„Die alten Rezepte sind die besten!“ sagt meine Oma immer. Ich bin nicht immer ihrer Meinung, gerade bei vielen Kochrezepten bin ich froh über die moderne Küche. Bei Backrezepten gibt es da aber durchaus Beispiele, z.B. bei diesem Apfelkuchen. Das Rezept habe ich auf einem alten Notizzettel in einem vergilbten Kochbuch entdeckt, von einer alten Frau kaum lesbar hingekritzelt. Genau das hat mich neugierig gemacht und ich hab das Rezept entschlüsselt und nachgebacken. Geht ganz einfach und ruft so viele Erinnerungen hervor!

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Zutaten (für 12 altbewährte Stückle)
125g Butter
125g Zucker
1 Prise Salz
4 große Eier
175g Mehl
1 TL Backpulver
4 Äpfel
2 EL Rum
2 EL Zucker
1 TL Zimt

Anleitung:

1. Butter, Zucker, Salz und Eier im Rührschüssel geben und schaumig rühren.
2. Mehl sieben, mit Backpulver mischen und zu Buttermasse rühren bis gleichmäßiger Teig entsteht.
3. Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Mit Rum in Schüssel vermischen und durchziehen lassen.
4. Springform mit Backpapier auslegen, Teig darin verteilen und Äpfel ringförmig darauf verteilen.
5. Zimt und Zucker mischen und über Äpfel streuen.
6. Im Backofen bei 180°C 45 Minuten backen.

Dauert: 20 Minuten (plus 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung: Wichtig ist, dass man gute Zutaten (frische Äpfel, und bloß keine Margarine statt Butter) nimmt, dann wird der Kuchen perfekt.
Geschmack: Hmmmm, wie das schon riecht! Die ganze Wohnung duftete beim Backen nach Zimt und Äpfeln. Und der Geschmack ist in seiner Einfachheit irgendwie trotzdem viel besser als jeder Cupcake oder sonstige Modekuchen.

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