Es ist wirklich verrückt. Einerseits bin ich schon total in Weihnachtsstimmung, höre Weihnachtslieder, sehe mir meine Lieblings-Weihnachts-DVDs an und backe Plätzchen am Fließband. Andererseits sehne ich mich jetzt schon so nach Sonne und Wärme, dass ich nicht weiß, wie ich den langen Winter der noch vor uns liegt überstehen soll. Heute war wieder so ein Tag, wo die Sonnensehnsucht überwog. Deswegen kam heute Sommer in den Topf. Den Sommer kann man sich nämlich in Form einer karibischen Curry-Mischung auf Vorrat zubereiten und in eine Gewürzmühle gepackt jederzeit hervorholen um ein Gericht zu verfeinern.

Karibische Curry-Mischung:
3 EL Koriandersaat
2 TL ganzer Kreuzkümmel
3 EL Kokosraspeln
1 TL schwarze Senfsaat
1 TL feines Meersalz
1 TL gemahlener Cayennepfeffer
1 TL gemahlener Knoblauch
1 EL gemahlenes Kurkuma
1/2 Espressolöffel gemahlene Vanille

Koriander, Kreuzkümmel, Kokos und Senfsaat bei kleiner Hitze in einer beschichteten Pfanne rösten bis sie duften und die Kokos-Raspeln eine goldbraune Farbe angenommen haben. Die Gewürzmischung anschließend in einem Mörser zerstoßen und mit Salz, Cayennepfeffer, Knoblauch, Kurkuma und Vanille vermischen. In eine Gewürzmühle füllen.

Zutaten (für eine Sommer-Sehnsuchts-Suppe für zwei)

2 Zwiebeln
1 TL OlivenÖl
1 EL karibische Curry-Mischung
700g Karotten
1/2 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
100g saure Sahne
100g Joghurt
100ml Orangensaft
100g gemischtes Hackfleisch
1 EL Sambal Oelek
2 Eier



Anleitung:
1. Zwiebeln schälen und würfeln. In einer Pfanne mit Öl glasig dünsten. Curry-Mischung dazugeben und kurz mitrösten.
2. Karotten schälen, kleinschneiden und dazugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, weich kochen und
pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmal kurz aufkochen und Sahne, Joghurt und Saft hineinrühren. Vom Herd nehmen.
3. Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne anbraten und mit Sambal Oelek würzen. Wenn Hackfleisch durchgebraten ist, alles zusammen in die Mitte rühren,  verquirlte Eier darübergeben und stocken lassen. Wenn Eiermasse fest ist, mit Pfannenwender in Stücke schneiden.
4. Suppe in Schälchen füllen und Hack-Ei Würfel darübergeben.

Dauert: 30 Minuten

Fazit: 
Zubereitung: Das Karibische Curry habe ich aus Sonja Rikers „Suppenglück“-Buch und es klingt komplizierter als es wirklich ist. Die Zutaten gibt es in jedem größeren Supermarkt. Wenn man die Würzmischung hat, ist die Suppe nur noch ein Kinderspiel. 
Geschmack: Wie oben schon gesagt: Das ist der Sommer! Die Karotten machen die Suppe leicht süß, was dann durch den säuerlichen O-Saft schön ergänzt wird. Dazu dieses tolle Kokos-Curry-Gewürz – einfach toll. Das Hackgeröstel oben auf gibt noch den letzten würzigen Kick. Vegetarier können statt dessen aber auch geröstete Nüsse nehmen.



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