Jetzt hat es tatsächlich doch noch geschneit. Uah. Von mir aus hätte es jetzt gleich mit Frühling weitergehen können. Um mich innerlich aufzuwärmen, habe ich mir heute eine große Kanne Kir-Rojal-Tee gemacht (ja, das gibts wirklich) und ein Hörbuch von Märchen aus 1001-Nacht eingelegt. Als mich dann bei“Aladdin und die Wunderlampe“ irgendwann der Hunger packte, wurde ich zu diesem Gericht inspirert, das sogar wunderbar in meine Märchenküche passt: Knusprig-zartes Hähnchen mit karamellisiertem Gemüse und duftenden Safrancouscous.

Er rief laut: „Diener der Lampe, ich habe Hunger. Bring mir etwas zu essen!“
Der Geist verschwand, erschien aber sofort wieder. Auf einer großen silbernen Tasse brachte er zwölf verdeckte Schüsseln aus Silber; sie waren mit den köstlichsten Speisen gefüllt.

Zutaten (für 1 Aladdin und 1 Prinzessin):
2 Hähnchenschenkel
1 Knoblauchzehe
Pfeffermischung, Salz
1 große Karotte 3 große Karotten
1 kleiner Sellerie
200g feiner Couscous
1/2 TL gemahlener Safran
Joghurt (Natur)

Zubereitung:
1a. Wunderlampe reiben und vom Dschinn die Leibspeise wünschen. Fertig. Oder…
1b. Knoblauchzehe schälen und achteln. Hähnchen an der Haut einritzen und mit Knoblauch spicken. Mit Pfeffermischung und Salz großzügig bestreuen.
2. Im Ofen bei 200°C (wenn Grillfunktion vorhanden, einschalten) ca 15 Minuten braten. Überschüssiges Fett abgießen.
3. Karotte und Sellerie putzen, schälen und in feine Würfel/Scheiben schneiden. Zu Hähnchen geben und weitere 20 Minuten im Ofen garen. Zwischendurch mit austretendem Fett bepinseln und eventuell nachwürzen.
4. Couscous mit kochendem Wasser übergießen und 3 Minuten quellen lassen. Mit etwas Salz und Safran würzen. Auf zwei kleine Tassen verteilen und auf Teller stürzen.
5. Hähnchenschenkel mit Gemüse auf Teller anrichten. Dazu etwas Joghurt (pur) in Schälchen servieren.

Dauert: 40 Minuten

Fazit:
Zubereitung:
Das Rezept ist eine Eigenkreation, aber durchaus inspiriert vom Persischen Kochbuch. Man muss nicht viel machen, die Hauptarbeit macht der Dschinn äääh Ofen. Das Gemüse karamellisiert durch die eigene Süße und das Fett vom Hähnchen, dürfte aber ruhig mehr sein, deshalb die Korrektur oben bei den Zutaten.
Geschmack: Toll, toll, toll! Wie einfach man doch so ein Hähnchen zubereiten kann! Ich habe mich früher immer gefragt, wie diese knusprige Haut geht. Das ganze Geheimnis ist ein bisschen Pfeffer und Salz, die Haut wird nämlich ganz von selbst knusprig, wenn sie im Ofen ist. Dazu das duftige lockere Couscous und die leichte Säure vom Joghurt: Hmmmm!

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Die tolle Wunderlampe im Hintergrund habe ich schon ein paar Jahre, aber leider hab ich den Trick mit dem Dschinn noch nicht herausgefunden.

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