Immer wenn wir meinen Schwager in Frankfurt besuchen, wünsche ich mir, dass wir ein bestimmtes Restaurant besuchen. Und manchmal gehen wir dann wirklch ins „Im Herzen Afrikas„.
Das ist ein wunderschönes Restaurant mitten in Frankfurt, wo ostafrikanische Küche serviert wird. Wenn man eine Weile im Lokal sitzt, kommt man sich echt vor, als wäre man in Afrika. Man sitzt auf Holzmöbeln im Afrika-Stil, teilweise auch auf Hockern mit den Füßen im Sand und im gedäpften Licht ensteht eine tolle Atmosphäre. Das Beste ist aber das Essen: Es gibt eine kleine feine Auswahl fantastischer erithreischer Gerichte (ich kann sie schlecht beschreiben, erinnert mich an Gulasch oder Eintopf, speziell serviert – siehe unten), dazu afrikanische Getränke.

Gemütliche exotische Atmosphäre wie in einer Lodge mitten in Afrika

Wir bestellen immer zusammen die gemischte Platte mit 6 verschiedenen Gerichten zum Probieren. Serviert wird das Ganze unter einer Art runder Strohhut, worunter ein gut gefüllter großer runder Teller zum Vorschein kommt. Auf pfannkuchenähnlichen hellen Fladen sind dann die einzelnen Speisen angerichtet, teilweise in Schälchen, die beim Servieren auf dei Fladen geleert werden. Und in der Mitte befindet sich ein großer Berg Salat. Gegessen wird dann gemeinsam aus diesem Teller und (das ist das Beste) mit den Fingern! Die teilweise eher flüssigen Speisen wie Kichererbsenmus oder würzigem Hähnchengulasch nimmt man mit abgerissenen Stückchen der Pfannkuchen auf. Den Salat brauche ich immer zum „löschen“, vor allem die fleischigen Speisen sind würzig bis sehr scharf.
Die Kombination der saftigen Teigfladen mit knackigem Salat und den würzigen Eintöpfen ist sooo genial und lecker, dass ich bei jedem Besuch deutlich über mein Sättigungsgefühl hinaus esse und anschließend in völliger Fresslähmung in die hübschen bunten Kissen zurücksinke.

Von oben im Uhrzeigersinn: Schiro, Zigni Begie, Hamli, Dorho, Alicha, Bamja
Die gesamte Speisekarte findet ihr auf der Website.

Das Restaurant gehört definitv zu meinen Lieblingslokalen und ich kann es allerwärmstens empfehlen. Ich werde in naher Zukunft versuchen das ein oder andere Gericht und vor allem die Sauerteigfladen nachzukochen. Bisher habe ich nur wenige Informationen zum Thema gefunden (der nette Service im Restaurant schweigt beharrlich wenn ich nach Rezepten frage) und sogar im allwissenden Google habe ich nur vereinzelte Rezepte gefunden, aber mein Schatz hat nun ein erithreisches Koch-Video entdeckt, das sehr vielversprechend aussieht.

Das Restaurant von außen.

Nachtrag (23.4.14): Ich habe mitterweile ein Rezept für Dorho und Injera-Fladen ausgetüftelt. Schmeckt superlecker, aber die Original Atmosphäre bekommt man natürlich nur im Restaurant 🙂

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