Der Frühling ist da und mit ihm schon die ersten zarten Frühlingskräuter. Als ich gestern meinen Liebling Bärlauch auf dem Markt entdeckte und das mit dem Ausruf „Woah, Bärlauch!“  kommentierte, sah ich schockiert befremdliche Blicke. Ob das an dem Bärlauch lag, oder daran, dass man auf dem Wochenmarkt keine Freudenrufe machen darf, konnte ich nicht feststellen. Jedenfalls habe ich zu Hause mit meiner Beute gleich die schnelle Bärlauch-Pasta aus meinem neuen Kräuterkochbuch gezaubert. Jaaa, auch Nudeln können „Luftig Leicht“ sein, wenn man sie richtig zubereitet. 
Leicht-Tipp: Sahne kann man in Rezepten ohne großen Geschmacksverlust entweder zum Teil durch Milch oder komplett durch eine fettärmere Kochcreme ersetzen.

Zutaten (für 2 mit Bärenhunger):
Salz
120g Bärlauch
50g Pecorinokäse (oder Parmesan)
4 Frühlingszwiebeln
500g Minitomaten
350g Nudeln
1 EL Olivenöl
2 TL Fenchelsamen (kann man zur Not aus dem Fencheltee-Beutel klauen)
1 TL Chiliflocken
70g Kochcreme (z.B. von Alpro)

Anleitung:
1. Salzwasser zum Kochen bringen und Pasta darin al dente kochen.
2. Bärlauch waschen und trocken schleudern. Blätter in breite Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Streifen hacken. Tomaten waschen.
3. Öl erhitzen und Tomaten mit Fenchelsamen und Chili 3-4 Minuten braten. Frühlingszwiebeln 2 Minuten mitbraten. Kochcreme dazugeben.
4. Nudeln abgießen und mit dem Bärlauch zu der Soße geben. Alles vermischen und auf  Teller Pecorino darüber reiben.

Dauert: 25 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung: Damit es figurfreundlich ist, habe ich das ursprüngliche Rezept etwas abgewandelt (und die Oliven und Kapern weggelassen, weil ich sie nicht mag). Die Zubereitung ist schön unkompliziert.
Geschmack: Woah, Bärlauchpasta! Das könnte ich immer wieder rufen 🙂 Ich liebe diesen würzigen knoblauchigen Geschmack des Kräuters. Zusammen mit der cremigen Sauce passt er einfach toll zur Pasta. Alternativ könnte mir das Gericht auch komplett ohne Sahne dafür etwas mehr Öl vorstellen, so in Richtung „Aglio e Olio“.

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