Es gab eine Zeit, da bedeutete „abschmecken“ für mich, Salz und Pfeffer über den Teller zu streuen. An verrückten Tagen vielleicht noch Chilisauce drüber. Diese Zeiten sind Gott sei dank schon lange vorbei und zu meinem riesigen Gewürzlager kommen regelmäßig neue exotische Pülverchen und duftende Körner dazu. Neu entdeckt habe ich nun die Gewürzmischungen von Herbaria. Damit habe ich dann gestern gleich einen wunderbar duftigen Frühlings-Apfelstrudel für den heutigen Kaffeetisch gezaubert und weil ich soviel Apfelkompott übrig hatte, gab es gleich noch einen Apfel-Milchreis mit exotischer Würznote zum Abendessen.
Leicht-Tipp: Obst-Strudel sind trotz Butter im Teig durch die vielen Früchte meist fettärmer als Kuchen. Wem der Strudel pur zu trocken ist, sollte statt Sahne lieber fettarme Eiscreme oder Milch darübergießen.

Da gerade die letzte Woche meines Luftig-Leicht-Blogevents läuft, habe ich den Apfelstrudel natürlich fettarm gebacken (und um meinen angeschlagenen Magen zu schonen :-)). Als Rezept habe ich mein altbewährtes WW-Rezept für den Sommerapfelstrudel genutzt und die Apfelmischung mit der Herbaria-Gewürzmischung „Süße Geisha“ und gehobelten Mandeln bestreut, bevor ich den Strudel zusammengerollt habe. Diese Mischung verleiht dem Apfelstrudel dank exotischen Fruchtflocken, Matcha-Grüntee, Ingwer und Vanille einen frischen fast asiatischen Geschmack. Auf dem familiären Kaffeetisch kam der Strudel jedefalls sensationell gut an, was mich immer ganz stolz macht.

Ich habe den Strudelteig zwischen zwei Backfolien ausgerollt, dann benötige ich weniger Mehl und der Strudel wird saftiger.
Mit etwas Puderzucker (und wer mag etwas Eierlikör) darüber schmeckt der Apfelstrudel perfekt.
Wie schon oben geschrieben hatte ich von der feinen eingekochten Apfelmasse noch ziemlich viel übrig und habe deshalb gleich noch einen Apfelmilchreis fürs Abendessen gekocht. Auch wieder verfeinert mit einer Herbaria-Gewürzmischung. Für 2 Portionen 1 Tasse Milchreis mit 2 Tassen Milch und 1 EL Zucker unter stetigem Rühren aufkochen und bei niedriger Temperatur 30 Minuten garen. Immer wieder umrühren. In Schälchen füllen und Apfelkompott darüber geben. Jeweils 1/2 TL Portofino-Würzmischung (für ein blumigeres Aroma) darüber streuen.

Noch ein Wort zu Herbaria: Die Sachen von Herbaria sind mir im Reformhaus schon öfter aufgefallen, weil die Produkte oft so schöne fantasievolle Namen haben. Alle Produkte sind aus Bio-Zutaten hergestellt und es gibt eine tolle Auswahl an Tees, Kräutern und Gewürzen. Auf der Herbaria-Webseite findet ihr weitere Informationen, eine Produktübersicht und Rezepte.

Noch bis zum 18.4. könnt ihr am Blog-Event teilnehmen und zwei sensationelle Pakete mit vielen feinen Sachen gewinnen, jeweils auch eines der unten auf dem Bild zu sehenden Herbaria-Gewürzsets. 

Schon allein der Namen wegen liebe ich die Würzmischungen von Herbaria. Diese zieren nun mein Gewürzregal.
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