Auch während einer Diät brauche ich manchmal etwas richtig deftiges. Da kommt mir das leichte Sauerbratenrezept aus meinem WW-Buch gerade recht! Das „böse“ beim Sauerbraten ist ja meistens die Soße, die ist in diesem Rezept deutlich diättauglicher als im Originalrezept. Man kann das Fleisch auch selbst einlegen, ich habe mich aber aus Zeitgründen für die fertig eingelegte Variante vom Metzger meines Vertrauens entschieden. Trotzdem (oder gerade deshalb) sehr lecker!
Leicht-Tipp: Bei der Soße auf Sahne und Butter verzichten und lieber mit etwas püriertem Suppengemüse binden.


Zutaten (für 4 Lustige – ihr wisst ja was sauer macht):

800g magerer eingelegter Sauerbraten
200g Sellerie
2 Stangen Lauch
4 Karotten
Salz, Pfeffer
200ml Rotwein
2 EL Rosinen
2 EL Tomatenmark
etwas weißer Essig
500g Rotkraut (Dose)
200g Nudeln

Anleitung:
1. Fleisch abtropfen lassen (Achtung: Die Marinade des Bratens aufheben!). In einem Bräter rundherum scharf (also sehr heiß) 5-10 Minuten anbraten. In einem beschichteten Bräter müsste das ohne Öl gehen, ansonsten etwas Öl dazugeben. Fleisch herausnehmen.
2. Sellerie, Kartotten und Lauch putzen und kleinschneiden. Im Bratensatz 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Rotwein und Marinade ablöschen. Rosinen und ggf. etwas Wasser dazugeben, damit genug Soße da ist.
3. Fleisch wieder hineingeben und im Backofen bei 200°C 1 1/2 Stunden mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Schiene schmoren lassen.
4. Nudeln al dente kochen und Rotkohl mit etwas Flüssigkeit aufwärmen.
5. Braten aus dem Ofen nehmen, etwas Gemüse herausfischen und mit etwas Soße pürieren. Mit Tomatenmark wieder unter die restliche Soße rühren und nochmal kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer (und evtl. etwas Essig) abschmecken.
6. Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit Sauce, Kraut und Nudeln anrichten.

Dauert: 30 Minuten (plus 1 1/2 Stunden im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Ein guter Braten braucht Zeit. Aber die meiste Zeit braucht er im Ofen, weshalb es für den Koch gar nicht so zeitaufwändig und schwierig ist. Auch dieser Sauerbraten muss einfach nur im Ofen garen, dazu noch die Soße, die ist aber auch nicht wirklich aufwändig.
Geschmack: Hmmm. Schön säuerlich! Die Rosinen geben eine interessante, süßlich weihnachtliche Note, wer das nicht mag, lässt sie einfach weg. Kalorientechnisch hat ein Salat natürlich trotzdem viel weniger Kalorien, aber wer während der Diät nicht auf den deftigen Klassiker verzichten möchte, ist mit dieser Variante gut beraten.

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