Mir ist aufgefallen, dass man wieder mehr Selbstgemachtes verschenkt. Von Pesto über Marmelade bis Likör sehe ich im Netz und in meiner Umgebung immer wieder hübsche Gläschen und Fläschchen mit handgeschriebenen Etiketten. Diesen Trend mache ich sehr gerne mit, denn ich liebe persönliche liebevolle Geschenke, bei denen man merkt, dass der Schenkende sich etwas überlegt hat. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich das zauberhafte Buch „Süße Überraschungen – Feinste Geschenke aus der Küche“ geschickt bekommen habe, um es hier auf Kochliebe vorzustellen. Für meine Rockabilly-Geburtstagsparty habe ich gleich noch das Rezept „Mini-Amerikaner“ nachgebacken und war begeistert. Die gehen so einfach, wer kauft denn da bitte noch sowas beim Bäcker?

Das gebundene Backbuch sieht schon von außen zuckersüß aus.
Exklusiv für meine Geburtstags-Gäste gab es die Mini-Amerikaner aus dem Buch

Zarte Pastellfarben, großformatige liebevoll inszenierte Foodfotos und einfach umzusetzende Rezepte mit besonderem Kochergebnis – das im Februar erschienene Backbuch aus dem Bassermann-Verlag hatte mich schon nach dem ersten Durchblättern im Bücherladen begeistert. Auf 141 Seiten findet man jede Menge Inspiration für selbergemachte Geschenke. Eingeteilt nach Jahreszeiten kann man so mit saisonalen Zutaten hübsche Mitbringsel für jede Gelegenheit zaubern und das Beste: Es dauert gar nicht so lange! Die Autorinnen Mona Binner und Luisa Marschall haben die Zubereitungsschritte perfekt erklärt und so ist es keine Kunst „Feine Rhabarberlimonade“, „Vatertagsbrot mit würzigem Dip“ oder „Himmlische Karamell-Cookies“ selber herzustellen. Das einzige Problem ist dann nur, sich von den Leckereien zu trennen, denn sie sind zum Verschenken fast zu lecker… 🙂

Jede Seite für sich schon ein Augenschmaus

Wer entwickelt so ein hübsches Büchlein? Luisa Marschall ist Konditorin im bekannten Hannover Café K und ihre Cousine Mona Binner Werbefotografin mit Backleidenschaft. Eine tolle Kombination und so ist das hier schon das zweite Buch der beiden (das erste heißt „Kulinarische Zaubereien„). Toll gemacht, Mädels!

Mohnhappen in Schmetterlingsform – zum Verlieben schön, oder?

Besonders gut gefällt mir bei dem Buch die Liebe zum Detail. So sind die Fotos mit vielen hübschen Basteleien und Accesoires inszeniert worden und machen richtig Lust aufs Backen und Basteln. Denn zum Verschenken gehört nicht nur das Zubereiten, sondern auch eine hübsche Verpackung, was in dem Buch schön zu sehen ist.

Die Himmlischen Karamell-Cookies werde ich wohl erst mal nur für mich backen. Nur um sicher zu gehen, dass die auch gut sind 🙂

Die Aufteilung der Rezepte ist aufgeteilt in:

  • Vorwort
  • Zur Einstimmung
  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Winter
  • So wir die Kuvertüre schön
  • Das Team bei der Arbeit
  • Danksagung
  • Register (+Impressum)


Lustig finde ich, dass sie das Schokoladenthema extra behandeln. Dann bin ich wohl nicht die Einzige die regelmäßig die Kuvertüre verbrannt oder sonst irgendwie zerstört hat. Dankeschön, die Tipps kann ich gut gebrauchen!

Und hier das Rezept für die schönen Mini-Amerikaner:

Kleine Amerikaner

Zutaten (für 20 handsome Americans):
80g weiche Butter
60g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 TL Zitronenschale
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
20 ml Milch (zum Bestreichen)
200g Puderzucker
3 EL Zitronensaft
Zuckerstreusel und bunter Zuckerguss

Anleitung: 
1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter geschmeidig rühren, Zucker, Vanillezucker und Salz einrieseln lassen. Eier unterschlagen und Zitronenschale unterheben. Mehl mit Backpulver gemischt abwechselnd mit Milch unterrühren.
2. Teig in einen Spritzbeutel füllen und 20 gleichmäßige Häufchen mit viel Abstand (!) auf ein Backblech (mit Backfolie belegt) spritzen. 15 Minuten backen und mit Milch bestreichen. Weitere 5 Minuten backen. Auf einem Gitter leicht abkühlen lassen.
3. Puderzucker sieben und mit Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Die noch warmen Amerikaner auf der Unterseite (also die glatte Seite) dick damit bestreichen und nach Belieben mit Streuseln und buntem Guss verziehen. Danach auskühlen und aushärten lassen.

Dauert: 20 Minuten (plus 20 Minuten im Ofen)

Mein Fazit: 
Zubereitung: Mit dieser Anleitung kann nichts schief gehen! Einfach alle Schritte befolgen und die Teighäufchen wirklich mit Spritzbeutel auf das Backblech spritzen, dann werden sie viel gleichmäßiger. Der Teig verläuft leider trotzdem noch etwas und ich habe es noch nicht geschafft, am Ende richtige kreisrunde Gebäcke zu haben, aber das ist sicher Übungssache. Wer die Amerikaner dann nicht gleich isst, sondern noch aufbewahren möchte oder sogar wirklich verschenkt, sollte sie in einer Dose verstauen, damit sie nicht trocken werden. Möglichst mit Butterbrotpapier dazwischen, damit der Zuckerguss nicht alles verklebt.
Geschmack: Sehr süß und klebrig, wie Amerikaner sein müssen. Der Zuckerguss ist schön zitronig und passt toll zu den feinen buttrigweichen Amerikanern. Sicher auch toll für Kindergeburtstag und Co. Ich könnte mir auch vorstellen, mit dem bunten Zuckerguss kleine Nachrichten auf die Gebäcke zu schreiben und sie dann zu verschenken.

Perfekt für den Rockabilly „Sweet Table“
Mit Zuckerguss und Streuseln kann ich meine Kreativität voll ausleben

Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Verlagsgruppe „Random House“ kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt

Noch ein Hinweis: Diesen Post schreibe ich im Rahmen der „Jeden Tag ein Buch“-Aktion

http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/05/jeden-tag-ein-buch-die-dritte-woche-vom.html
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