Küchenmaschinen sind ja mittlerweile fast eine Religion geworden. In Zeiten von Thermomix, Cooking Chef und Co schwört jeder auf irgendein Maschinchen und ist auch bereit, dafür bis zu vierstellige Summen auszugeben. Ich habe bisher mit meiner kleinen Bosch MUM 4427 gearbeitet. Jetzt war ich aber doch neugierig, was die modernen Geräte alles leisten können. Deshalb freue ich mich, dass ich die Bosch MaxxiMUM für ein paar Wochen ausleihen durfte, um sie dem Back- und Koch-Härtetest zu unterziehen.

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Ich habe das Gerät in „chocolate“-braun gewählt, weil die Farbe so schön zu meiner Küche passt.

Unboxing:

Das Gerät wurde in einer sehr großen und schweren Schachtel geliefert (Tschuldigung, liebe Postbotin!). Nach dem Kampf mit Paketband und Verpackungsmaterial stand das Gerät in seiner ganzen Pracht vor mir. Erster Eindruck: Die neue Bosch sieht edel und hochwertig aus und ist wirklich schwer. Dazu noch starke Saugnäpfe am Boden: Wenn das Gerät steht, dann steht es. Ich glaube das könnte nicht mal ein Erdbeben von seinem Platz rücken. Für den Test standen verschiedene Geräte zur Auswahl, ich habe mich für die Bosch MaxxiMUM MUMX25CLDE in Dark Chocolate entschieden. Mitgeliefert mit der eigentlichen Maschine wurden: Flexi-Rührbesen, Knethaken, Schlagbesen und Durchlaufschnitzler mit drei Edelstahlscheiben, Edelstahl-Rührschüssel, Einfüllhilfe und Deckel. In den mitgelieferten Bedienungsanleitungen fanden sich auch ein paar Grundrezepte.

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Von der Seite sieht man den massiven „Arm“ der Küchenmaschine. Der hält was aus.

Funktionstest:

Die Bosch MaxxiMUM wurde beworben mit dem Satz „Kraftvoller als alle anderen“. Na, dass wollen wir doch mal sehen. Ich habe eines Samstags einen Backmarathon eingelegt und somit den Härtetest durchgeführt. Ich lies die Maschine kneten, schlagen und häckseln was das Zeug hielt. Hier die Facts:

  • Viel Teig: Die Maschine kann bis zu 3,5 kg Teig verarbeiten, was fast ein Kilo mehr ist, als meine alte Maschine es kann.
  • Power: Mit 1600 Watt ist die neue Bosch das stärkste Geräte auf dem Markt.
  • Hightech: Jede Menge technischer Schnickschnack versprechen den perfekten Teig – ein spezieller Sensor hält die Rührgeschwindigkeit gleichmäßig und ein 3D-Rühr-System erwischt jede Ecke.
  • Alle Teigsorten hat die Küchenmaschine souverän gemeistert und ich habe auch das Gefühl, dass zum Beispiel der Hefeteig fluffiger geworden ist als sonst.
  • Auch der Durchlaufschnitzler arbeitet zuverlässig und kann auch harte Gemüsesorten wie Karotten durchgängig kleinhäckseln ohne hängenzubleiben.

Für die MaxxiMUM kann man natürlich noch etliches Zubehör nachbestellen, vom Mixeraufsatz über Nudelaufsatz bis hin zur Getreidemühle.

Mein Fazit:

Die Bosch MaxxiMUM ist eine hochwertige Küchenmaschine mit solider Leistung. Sie meistert auch schwierige Sachen wie besonders zähe Teige oder das Zerhäckseln störriger Gemüsesorten. Aber ganz ehrlich: Mein bisheriges Gerät, die ganz einfache Bosch MUM-Küchenmaschine hat für mich immer ihren Zweck erfüllt. Sie hat bisher noch jeden Teig geknetet und jedes Gemüse zerhäckselt, das ich wollte und dazu ist sie noch leichter und kompakter als das neue Gerät (und passt deshalb auch in meine große Küchenschublade). Allerding: Das neue Gerät sieht deutlich schicker aus und ist allein durch sein Gewicht und die Verarbeitung stabiler und richtig standfest. Außerdem hat sie mit 1600 Watt deutlich mehr Power als mein altes Gerät (500 Watt). Großer Nachteil ist für mich der Preis: Die unverbindliche Preisempfehlung für mein Modell liegt bei 719€. Das ist eine Menge Holz für ein Gerät bei dem noch nicht mal alles Zubehör dabei ist (wenigstens der Mixeraufsatz hätte meiner Meinung nach in die Grundausstattung gehört). Und so werde ich noch weiter testen und mir auch andere Küchenmaschinen ansehen, die Bosch geht trotz günstigem Pfand-Angebot wieder zurück. Wer allerdings noch keine Küchenmaschine hat und überlegt, sich etwas Gutes zu tun und ein Gerät zuzulegen, das im auch nach Jahren noch Freude bereiten wird, ist mit diesem Gerät auf jeden Fall gut bedient.

Hinweis: Ich durfte die Bosch MaxxiMUM im Rahmen eines Produkttests für einige Wochen gegen Pfand (aber ansonsten kostenlos) ausleihen, dieser Bericht entspricht natürlich meiner ehrlichen Meinung.

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6 Thoughts on “Küchenmaschine im Test: Bosch MaxxiMUM

  1. Vielen Dank für deinen Test. Gerade gestern haben wir uns für diese Küchenmaschine entschieden. Da haben wir wohl nichts falsch gemacht. Ich freue mich schon auf die Maschine. Bisher habe ich immer mit einem Handmixer gearbeitet.
    Viele Grüße
    Jenny

  2. mausiza on 10. Oktober 2014 at 12:22 said:

    Ich habe mich auch vor ein paar Monaten für dieses Modell entschieden. Seitdem steht es nicht mehr still und schont meine kranken Gelenke. Preislich finde ich sie gegenüber Ihren Konkurrenten ok. Auch lohnt es sich durchaus zu recherchieren. Ich habe ein super Angebot mit Grundausstattung, mit Mixeraufsatz und einer zweiten Schlüssel unter 500 Euro gefunden.

  3. Knappich Andrea on 10. Oktober 2014 at 15:36 said:

    ich habe die Kenwood Cooking Chef seit 3 Jahren, diese Maschine kann auch kochen, sie hat ein Induktionskochfeld und kann bis 140 °C hochheizen, sie hat eine 6,7 l Schüssel, kann locker 2 kg Mehl + Zutaten verarbeiten, sie hat auch einen Dampfgareinsatz, mit dem Schnitzelwerk kann ich in sehr kurzer Zeit raspeln, hobeln, rädeln oder alles klein hacken. Diese Maschine würde ich aber nicht im Elektroladen oder online kaufen, da es von Vorteil wäre, wenn man einen Einführungskurs besuchen kann.

  4. MHHH danke für deinen BERICHT;;;
    I FINDS ja immer besser.. wenn einer
    der mit der garbeitet hot..
    wos dazua sogt…
    aber schick is de wirklich..
    HOB NO AN feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

  5. Strecker marita on 28. Mai 2015 at 12:16 said:

    Ich habe Kitchen Aid Artisan in empire rot.

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