„Was ist schon dabei? Essen wir nicht sowieso schon total regional?“ – Diese Gedanken huschten mir durch den Kopf, als ich mich für die „Schmeck die Heimat“-Aktion beworben habe. Und plötzlich wurde ich tatsächlich ausgewählt und habe festgestellt: So regional habe ich bisher gar nicht eingekauft. Und das ist wirklich schade, denn mein zweites Learning war: Es gibt in unserer Region viele tolle Hersteller und Anbieter von wirklich guten Produkten, mit hoher Qualität, gutem Geschmack und sogar günstigen Preisen. Hier erst mal mehr zur Aktion:

Aus einer Laune heraus hatte ich mich vor einigen Wochen online für die Aktion beworben, nachdem ich davon auf der Schwäpo-Website gelesen hatte. Ich hatte das Ganze fast schon wieder vergessen, als ich plötzlich mitten im Urlaub eine nette Mail bekommen habe. Insgesamt drei Teilnehmergruppen waren ausgewählt worden: Eine Familie aus Aalen, eine Frau aus Schwäbisch Gmünd und ich! Die Aktion begann bereits kurze Zeit später und mir wurde bis zum Ende meines Urlaubs Aufschub gewährt (glücklicherweise – in Kroatien wäre es nämlich wirklich schwierig geworden, schwäbische Lebensmittel zu organisieren 🙂 ). So verpasste ich leider auch die Auftaktveranstaltung am Tag der Regionen und war deshalb auch nicht auf dem ersten Zeitungsbild mit drauf:

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Diesem Zeitungsartikel zur Aktion werden sicher noch einige folgen.

Aller Anfang ist… leicht!

Kaum aus Kroatien zurück, setzte ich mich gleich mit Zeitung und Organisator in Verbindung. Herr Koehle vom Arbeitskreis „Regionale Wirtschaftskreisläufe“ antwortete schnell und wir trafen uns am nächsten Tag vor dem Aalener Löwenbräu. Ich bekam vom (übrigens sehr netten) Herr Koehle) jede Menge Infomaterial und ein Einsteigerpaket mit regionalen Köstlichkeiten. Daheim habe ich alles mal in Ruhe angesehen, da war viel Gutes drin: Von der Heimatsmühle zwei Apfelsäfte, Dinkelmehl, Spätzlesmehl, Müsli, Nudeln, Siedfleisch, Bratwürste und geräucherter Schinken. Dann Gewürzsalz von Heimatblume und von einer lokalen Gärtnerei ein Körbchen mit Obst und Gemüse. Dazu noch vom Löwenbräu ein Sixpack verschiedener Biersorten. Damit kann man die erste regionale Woche gut anfangen!

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Die Regeln

Bei der Bewerbung für die Aktion waren die Regeln noch etwas schwammig, nach einigen Gesprächen mit den Teilnehmern und dem Organisator war mir klar: Es geht bei der Aktion darum, das Bewusstsein für regionale Produkte unserer Gegend zu schärfen. Deshalb sollen wir als Teilnehmer möglichst nur essen und trinken was in meiner Heimat Aalen und Umgebung produziert wurde. Mit Umgebung ist alles im Radius ungefähr bis Stuttgart erlaubt. Da wir uns aber dauerhaft umstellen sollen und deshalb nicht komplett auf manche Dinge verzichten wollen, dürfen wir auch Nichtregionales verwenden, wenn es fair-trade ist (z.B. Kaffee, bestimmte Gewürze, exotische Obstsorten). Ich möchte mich natürlich an die Regeln halten und habe mir das erlaubte Einkaufs-Herkunftsgebiet einmal eingezeichnet:

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Ungefähr aus diesem Gebiet darf meine Ernährung die nächsten Wochen stammen.

Aufgaben und Veranstaltungen

Während des Eventzeitraums (4.10 – 5.12.) bekommen wir jede Woche eine Aufgabe gestellt, dazu gibt es noch Veranstaltungen an welchen wir teilnehmen sollten. In der ersten Woche sollten wir uns zum Beispiel drei Kürbissorten aussuchen und damit drei verschiedene Gerichte kreieren. Im Anschluss werden wir gemeinsam einen Kürbishof besuchen. Die Rezepte habe ich natürlich schon fertig kreiert, das Event auf dem Kürbishof steht noch an. Die Kürbisrezepte und meine Erfahrungen in der ersten Woche werde ich euch die nächsten Tage auf dem Blog schreiben.

PS: Eine weitere Teilnehmerin schreibt online über ihre Erfahrungen während der Aktion: Die liebe Ulrike hat sogar extra dafür ein Blog angelegt. Schaut doch mal vorbei, bei http://schmeckdieheimat.wordpress.com!

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