Böse böse Weihnachtszeit! Wir essen so viel ungesunde und kalorienreiche Leckereien, es gibt halt keine Alternative… wirklich nicht? Mein neues Buch im Regal „Anders backen zu Weihnachten“ beweist: Plätzchen und Co müssen nicht immer ungesund sein und sogar Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten können hier bedenkenlos zugreifen.

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Der mir zuvor unbekannte kneipp-Verlag hat dieses tolle Backbuch herausgebracht (ISBN: 978-3708806310). Mit 132 Seiten und einem quadratischen Format ist das gebundene Buch relativ groß für ein Weihnachts-Backbuch. Das bemerkt man auch am Inhalt, denn es ist jede Menge drin:

  • Einleitung
  • Klassiker neu interpretiert
  • Aus aller Welt
  • Kuchen, Torten, Muffins
  • Kekse, Cookies & Co zum Verschenken
  • Weihnachtliche Desserts

Die Einleitung von Anders backen zu Weihnachten geht bis Seite 40, denn zuerst erfährt man die Grundlagen zu gesunden Zutaten für die Weihnachtsbäckerei. Verschiedene Getreidesorten, Zuckeralternativen, Obst und Kräuter in der Küche und die Verwendung Schokolade werden ausführlich erläutert. So kann man nicht nur die Rezepte aus dem Buch, sondern auch eigene Lieblingsrezepte relativ einfach umwandeln, in dem man die Zutaten austauscht.

Ihr wisst, ich bin kein Gesundheitsapostel, besonders in der Küche geht bei mir eigentlich Genuss über alles und würde kein Rezept nachkochen, das nicht lecker aussieht, nur weil es gesund ist. Glücklicherweise sehen die Rezepte in diesem Buch sehr lecker aus und so schmecken sie auch! Man muss sich gar nicht einschränken, von Klassikern wie Vanillekipferl über internationale Sachen wie Schokocookies bis hin zu Mode-Rezepten wie Cake Pops ist alles im Buch zu finden.

Die Autorinnen wissen was gesund und lecker ist. Anja Haider-Wallner ist Ayurveda-Praktikerin und beschäftigt sich schon seit Jahren mit gesunder Ernährung. Die zweite im Bunde ist Ulli Goschler, Ernährungsberaterin. Die Rezepte sind gut verständlich beschrieben, es gibt häufig noch Zusatzinfos oder Tipps auf den Seiten. Ein bisschen schade finde ich, dass nicht zu allen Rezepten Fotos abgebildet sind. Dabei sind die Bilder im Buch wirklich hübsch. Besonders gut gefällt mir, dass die Rezepte nach Nahrungsmittelunverträglichkeiten gekennzeichnet sind und auch viele vegane Sachen dabei sind. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich noch mal für eine liebe Freundin zu Weihnachten gekauft habe.
Das Rezept für „Schoko-Minz-Cupcakes“ werde ich als nächstes nachbacken, weil mich das Topping aus Bananen, Avocado und Rohkakao sehr anspricht – es sieht supercremig aus. Davor habe ich mich aber daran versucht:

Großmutters Apfelmus

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Zutaten (für 4 Gläser):
1 kg Äpfel100 ml Wasser
100 ml fruchtiger Weißwein
1 Zimtstange
5 Nelken
3 Sternaniskapseln
20 g Vollrohrzucker
1 Bio-Zitrone

Anleitung:
1. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit Wasser und Weißwein in einem Topf aufkochen. Gewürze, Zucker, Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale dazugeben.
2. Bei gemäßigter Hitze 15 Minuten dämpfen. Anschließend die Gewürze entfernen und die Apfelmischung noch heiß in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen. Gläser auf dem Kopf stehen abkühlen lassen.
3. Kühl gelagert hält das Apfelmus mindestens 2 Wochen.

Dauert: 15 Minuten (plus 15 Minuten auf dem Herd)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Ich habe ja schon öfter Apfelmus gekocht, aber noch nie mit diesen Gewürzen. Passt super dazu! Ich habe das Rezept aus dem Buch minimal abgewandelt.
Geschmack: Die weihnachtlichen Gewürze passen ganz toll zu den säuerlichen Äpfeln. Es ist kaum Zucker darin und es steckt trotzdem voller Geschmack. Das Apfelmus passt gut zu Pfannkuchen, Joghurt, aber auch pur aus dem Glas gelöffelt sehr lecker.

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Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom „kneipp“-Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt, deshalb habe ich das Buch auch gleich noch mal für meine Freundin gekauft.

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