Winzige Guglhupf-Kuchen überall! Chalwa Heigl hat mit ihren Minigugls einen richtigen Trend losgetreten. Nun ist passend für Weihnachten ihr Buch „Feine FestGugl“ erschienen, das ich unbedingt haben musste, weil ganz viele Blogger-Rezepte darin sind und noch dazu 24 zuckersüße Mini-Gugl-Schächtelchen zum Selberfalten. Gebacken habe ich daraus natürlich auch schon und kann euch heute die wunderbaren Orangen-Marmorgugl präsentieren.

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Ich bin im Gugl-Fieber! Ich habe mehrere verschieden große Guglhupf-Formen (zwei große, eine aus Metall, eine aus Silikon, eine für mittelgroße Gugls (Muffingröße) und jetzt ganz neu eine Miniguglform. Habe schon ein bisschen damit herumexperimentiert und zum Beispiel Pralinen damit gemacht (Rezept folgt), aber an so richtig ausgefallene Sachen hab ich mich noch nicht herangetraut, weil ich die Mengen bei so kleinen Förmchen immer so schwierig finde. Wie gut, dass es dazupassende Backbücher gibt :-). „Feine Festgugl“ bietet auf 64 Seiten wichtige Tipps für die Gugl-Weihnachtsbäckerei und ganz tolle Rezepte, die meist von anderen Bloggern stammen.

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Das Buch in hübscher Geschenkverpackung inkl. Bastelbögen für 24 kleine Schachteln und 48 Glückskärtchen gibt es für erfreulich günstige 12,99 (südwest-Verlag) ISBN: 978-3517093062) z.B. hier bei Amazon. Die Geschenkverpackungen hätten sich auch gut als Adventskalender geeignet, ich werde sie aber nutzen um kleine Minigugls an die Geschenke unterm Weihnachtsbaum zu hängen.

Zum Buch selber brauche ich eigentlich gar nicht mehr viel zu sagen: Tolle Fotos, gut beschriebene verständliche Rezepte (die auch gelingen!) und kreative Zutatenkombinationen machen das Buch zu einem richtigen kleinen Schatz. Besonders gut gefallen mir die Rezepte „Mozart-Gugl“ und Pistazie-Mohn, die werde ich sicher bald mal ausprobieren.

Noch kurz zur Autorin: Frau Heigl hat die Mini-Gugls erfunden und wer keine Lust auf Backen hat, kann diese auch fertig verpackt im Online-Shop unter www.dergugl.de bestellen. Sie ist also eine absolute Gugl-Spezialistin und weil sie vor ihrer Karriere Guglierre in einer PR-Firma gearbeitet hat, weiß sie auch, wie man kleine Dinge hübsch ganz groß rausbringt. Wenn ihr noch auf der Suche nach eine Geschenkidee für einen lieben Menschen seid, liegt ihr mit den Minigugl-Büchern immer richtig!

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Die Meisterin der Gugl!

Jetzt aber endlich das Rezept:

Orangen-Marmor-Gugl

Zutaten (für 36 winzig kleine Gugls):
60 g Butter
60g Zucker
1 Ei
60 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL abgeriebene Orangenschale
1 EL Orangensaft
2 TL Kakao
Zartbitterkuvertüre

Anleitung:
1. Butter mit Zucker schaumig schlagen. Ei dazugeben und alles cremig rühren. Mehl mit Backpulver gemischt und Orangenschale und -saft unterheben und alles gut verrühren.
2. Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao vermischen. Backofen auf 180°C vorheizen.
3. Die Massen in einen Spritzbeutel oder ähnliches füllen und dann die Guglform zur Hälfte mit der hellen und dann der dunklen Masse füllen. Form leicht auf den Tisch klopfen, damit Luftbläschen im Teig sich lösen.
4. Im Ofen 15-20 Minuten backen, kurz auskühlen lassen und dann aus der Form drücken. Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und Gugls mit der Spitze hineintauchen. Auskühlen lassen und in einer luftdichten Form aufbewahren (halten mindestens 3 Tage, danach werden sie etwas trocken).

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Dauert: 25 Minuten (plus 20 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung: Ich habe das Rezept aus dem Buch etwas abgewandelt, ist aber sehr gut geworden. Nur aufpassen müsst ihr, dass die Form auch wirklich ofenfest ist, besonders bei Silikonformen. Das Arbeiten mit der Mini-Guglform ist etwas frickelig, geht aber mit Spritzbeutel sehr gut. Man kann das sicher auch mit Teelöffeln machen, wird dann aber eventuell nicht so hübsch. Wer keine Mini-Guglform hat, kann natürlich auch Mini-Muffis oder ähnliches machen.
Geschmack: Wow. Wunderbar orangig und noch dazu so toll anzusehen. Mit einem Happs sind die im Mund, heißt es doch so schön und das trifft hier voll zu.

Ich wünsche euch eine gugelige Adventszeit!
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Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom südwest-Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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