An einem kalten Nachmittag Anfang Februar hatte ich Besuch von Kristina und Marlene von Fürsties. Die fröhlich bunten Einmachgläser kennt ihr ja schon von meinem Blog und weil ich in reger Kooperation mit Fürsties stehe, wollten die beiden auf ein Interview bei mir vorbeikommen. Wir haben es uns so richtig gemütlich gemacht, ich habe ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert und eine neue Variante meiner Hefeblume serviert: Mit Apfel-Nuss-Füllung. Das Interview ist nun auf dem Fürsties-Blog erschienen und ist wirklich toll geworden.
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Im Interview stehen so einige Sachen, die ihr so sicher noch nicht von mir wusstet, zum Beispiel warum ich die Bridget Jones der Küche genannt werde. Ich versuche ja eigentlich es in der Öffentlichkeit zu verbergen, aber das klappt nur selten: Ich habe ein besonderes Talent für Fettnäpfchen, Schusselichkeiten und Peinlichkeiten. Ich kann sicher ein komplettes Gespräch mit solch heiteren Geschichten aus dem Leben von Miss Geschick füllen und ich wurde von Bekannten schon öfter darauf angesprochen „Du bist ein bisschen wie diese Bridget Jones“. Ich kann glücklicherweise herzlich über mich selbst lachen, was auf Außenstehende dann häufig noch befremdlicher wirkt (beim Aerobic-Kurs in die falsche Richtung stolpern bringt böse Blicke der anderen Teilnehmerinnen – dabei noch kichern, weil es im Spiegel einfach zu witzig aussieht, erntet dann resigniertes Kopfschütteln). Aber so bin ich und deswegen freut es mich, dass es im Interview gleich prominent in der Überschrift steht. Das ganze Interview könnt ihr hier lesen.

Übrigens: Fürsties spendiert für mein Blogevent „Glücksküche“ eine schöne Auswahl Einmachgläser in quietschgrün, gefüllt mit süßen Candyrocks mit Glücks-Kleeblätter-Motiv.

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Jetzt aber das Rezept für die Apfel-Nuss-Blume:

Zutaten (für ein großes Blümchen):
450 g Mehl
20 g frische Hefe
200 ml zimmerwarme Milch
2 Eier
30 g Zucker
1 gestrichener TL Salz
60 g zimmerwarme Butter
etwas Mehl zum Ausrollen
200 g Äpfel
75 g Honig
1 Ei
100 g gemahlene Haselnüsse
ggf. Zuckerguss (Puderzucker und Wasser)

Anleitung:
1. Milch, Hefe, Eier und Butter gut verrühren. Mehl, Salz und Zucker dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen bis sich der Teig ungefähr verdoppelt hat.
2. In drei gleich große Kugeln teilen und je zu einem Kreis ausrollen (ein Pizzablech ist perfekt als “Schablone”, dann kann man es auch gleich als Backform nehmen).
3. Äpfel vierteln, schälen und entkernen. Grob raspeln und mit Honig, Ei und Haselnüssen verrühren. Diese Masse auf einen runden Boden zur Hälfte auftragen, dabei 1 cm am Rand frei lassen. Eine Teigplatte auflegen und den Rest der Masse aufstreichen. Wieder 1 cm frei lassen und letzte Platte aufsetzen
4. Die gefüllten Platten nun zuerst mit Hilfe eines Pizzarades vierteln (dabei die Mitte nicht mit durchschneiden). Dann Achteln und schließlich sechzehnteln.
5. Nun immer 2 Stücke nehmen und je nach aussen drehen. Dies im Kreis fortführen und anschließend nochmals je drehen und zu einer Blüte mit beiden Enden verschließen.
6. Mit Wasser bespritzen und unabgedeckt nochmals 20Min gehen lassen. Nun im 180°C vorgeheitzen Backofen backen bis die Blüte goldbraun ist (ungefähr 30 Minuten). Auskühlen lassen.
7. Zucker mit Wasser zu einem Guss verrühren. Den Kuchen damit bestreichen und trocknen lassen.

Dauert: 30 Minuten (plus 80 Minuten Gehen lassen und 30 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung: Das Rezept habe ich aus dem Buch „Backen!„* von Christine Bergmayer (Rezension folgt) und war eigentlich für einen Apfel-Nuss-Zopf gedacht. Ich habe nur die Form geändert und eine Blume daraus geknetet. Geht auch wunderbar.
Geschmack: Die Blume ist auf jeden Fall saftiger als die Nussblume, aber das nächste Mal würde ich glaub noch mehr Füllung machen (vielleicht 1,5 mal so viel bei gleicher Teigmenge) und den Zuckerguss dickflüssiger anrühren. Ansonsten war sie perfekt.

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Apfelblume1

Apfelblume4

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2 Thoughts on “Apfel-Nuss-Hefeblume und warum ich die Bridget Jones der Küche genannt werde

  1. du bist mega symphatisch, ich mag es wie du schreibst und für mich bist du seit sa die meisterin der schokospätzle 😀

    • kochliebe on 26. Februar 2015 at 13:15 said:

      Danke liebste Ina, ich glaub wir haben uns echt gesucht und gefunden, ich kann das Kompliment nur zurückgeben und freu mich schon, dich bald wieder zu treffen 🙂
      Liebe Grüße
      Julia

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