Pünktlich zum Aschermittwoch/ Faschingsende geht es mir langsam besser. Es ist zum verrückt werden, jedes Jahr um die Faschingszeit erwischt mich eine Erkältung und hält mich so vom bunten Partytreiben fern. Wenigstens kann ich euch heute endlich die wunderbaren Ofenkrapfen zeigen, die muss man nicht frittieren und deshalb sind sie ganz einfach zu machen (und vor allem gibt es kein Frittösen-Fett-Fiasko in der Küche). Die schmecken übrigens so lecker, dass man sie auch außerhalb der närrischen Zeit essen darf 🙂

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Zutaten (für 12 fettarme Krapfen):
350 g Mehl
1 Ei
150 ml Milch
1/2 Würfel Hefe
4 EL Zucker
3 EL Butter
1 Prise Salz
etwas geschmolzene Butter
Marmelade oder andere Füllung
Puderzucker oder Guss nach Wahl

Anleitung:
1. Die Milch, Hefe und Zucker miteinander verrühren. Mehl, Salz und Ei dazugeben und  auf minimaler Stufe verkneten (wenn ihr so ein raffiniertes Maschinchen wie die Cooking Chef habt, könnt ihr hier gerne schon 25°C Wärme einstellen).
2. Nach und nach die Butter unterkneten. Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.
3. Danach den Teig zu 12 Kugeln rollen und in Silikon Muffin-Förmchen* legen. Die Krapfen noch mal 20 Minuten gehen lassen und auf 180°C ca. 16 Minuten backen.
3. Noch heiß mit geschmolzener Butter bestreichen und gewünschte Füllung (z.B. Erdbeermarmelade oder Schokopudding) mit Spritzbeutel oder Squeeze-Flasche* in die Krapfen spritzen. Mit Puderzucker bestäuben oder mit Guss (z.B. Schoko bei Pudding-Füllung) bestreichen.

Dauert: 30 Minuten (plus 40 Minuten Gehzeit, plus 16 Min im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Wieso frittieren denn die Leute die Berliner? So geht es doch viel einfacher 🙂 Die Zubereitung der kleinen Krapfen habe ich bei beim Kochkurs für meine Kenwood Cooking Chef bei backkonzepte.de gelernt.
Geschmack: Am besten schmecken die Berliner natürlich ganz frisch. Deshalb lieber den Teig vorbereiten und dann wirklich am Servier-Tag frisch backen. Natürlich schmecken die Ofenkrapfen anders als die richtig frittierte Version, aber meine Testesser waren trotzdem begeistert.

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Mit den Fingern auseinandergezupft kann man die Füllung sehen.

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Helau! Ich habe die Krapfen in einer Glasschüssel mit Luftschlangen transportiert.

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Nachtrag 31.12.2016: Ich habe die Krapfen nun schon wiederholt nachgebacken und finde sie immer noch sehr lecker. Man kann sie auch mit verschiedenen Toppings dekorieren, z.B. mit Schokoguss.

 

 

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3 Thoughts on “Ofenkrapfen | Berliner ohne Frittieren

  1. Liebe Julia,
    danke für dieses wunderbare Geburtstagsgeschenk! Wuhuuuu, genau das richtige, um zu feiern! Lecker schmecker…ich nasche dann gedanklich schon einmal davon! Viele liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Lixie <3

    • kochliebe on 18. Februar 2015 at 18:19 said:

      Liebste Lixie, ich schicke dir gedanklich einen Teller Krapfen rüber 🙂
      Liebe Grüße und feier noch schön
      Julia

  2. Huhu liebe Julia,

    ich habe heute Mittag dein Rezept gesehen und heute Abend gleich mal Hefe gekauft. Mal sehen wann ich dazu komme, die Berliner nachzubacken. Ich bin grad voll im Berliner-Fieber und wollte sie eh mal nachmachen 🙂 Danke fürs Rezept 🙂

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