Der aufmerksame Leser weiß: In meiner Küche ist Kochen und Backen jetzt Chef-Sache! Ich habe nämlich seit einer Weile Unterstützung einer Kenwood Cooking Chef Küchenmaschine*. Dieses tolle Teil hat Profiniveau und deshalb wollte ich sie mir so richtig erklären lassen um auch alle Funktionen ausschöpfen zu können. Deshalb habe ich einen „Cooking-Chef-Einsteiger-Kurs“ in der Kochschule „backkonzepte“ gemacht. Wie der Kurs ablief und was ich gelernt hab, könnt ihr hier lesen.

Einleitung

Die Kochschule liegt im bayrischen Pfäfflingen, ungefähr 40 Fahrminuten von meinem Wohnort entfernt. Kaum in der Kochschule angekommen, wurde ich auch schon lebhaft von der Kursleiterin und gleichzeitig Geschäftsführerin Alexandra Sobek begrüßt. Sie leitete den Kurs an diesem Abend persönlich und nahm uns Teilnehmer mit ihrer charmanten direkten Art sofort für sich ein. Zu Anfang durfte sich jeder noch mit Tee oder Cappuccino eindecken und schon ging es los. Die Cooking Chef wurde ausführlich erklärt, verschiedene Aufsätze gezeigt und demonstriert und auch die berühmten piepsenden Fehlermeldungen des Geräts erklärt. Wir stiegen sehr schnell gleich ins Kochen ein und weil wir an dem Abend nur 4 Teilnehmerinnen waren, entstand schnell eine gemütliche Atmosphäre.

Ofenkrapfen

Das erste Gericht, das wir gemeinsam gebacken haben, waren die kleinen Ofenkrapfen. Ich war begeistert wie schnell die Cooking Chef den Hefeteig geknetet hat und durch die Wärme ging er auch innerhalb von nur 30 Minuten auf die doppelte Größe auf. Die Berliner frisch aus dem Ofen waren ein Gedicht, sooo lecker. Habe ich bereits nachgebacken, das Rezept findet ihr hier.

Milchreis

Die nächste Demonstration war Milchreis. Milch, Milchreis und Zucker hinein, Hitze einstellen und rühren lassen. Kurze Zeit später habt ihr den perfekten Milchreis: cremig, sämig und angenehm süß. Habe ich früher wirklich Milchreis aus dem Instant-Päckle gekocht? Die Zeiten sind Vergangenheit!

SONY DSC

Auch Milchreis wird mit dem CHEF perfekt

Focaccia

Brot muss erst stundenlang gehen und ist sowieso recht aufwändig? Blödsinn! Das Focaccia, dass uns Frau Sobek gezeigt hat, geht ganz schnell und dass Hefeteig für den CHEF kein Problem ist, haben wir ja schon vorhin bei dem Ofenkrapfen gelernt. Ergebnis: Außen knusprig, duftend und innen fluffig luftige Brotkrume. Mmmmh!
Blitzrezept: 1 kg Mehl Typ 405, 450 ml Wasser, 1/2 Würfel Hefe, 15 g Salz in der Cooking Chef bei Intervallstufe 3 und 30°C Temperatureinstellung 10 Minuten mit dem Knethaken verkneten. Weitere 30 Minuten ruhen lassen und anschließend den Teig auf einer Backfolie in die gewünschte Größe ziehen. Mit den Fingern Vertiefungen hineindrücken und Teig mit Gewürzöl beträufeln. Mit grobem Salz und Gewürzen bestreuen. Bei 240°C 12-15 Minuten im Ofen bei Umluft backen.

Putengulasch

Das größte Learning aus dem Kurs war für mich, dass die Cooking Chef auch wirklich richtig kochen kann. Wir haben zuerst mit dem Aufsatz mit Leichtigkeit Gemüse zerhäckselt, dann Zwiebeln und Fleisch gebraten (ja, gebraten, nicht nur gedünstet! Das ist ein Vorteil gegenüber dem prominenten Konkurrenz-Gerät) und schließlich ein super sämiges würziges Sahnegulasch eingekocht. Das Gericht habe ich leicht abgeändert daheim nachgekocht, Blogbeitrag dazu hier.

Tomatenbutter

Getrocknete Tomaten und Butter in den Mixeraufsatz und nach 5 Sekunden habt ihr einen Brotaufstrich in den ihr euch reinlegen könnt. Wir haben das Focaccia von oben dazugegessen und schwebten im Geschmackshimmel. Wenn das Zeug nicht so viele Kalorien hätte, würd ich nix anderes mehr essen 🙂

Erdbeer-Eis

Jajaja, gefrorene Erdbeeren, Creme Fraiche, Sahne und Zucker mit dem Pürierstab zu Eis mixen ist ja nix neues. Mit dem Cooking-Chef-Mixaufsatz wurde das Eis aber so cremig und fein, dass es wirklich wie das Eis von meinem Lieblingsitaliener schmeckte.

Mein Fazit:
Ich kann euch die Kurse bei „backkonzepte“ wärmstens empfehlen. Der Cooking Chef Kurs kostet 25€ und ihr bekommt einiges geboten! In meinem Kurs haben wir gemeinsam 6 verschiedene Rezepte gekocht, alle technischen Funktionen der Maschine wurden detailliert erklärt und es war genügend Zeit und auch selbst mal etwas auszuprobieren. Die Kurse finden schon bei kleinen Teilnehmerzahlen statt, was sehr angenehm ist und man muss nicht spülen oder abräumen, dafür gibt es extra Personal. Hochwertige Tees/Cappuccino, Wasser und eine Praline waren inklusive. Die Kursleiterin Alexandra Sobek ist sehr direkt und herzlich, was ich sehr sympathisch fand. Sie wirbelt die gesamte Zeit voller Energie durch die Küche und gibt einen Tipp nach dem anderen. Auch die Location hat mich positiv überrascht: Die Räumlichkeiten sind groß und gleichzeitig gemütlich, schick und mit guten Geräten ausgestattet. Erstaunlich, dass man so ein Gebäude im kleinen ländlichen Pfäfflingen findet. Im Shop nebenan kann der Hobbybäcker alles einkaufen was das Herz begehrt, es wird aber keiner dazu genötigt, wer einfach nur kochen möchte, kann dies auch tun. Die Cooking Chef wird natürlich auch über backkonzepte vertrieben und hätte ich nicht schon eine daheim, hätte ich bei dem Angebot wohl zugeschlagen, weil dort viel mehr Zubehör dabei war, als in den Internetportalen, wo ich bisher geschaut hatte.
Wem jetzt die Erklärung der Cooking Chef zu kurz gekommen ist, keine Sorge, dafür mache ich noch einen extra Artikel.

Wenn ihr nun auch Lust auf einen Kurs bei der Kochschule bekommen habt, findet ihr alle Informationen auf der Webseite von backkonzepte.

Weitere Impressionen der Location:

*Affiliat Links

teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterEmail this to someone

4 Thoughts on “Cooking-Chef Kurs bei backkonzepte

  1. Ich hab bisher noch keine Küchenmaschine *schäm* und schaue schon seit Wochen nach einer geeigneten für die neue Wohnung. Eine Freundin hat auch die Kenwood und schwärmt in den höchsten Tönen – schwanke momentan also zwischen Kenwood und der Kitchen Aid (hach, diese Farben…). Wenn es soweit ist besuche ich auf alle Fälle auch nen Kurs dazu, macht bestimmt Sinn. Sonst hat man so ein tolles Teil rumstehen und kann gar nicht die vollen Möglichkeiten ausschöpfen.

    • kochliebe on 14. Mai 2015 at 9:32 said:

      Liebste Bonny,
      ich hab ganz ganz lang mit meiner kleinen Bosch-Küchenmaschine gearbeitet und bis dahin sogar nur mit dem Rührgerät. Das geht alles, aber wenn du mal eines dieser tollen großen Gerätchen getestet hast, willst du nix anderes mehr. Das ist bei diesen Sachen ja schon immer ein bisschen Glaubenssache, aber ich habe alle ausprobiert, die Cooking Chef, Thermomix, Kitchen Aid und die Bosch Maxximum und am besten hat mir bisher wirklich die Cooking Chef gefallen, weil sie einfach für meine Zwecke alles erfüllt und am vielseitigsten ist. Ich rate dir, einfach mal bei Freunden die Geräte auszuprobieren, die du in Erwägung ziehst. Da merkt man schnell, ob es passt oder nicht. Und nicht nur von der Optik täuschen lassen, gell? Ich weiß ja, wie sehr du Pastellfarben magst 😉
      Liebe Grüße
      Julia

  2. Kathleen on 14. Mai 2015 at 17:16 said:

    Huhu
    Ich liebe Milchreis! Nur das ewige rühren….mit welchem Rührelement, welchem Mengenverhältnis der Zutaten und welcher Temperatur habt ihr den denn in der CC gekocht?

    • kochliebe on 16. Mai 2015 at 20:52 said:

      Hey Kathleen,
      wir haben auf jeden Fall das Flexi-Element benutzt. Bei der Temperatur bin ich nicht mehr ganz sicher, sie war aber ziemlich hoch.
      Grüße
      Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation