Schokolade stellt keine Fragen. Schokolade versteht. Es gibt so Tage, da hilft nur noch Schokolade. Wenn selbst die an ihre Grenzen kommt, empfehle ich euch Chownies. Chownies sind eine sündhaft leckere Kombination aus Cheesecake und Brownies, mit viiiiiel Verständnis Schokolade und saftigen Käsekuchen-Klecksen. Mehr muss ich eigentlich gar nicht dazu sagen. Mal kosten? 

Crossover Baking19

Zutaten (für 16 fudgig-saftige Kuchenstücke):
350g Schokolade (je dunkler, desto besser)
200g Butter
400g Zucker
6 Eier
160g Mehl
1 Prise Salz
400g Mascarpone
2 Eigelb
150g Zucker
etwas geriebene Vanille

Anleitung:
1. Schokolade kleinhacken und mit Butter bei niedriger Temperatur schmelzen (egal ob Wasserbad oder Cooking Chef). Eier in die Schokolade einrühren, dann Zucker, Mehl und Salz. Teig in eine gefettete rechteckige Form (ca. 20x25cm) füllen.
2. Mascarpone mit Eigelb, Zucker und Vanille verrühren. Mit einem Esslöffel Kleckse auf den Schokoteig geben und mit einem Zahnstocher ein Muster hineinziehen, damit kleine Schnörkel entstehen. 45-55 Minuten bei 180°C im Ofen backen bis der Teig gar, aber noch saftig ist. Auf einem Kuchengitter kühlen lassen, dann aus der Form lösen.

Dauert: 15 Minuten (plus 50 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Ich habe das Rezept aus dem Buch „Croissant meets Brezel“ und nur minimal abgeändert.  Die Zubereitung ist richtig einfach, in kürzester Zeit sind die beiden Komponenten angerührt und in der Form zusammengebracht. Den Rest erledigt der Ofen. Auf den Fotos sieht man, dass ich mit der Mascarpone gespart habe: Ich hab nur 200g verwendet und nach dem Backen bemerkt, dass die vollen 400g doch besser gewesen wären. Also einfach ans Rezept halten, bitte 🙂 Das Rezept ist übrigens auch toll um noch übrige Osterhasen zu verwerten. Falls die bei euch so lange überleben *räusper*.
Geschmack: Ja, es ist viel Schokolade im Kuchen. Und Mascarpone. Also definitiv nichts für die schlanke Linie. Aber die kleine Sünde lohnt sich: Der Teig ist unglaublich saftig und wunderbar schokoladig. Besonders lecker schmeckt der Brownie-Cheesecake-Kuchen wenn man ihn noch leicht warm serviert.

Nachtrag (28.9.2015): Mich erreichte heute eine sehr wütende Mail einer Leserin, die den Kuchen nachgebacken hatte und ihn als ungenießbar empfunden hatte. Ich kann ihre Verärgerung verstehen, ich bin auch immer sehr enttäuscht, wenn ich Arbeit und Zutaten eingesetzt habe und das Ergebnis das nicht den Erwartungen entspricht. Meinen Chownie-Kuchen hatten damals diverse Testesser probiert (sowohl Kolleginnen als auch Freunde) und da hat er allen geschmeckt. ABER: Der Kuchen ist sehr amerikanisch, also bitte kleine Stückchen schneiden, die Süße und Reichhaltigkeit werden sonst schnell zuviel.

Crossover Baking18

Crossover Baking17

Hier kann man schön die Konsistenz des Kuchens erkennen: Saftig, aber trotzdem noch fluffig.

Crossover Baking21

teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterEmail this to someone

8 Thoughts on “Chownies

  1. Bin grad dabei die Chownies zu backen aber wo sollen die 200 g Butter rein? Das steht nirgends mehr im Rezept 🙁

  2. Silvia Eppli on 17. September 2015 at 17:13 said:

    Hallo Julia,

    ich möchte gerne Dein Chownies Rezept ausprobieren. Aber wo kommen die 200g Butter hin? Ich vermute mal auch zur geschmolzenen Schokolade.
    Grüßle vom Backblech…

  3. Patrick on 25. September 2015 at 18:00 said:

    400g Zucker? Ist da eine 0 extra ran gerutscht oder ist das korrekt so?

    • kochliebe on 25. September 2015 at 19:24 said:

      Nee, stimmt schon. 400g, hab gerade extra nochmal im Backbuch nachgelesen 🙂

      • ich habe den Kuchen so nachgebacken und wer da 200g Butter und 400g Zucker reinmacht und sich an dieses Rezept hält, kann den Kuchen wirklich nur direkt in den Mülleimer treten – wir haben alle probiert und er ist wirklich nicht essbar! Und wir sind echte schoki-Fans, aber so ist der Kuchen nicht essbar! Warnung – nur Verschwendung von Lebensmitteln, Energie, Zeit und Geld!

        • kochliebe on 28. September 2015 at 9:21 said:

          Hallo Frau Kraus,

          das ist natürlich ärgerlich. Ich kann dazu nur sagen, dass ich das Rezept 1:1 aus einem Backbuch übernommen habe und auch genauso nachgebacken habe. Sowohl mir als auch diversen Testessern hat er geschmeckt! Es stimmt, das Rezept ist sehr amerikanisch, sprich sehr süß und reichhaltig, aber als „nicht essbar“ hatte es niemand empfunden.
          Tut mir sehr leid, dass Sie diese Erfahrung machen mussten!
          Ich möchte mich trotzdem für die ehrliche Rückmeldung von Ihnen bedanken. Auch negative Erfahrungen mit meinen Rezepten sind wertvoll für mich und ich werde einen Hinweis im jeweiligen Blogpost dazuschreiben.

          Viele Grüße
          Julia Kitzsteiner

  4. Patrick on 21. November 2015 at 14:15 said:

    Die brownies sind genial. Alle sind total begeistert. Allerdings machen wie sie mit „nur“ 250g Zucker was ausreichend süße verleiht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation