Manchmal muss Liebe kitschig, bunt und laut sein. So wie in Bollywood-Filmen. Diese verrückten indischen Liebesschnulzen haben mich zu einem richtig leckeren Curry inspiriert, mit allem was ein Liebespaar so braucht: Feurige Würze, milde Cremigkeit und liebliche Süße. Ich nehme damit am Blogevent „Kulinarische Weltreise“ vom Blog „Du findest mich in der Küche“ teil, denn die indische Küche ist eine meiner liebsten.

Bollywood Curry logi

Zutaten (für zwei Liebende):
200g Basmati Reis
Olivenöl
Indischer Reismix (Kardamom, Nelken und Lorbeerblätter)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 kleine Ingwerknolle
300g Hähnchenfilet
150 ml Kokosmilch
4 Frühlingszwiebeln
2 Karotten
Indische Gewürzmischung (Ingwer, Paprika edelsüß, Zwiebeln, Korianderkörner, Kardamomsaat, Curcuma)
Salz, Pfeffer, Chili
1 Hand voll Cashewkerne
2 Äpfel
dazu: saure Sahne
Deko: etwas Koriander oder glatte Petersilie

Anleitung:
1. Reis mit 1,5 facher Menge Wasser und eine Prise Salz 10 Minuten einweichen. Ins Kochwasser die Gewürzmischung (indischer Reismix) geben. Herd auf die höchste Hitzestufe stellen und Reis aufkochen lassen. Sobald das Wasser kocht, den Herd auf die mittlere Hitzestufe stellen und den Reis ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Die Gewürze aus dem Reis wieder entnehmen.
2. Parallel die klein geschnittene Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in Pfanne andünsten. Hähnchenfilet kleinschneiden und mit anbraten. Kleingeschnittene Frühlingszwiebel und Karotte dazugeben und mit indischer Gewürzmischung würzen.
3. Mit Kokosmilch ablöschen und kurz einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Cashewkerne und geschälter und gewürfelter Apfel in Curry geben und nur ganz kurz mitkochen (Nüsse und Apfelstücke sollte noch leicht knackig sein).
4. Den Reis mit Servierring (oder Tasse) in Form drücken und in eine Schale geben. Curry dekorativ daneben anrichten und nach Geschmack mit saurer Sahne (mildert die Schärfe) und ein paar Blättern Kräuter hübsch dekorieren.

Dauert: 40 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung:
Meine aufmerksamen Leser wissen, dass ich sehr gerne den Reis von Reishunger verwende, weil ich da immer wieder neue Sorten kennenlernen kann. Auch für dieses Gericht habe ich wieder mit den feinen Körnern von Reishunger gekocht, nämlich die „Indische Currybox„*. Darin sind fast alle Zutaten fürs Rezept (außer die frischen wie Fleisch und Gemüse). Wer einen gut ausgestatteten Gewürzschrank daheim hat, kommt aber natürlich auch ohne aus. 
Geschmack:
Wie gesagt, das Gericht steckt voller Gegensätze. Schärfe trifft auf Milde trifft auf Süße. Und trotzdem ist alles stimmig und wärmt Magen und Herz. Wie die Liebe 🙂

Bollywood Curry 7

Bollywood Curry 8

Bollywood Curry 6
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