„Ui, das ist aber hübsch, wo gibts denn sowas zu kaufen?“ – Auf meine Partybrote werde ich immer wieder angesprochen. Ich nehme sie nämlich gerne mit zu Partys, Picknicks oder serviere sie einfach so zum Vesper. Für die aktuelle #ichbackmir-Runde mit dem Motto „Abendbrot“ habe ich diese hübschen Brote nun endlich mal schön fotografiert und mein Rezept abgetippt. Den Belag kann man natürlich variieren, ich stelle hier mal meine drei liebsten einfachen Toppings vor: Allesamt schnell gemacht und kööööstlich!

Zutaten (für 3 ganze Partybrote (ergibt ca. 40 Scheiben):

400g Roggenmehl (Typ 1150)
1 Würfel Hefe
480ml Wasser
300g Weizenmehl
1 TL Zucker
10g Salz
2 EL Balsamico-Essig
150g Sonnenblumenkerne
100g Leinsamen
Partybrot-Backröhren*

Anleitung:

  1. Roggenmehl mit Hefe und 300 ml Wasser verrühren und 30 Minuten gehen lassen.
  2. Restliches Wasser mit Weizenmehl, Zucker, Salz und Essig zum Vorteig geben und 3 Minuten verkneten. Sonnenblumenkerne und 50g Leinsamen unterkneten. Weitere 30 Minuten gehen lassen.
  3. Den Teig in 3 glecih große Mengen Teilen und zu einer länglichen Rolle formen, die ungefähr so lang ist die wie Backröhren. Nun in übrigem Leinsamen wenden, bis alle drei Rollen damit bedeckt sind. Die Backröhren einfetten (das geht am besten mit einem Ölspray, ich benutze das von PAM*) und je eine Teigrolle hinein geben. Stehend (!) nochmal 60 Minuten gehen lassen.
  4. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backröhren hineinstellen (wieder aufrecht). 45 Minuten backen. Die Brote leicht abkühlen lassen und noch lauwarm aus den Formen nehmen. Auf einem Gitter komplett abkühlen lassen. Am besten lagert ihr die Partybrote direkt in den geschlossenen Backröhren, da bleiben sie am nächsten frisch.
  5. Die Brote in dünne Scheiben schneiden und nach Lust und Laune belegen, z.B. so:
    • Avocado: Das Fruchtfleisch einer Avocado mit der Gabel zerdrücken, mit den Saft einer halben Limette vermengen. Auf die Brotscheiben streichen und mit etwas Salz bestreuen. In die Mitte etwas roten Pfeffer geben.
    • Ziegenkäse: Ziegenfrischkäse auf die Brote streichen und je einen Klecks Pfirsich-Chutney in die Mitte geben. Mit einem Zweig Thymian garnieren.
    • Hüttenkäse: 1/2 rote und 1/2 gelbe Paprika kleinhäckseln und mit 1 Becher Hüttenkäse und etwas Salz und Pfeffer vermischen. Auf die Brote streichen und mit einem Blatt Basilikum garnieren.

Dauert: 30 Minuten (plus 2 Stunden gehen lassen und 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Ich backe mein Brot ja schon seit einer ganzen Weile selber (wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich das meistens im Römertopf mache). Am hübschesten werden die Brote, wenn ich sie in den Backröhren backe. Dann kann man sie sogar super seinen Gästen (besonders die kleinen Gäste LIEBEN die Brote in Förmchen) servieren und sorgt immer wieder für Überraschungseffekte am Tisch. Der Teig ist ein normaler Hefe-Roggenteig, wichtig ist hier wie immer, dass ihr ihn lange gehen lasst und euch an die Mengenangaben im Rezept haltet. Wer Leinsamen nicht so gut verträgt kann sie im Brot auch durch Kürbiskerne ersetzen und die Röhren stattdessen mit Paniermehl ausstreuen.
Geschmack: Die Brote werden sehr herzhaft-kernig, weshalb ich immer einen eher kräftigen Belag verwenden würde. Wenn ihr einfach mal nur eine Scheibe Käse oder Wurst darauf servieren wollt, stecht diese am besten mit der Backröhre (ohne Deckel) im passenden Motiv aus.

Partybrote 7

Partybrote 11  Partybrote 6

*Afiliate-Links

ichbacksmir

teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterEmail this to someone

4 Thoughts on “Dreierlei Partybrote| Avocado, Ziegenkäse und Hüttenkäse deluxe

  1. Das ist ja eine witzige Idee. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Brot bei den jungen Gästen besonders gut ankommt 😉

    Liebe Grüße
    Ramona

  2. Die sehen ja toll aus! Wirklich total süß! Davon würde ich auch gerne 1,2,3,… Happen essen!

    • kochliebe on 31. August 2016 at 10:29 said:

      Liebe Ina,
      dankeschön, leider kann man ja noch nicht virtuell Häppchen verschicken, sonst würde ich dir was rüberbeamen 🙂

      Liebe Grüße
      Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation