Zeit, die Seele zu streicheln! Jetzt, wenn die neblige kühle Jahreszeit beginnt, brauche ich wieder regelmäßig eine ordentliche Portion Soulfood! An den Tisch setzen, nichts denken, nichts müssen – einfach nur Gabel für Gabel ein gutes Gericht genießen und die Aromen schmecken. Ganz wunderbar bietet sich da mein orientalisches Reis-Hähnchen an: Der Reis ist durchzogen mit warmen Safran-Aromen, dazwischen liegen süß-zwiebelige Kirschen und dazu gesellt sich würzig-zartes Hähnchenfleisch. Mmmmmh!

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Zutaten (für 4 Orient-Fans):

300g Basmati-Reis
Salz
500g Sauerkirschen (am besten frisch, oder TK)
2 Zwiebeln
5 EL Butter
2 EL Zucker
4 Hähnchenkeulen mit Rückenteil
frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Öl
0,2g Safranfäden (ein kleines Döschen)

Anleitung:

1. Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser abbrausen. Mit 3/4l kaltem Salzwasser zum Kochen bringen und 8 Minuten vorgaren (sollte noch nicht durch sein!). In einem Sieb abtropfen und kalt abbrausen.
2. Kirschen entsteinen und waschen (oder auftauen lassen). Zwiebeln schälen und ganz fein hacken, in einem EL Butter glasig dünsten. Kirschen dazu, Zucker darüber und weiterrühren bis Zucker geschmolzen ist. 50 ml Wasser dazu und zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten weiterköcheln.
3. Hähnchenkeulen waschen, abtrocknen und am Gelenk halbieren (große Fettstücke auf der Unterseite abschneiden). Mit Salz und Pfeffer einreiben und in einer Pfanne mit 1 EL Öl anbraten bis das Fleisch durch ist.
4. Safran in 4 EL lauwarmem Wasser auflösen, Butter schmelzen und mit Safranwasser verrühren.
5. Hälfte des Reis in eine Bratenform geben. Safranbutter zur Hälfte darauf löffeln, dann die Hähnchenteile darauflegen und die Hälfte der Kirschen darauf verteilen. Nun den restlichen Reis, die restlichen Kirschen und die übrige Safranbutter darüber geben.
6. Mit geschlossenem Deckel bei 130°C 1 Stunde dämpfen. Auf einem Teller servieren, dazu schmeckt frischer Joghurt mit etwas Minze.

Dauert: 35 Minuten (plus 1 Stunde Garen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Echt nicht schwierig, das Reishähnchen! Durch das Schichten der einzelnen Zutaten im Schmortopf/Bratenform wird alles schön zart und saftig und die feinen Safran-Aromen durchziehen sowohl Reis, als auch das Fleisch.
Geschmack: So verrückt die Kombination auch klingt – sie ist ziemlich lecker! Die Kirschen schmecken nach dem Garen nicht mehr wirklich nach Kirschen, weil sie viel Geschmack von den Zwiebeln und Gewürzen annehmen. Trotzdem geben Sie dem Reis eine Saftigkeit und ganz feine Süße. Wie ein warmer Sonnenstrahl am Morgen, der die Nase kitzelt.

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