Ist euch das schon mal passiert, dass ihr ein Rezept nachgebacken habt und dann schmeckte es überhaupt nicht so, wie ihr es erwartet habt? So erging es mir mit dieser Pumpkin-Spice-Tarte. Das Ursprungsrezept stammt aus einem alten WeightWatchers-Buch (ja, ich will gerade abnehmen) und war herzhaft gedacht. Auf der Zutatenliste standen zum Beispiel Gemüsebrühe und Salz. Fertiggebacken schmeckte die Tarte allerdings eher süß, was wohl an Zucker und Zimt lag, die ebenfalls bei den Zutaten standen. Irgendwie hatte die Tarte was, aber mir war das zu undefinierbar, weshalb ich sie nochmal gebacken habe, dieses mal eindeutig als süße Version. Jetzt ist das Rezept perfekt und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.

Zutaten (für eine Tarte mit 26cm Durchmesser):

3 Eier
200g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
100g Butter
2 EL Zucker
2 EL Wasser
1 TL Öl
400g Kürbis
125ml Orangensaft
4 EL Zucker
6 TL gemahlene Mandeln
1/2 TL geriebene Zitronenschale
1/2 TL Zimt
2 EL Kürbiskerne

Anleitung:

1. Eier trennen. Ein Eigelb mit Mehl, 2 EL Zucker, Backpulver, Butter verkneten, zu einer Kugel formen und 30 Minuten lang kalt stellen.
2. Eine Tarteform (Durchmesser 26cm, am besten eine, bei der man den Boden zum Lösen raus nehmen kann) fetten. Teig ausrollen und die Form inkl. Rand damit auskleiden.Ein bisschen Teig sollte für die Deko übrig bleiben. Kürbisfleisch (ohne Schale) in Stücke schneiden. Orangensaft in Topf erhitzen und die Kürbisstücke darin 15 Minuten lang weich kochen. Pürieren.
3. Restliches Eigelb mit 4 EL Zucker über dem Wasserbad (oder in Küchenmaschine mit Kochfunktion bei 50°C) schaumig aufschlagen. Kürbispüree, Mandeln, Zitronenschale und Zimt untermischen. die Eiweiße sehr steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die gesamte Masse auf dem Teig verteilen.
4. Aus dem übrigen Teig mit Ausstechern winterliche Motive ausstechen. Diese und die Kürbiskerne vorsichtig auf die Kürbistarte legen. Bei 200°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen.

Dauert: 30 Minuten (plus 30 Minuten kühlen und 25 Minuten backen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Sieht sie nicht wunderschön aus? Die Farben der Kürbiscreme und die Mürbteigrehlein und -bäumchen machen die Tarte zu einem kleinen Kunstwerk. Für eine Tarte ist die Zubereitung der Pumpkin-Spice-Tarte wirklich einfach. Ihr müsst nix blindbacken, braucht kein Backpapier in der Form, nix. Ich habe wie oben beschrieben eine kleine Tarte-Form verwendet, die einen herausnehmbaren Boden hat. So ließ sich der Mürbteigboden gut lösen, obwohl verhältnismäßig wenig Fett darin ist.
Geschmack:
Warum schreibe ich denn „Pumpkin-Spice-Tarte“, das ist einfach nur ein Kürbiskuchen?! Ja und nein. Ich kenne die Kombination Kürbismus mit Zimt und Zitrone hauptsächlich aus den USA, weshalb ich den englischen Namen passender fand. Wer sich Kürbis nicht wirklich süß vorstellen kann, sollte dieses Rezept mal ausprobieren, es passt wunderbar, glaubt mir!

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