Tupper, Candle Light, Mary Kay… ich muss zugeben dass ich ziemlich anfällig für diese Verkaufsabende bin. Ich freu mich jedes Mal riesig, wenn mich jemand einlädt, schon allein weil ich so gern sehe wie andere Menschen wohnen 😉 Eine weitere Variante, die nach diesem Konzept funktioniert, ist ein Backabend von „Backkonzepte“. Auf deren Stand bin zufällig auf einer Messe gestoßen, weil mich die hübschen Formen und Ausstechformen magisch angezogen haben (dort habe ich übrigens den lang gesuchten Löffel-Ausstecher für Löffelkekse gefunden).
Ein paar Wochen später schrieb mich auch schon eine nette Dame von „Backkonzepte“ an: Frau Knappich bot mir an, einen Backabend bei mir zu Hause zu veranstalten und wir fanden bald einen geeigneten Termin. Schnell lud ich einige backbegeisterte Freundinnen und Familienmitglieder ein und entschied mich nach Frau Knappichs Empfehlung für 3 verschiedene Sorten Kuchen/Gebäck, die uns am Abend gezeigt werden sollten.

Die neugierige Gruppe sieht zu wie Frau Knappich in meiner Küche zaubert.

Zur Vorbereitung musste ich nur ein paar Grundzutaten einkaufen, hab es mir aber nicht nehmen lassen, doch ein paar kleine „Versucherle“ für meine Gäste vorzubereiten :-). Am Tag der Backparty kam Frau Knappich dann gemeinsam mit ihrer Schwiegermutter, welche in der Küche mithalf und schleppte Berge von Backformen, kleinen Tütchen und glänzenden Verpackungen in mein Wohnzimmer. Sie hatte gerade alles in meiner Küche aufgebaut, da klingelten auch schon die ersten Gäste. Während nach und nach alle eintrafen, wurden alle mit Getränken versorgt – Unsere Backkonzepte-Frau hatte sehr leckere Teesorten der Marke Seeberger dabei, die wir probieren durften.

Frau Knappich (rechts) kennt alle Tricks und Tipps beim Backen, ihre Schwiegermutter spült fleissig und hält die Küche in Ordnung

Jede Menge feiner Sachen, Helferlein und tolle Formen – da lacht das Bäcker-Herz!

Nachdem es Frau Knappich geschafft hatte, die wild plappernde Gruppe ruhig zu bekommen, begann sie zu erklären wie der Abend auflaufen würde, was sie alles dabei hatte und wie es zur Firma „Backkonzepte“ gekommen ist. Jeder bekam ein Weck-Gläschen mit einem leckeren Creme-Dessert (Marula Sahnestand mit Ananas und kleinen Mürbkeksen), die sie bereits vorbeteitet mitgebracht hat. Während wir fleissig löffelten wurden uns verschiedene Sahnestände vorgestellt, das sind Pulver, die man in Sahne rührt und dann eine schöne feste Creme mit verschienen Geschmacksrichtungen bekommt und diese dann als Dessert, Kuchencreme etc verwenden kann.

Marula-Creme-Gläschen mit feinen Nugat-Schoki-Minigugel-Eiskonfekten als Zugabe

Als nächstes wurde ein Lauch-Schinkenkuchen gebacken. den Käse-Mürbteig hatte Frau Knappich schon fertig dabei, der Rest wurde vor unseren Augen zubereitet, wobei man viele kleine Tricks lernen konnte.

Schinken-Lauch-Kuchen mit Käsemürbteig-Gitter – Gut gefiel mir der Trick, die runden Ränder einfach umzuschlagen und nochmal drüberzuwellen um gerade Kanten zu bekommen.

Während dieser im Ofen buk, lernten wir, wie eine Rückwärtstorte geht:
– Zuerst Tortenguss mit Orangensaft erhitzen und die Masse in eine bodenlose Form gießen, die auf einer Backmatte steht.
– Sobald der Guss fest ist, schichtet man nacheinander Creme (in diesem Fall eine Blutorangensahne) und Biskuit-Lagen (Schokobiskuit mit Lebkuchengewürz) in die Form und spritzt den Rand immer mit Sahne auf. Man endet mit Biskuit.
– Nun kommt eine Kuchenplatte umgedreht auf den Kuchen und man schiebt unter die Backmatte eine dünne Platte, damit man das ganze umdrehen kann. Jetzt kann man Platte und Backmatte oben wegnehmen und sieht schon den schönen Orangenspiegel. Die Backform müsste sich dank der Sahne ganz leicht nach oben wegziehen lassen und voilá, die Torte ist fertig!
Geschmacklich und optisch war die Torte der Hammer (noch leckerer war die dann am nächsten Tag, wo sie durchgezogen war), das ist den Aufwand wert!

Mit den bodenlosen Formen kann man backen, aber auch dekorieren und so diese beeindruckende Sterntorte machen,

Die letzte Bäckerei war ein Hefegebäck mit Vollmilch-Creme, das schmeckte wie Quarktaschen vom Bäcker.
Bis hier waren ungefähr 3 Stunden vergangen und wir hingen nun glücklich vollgefressen über den Bestelllisten und diskutierten was wir kaufen sollten.
Jeder konnte dann einfach seine Liste bei Frau Knappich abgeben, während ihre liebe Schwiegermutter alles spülte und schrubbte und meine Küche wieder in Ordnung brachte.

Das Hefegebäck im Ofen

Insgesamt muss ich sagen, dass ich den Abend sehr gelungen fand, wir hatten viel Spass, und haben dank Frau Knappichs fachkundiger Ausführungen sogar einiges gelernt. Die Produkte machten einen guten qualitativ hochwertigen Eindruck und das Tollste war einfach, dass man die Backergebnisse live sehen und probieren konnte, da ist eine Kaufentscheidung einfach sicherer gefällt als im Internet.

Wer Interesse an einem Backabend hat, findet auf www.backkonzepte.de alle Informationen, ich gebe aber auch gerne eure Daten an Frau Knappich direkt weiter, wenn ihr sie mir schickt.

Herzlichen Dank an Frau Knappich für den tollen Abend und ihre fleissige Schwiegermutter-Küchenfee!!!

Der Spruch im Titel dieses Posts stammt vom italienischen Dichter Ugo Foscolo und ich finde ihn immer wieder passend. In letzter Zeit war ich wirklich ein Glückskind, mehrere Gewinne und Überraschungen flatterten mir die letzten Wochen ins Haus, von Kleinigkeiten wie Produktproben bis zu einer richtigen kleinen Reise. Ich möchte an der Stelle aber kurz erwähnen, dass ich an sehr vielen Gewinnspielen oder Wettbewerben mitmache über die ich zufällig oder aktiv stolpere, das sind häufig 5-10 am Tag. Das geht manchmal ganz schnell (Zettel ausfüllen und in eine Box werfen) und manchmal brauche ich dafür mehrere Stunden (Rezeptwettbewerbe, für dich teilweise extra Rezepte kreiere, koche und aufbereite). Ich sehe das als ein Hobby und meist läuft es so nebenher beim Fernsehn oder beim Warten auf den Bus, im Supermarkt etc. Wer sich also ein bisschen mehr Glück im Leben wünscht… geht ihm doch auch mal ein, zwei Schritte entgegen.

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Wie schon auf Facebook angekündigt, mache ich dieses Jahr bei „Post-aus-meiner-Küche“ mit. Das ist ein Blog-Event, bei dem alle zwei Monate ein kulinarisches Motto verkündet wird. Man kann sich anschließend anmelden und bekommt ein paar Tage später einen „Tauschpartner“ mitgeteilt. Anschließend hat man zwei Wochen Zeit Rezeptbücher zu wälzen, zu backen, zu kochen, einzumachen, zu verziehren, zu beschriften, zu verpacken und schließlich ein volles Päckchen voller Leckereien zu verschicken.

„Und wozu machst du das?“…
…hat mich eine Kollegin ganz entgeistert gefragt, als ich  ihr von der Aktion erzählt habe. Ganz einfach, weil ich gerne für Andere koche (und auch gerne Andere mit hübschen Dingen beschenke), weil ich Überraschungen liebe und weil ich es liebe neue Kontakte zu anderen Genußmenschen zu knüpfen. All das kann ich bei „Post-aus-meiner-Küche“ ausleben. Ich verfolge die Seite schon seit ein paar Monaten schwer verliebt, hab mich aber beim letzten Event nicht wirklich getraut, weil die Sachen der Anderen auf Pinterest immer wirklich professionell aussahen.
Dieses Mal war es soweit. Das Motto „Lasst uns froh und lecker sein“ hat den Ausschlag gegeben – ich bin ein totaler Weihnachtsmensch und wenn ein Motto für mich gemacht ist, dann dieses.

Eine Woche lang habe ich überlegt, Rezeptbücher und -hefte durchstöbert, neue Rezepte kreiert und Zutaten eingekauft. Letztes Wochenende habe ich dann gebacken, gemischt und gekocht was das Zeug hält und war am Sonntag recht zufrieden mit der Ausbeute. Montags wurden dann noch Etiketten gedruckt, verziehrt und verpackt und dienstags übergab ich stolz der staunenden Frau bei der Post ein buntes Weihnachtspäckchen. Vor lauter Vorfreude habe ich ihr sogar erzählt, dass da Plätzchen drin waren, woraufhin sie mich nur verstört ansah und mich dann anlächelte, wie man eben Menschen anlächelt, die man für etwas verrückt hält 🙂 Herrlich.

Da das Päckchen gestern bei meiner Tauschpartnerin Käydi angekommen ist, darf ich nun endlich auch die ersten Bilder zeigen und warte jetzt natürlich gespannt auf das Päckchen, das für mich bestimmt ist. Rezepte für die einzelnen Sachen folgen natürlich die nächsten Tage hier auf dem Blog.


Nachtrag 30.11.2013: Mein Päckchen kam wohl sehr gut bei Käydi an, was mich riesig freut. Man weiß ja nie, ob der eigene Geschmack auch den einer fast Fremden trifft. Hier ihre Mail, die sie mir geschrieben hat, nachdem sie das Päckchen geöffnet hat: