Manchmal muss es einfach deftig sein. Auch wenn ich sonst feine Sachen liebe, hauchzarte Blätterteigtäschchen oder dekoratives Sushi mit einer leichten Sojasoße… es gibt Tage da brauche ich einfach „was Gscheides“, wie wir hier im Schwabenland sagen. Deshalb hab ich mir einen großen Kohlkopf gekauft und einen richtigen würzigen Eintopf damit gekocht.

Mehr →

Nur noch einmal schlafen, dann ist Weihnachten! Nachdem ich letztes Weihnachten unter den Palmen Thailands verbracht habe, zelebriere ich dieses Jahr andächtig jeden Brauch rund ums große Fest. Für den vierten Advent habe ich deshalb ein richtiges Festessen geplant: Echtes Wiener Schnitzel (also mit Kalbsfleisch). Auf dem Wochenmarkt entdeckten wir noch wunderschöne bunte Karotten, damit wollte ich schon lange mal kochen. „Bunte“ Lebensmittel werden immer häufiger, weil man sich wieder auf die alten Sorten beruft, die mehr Vitamine und Mineralstoffe haben als die heutigen überzüchteten Sorten. Und früher waren Karotten eben auch mal lila. Probierts mal aus, geschmacklich sind die viel intensiver als die gewöhnlichen Möhrchen.

Mehr →

Zutaten (für 2 Frikadellenfans):
50 ml Gemüsebrühe
40 g Bulgur oder Couscous
1 kleine Zwiebel
120 g Tartar
1 Ei
2 EL feine Käsewürfel
2 EL Kräuter
Salz, Pfeffer

Anleitung:
1. Heiße Brühe über Bulgur gießen, quellen lassen. Zwiebel hacken, mit Tartar, Ei, Käse und Gewürzen verrühren. Mit Bulgur vermischen.
2. Pfanne erhitzen, jeweils 2-3 TL Masse zu einer Kugelformen, in Pfanne geben, flach drücken und rundum goldgelb braten.

Dauert: 15 Minuten
5,5 Points

Zubereitung: Couscous und Bulgur sind mittlerweile immer in meiner Speisekammer, weil sie total vielseitig einsetzbar sind. Dieses Rezept habe ich in einem WW-Kochbuch entdeckt und ein bisschen abgewandelt.
Geschmack: Wer gerne Frikadellen mag, wird auch diese hier lieben! Dazu schmeckt ein gemischter Salat aus Tomaten und Feldsalat. Kaum zu glauben, dass diese schmackhaften Küchle auch noch gut für die Figur sind!


Zutaten (für 4 Gourmets):
10 vorwiegend festkochende Kartoffeln
Salz
150ml Milch
2 TL Butter
Muskatnuss
600g Blattspinat (TK)
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
500g Schweinefilet
1 TL Pflanzenöl
2 Schalotten
300ml Kalbsfond
2 TL eingelegte Pfefferkörner
4 EL saure Sahne
Tabasco
Sojasauce
1TL Senf

Anleitung:
1. Kartoffeln in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen und heiß durch eine Kartoffelpresse drücken (oder stampfen). Milch und Butter hineinrühren, Salz und Muskatnuss dazugeben.
2. Spinat in Topf erhitzen, mit etwas Waser, zerdrückter Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer aufkochen.
3. Schweinefilet in 8 Medaillons schneiden, salzen und pfeffern. In sehr heißem Öl von beiden Seiten je 1 Minute scharf anbraten. In Alufolie wickeln und im Ofen bei 100°C leicht durchgaren.
4. Schalotten würfeln, in Bratpfanne geben, mit Bratensatz anbraten und mit Fond loskochen. Pfeffer einstreuen, Sahn einrühren, Tabasco, Sojasauce und Senf hineinrühren und sämig kochen lassen. Medaillons hineingeben und gar ziehen lassen (Mitte soll noch zartrosa bleiben).
5. Filets mit Sauce, Kartoffelpüree und Spinat servieren.


Dauert: 45 Minuten

Zubereitung: Das Rezept ist aus einem WW-Kochbuch und einfach nur toll! Kann man locker fürs Angeber-Kochen für die Verwandtschaft machen, aber auch einfach mal so als Abendessen, weil es unkompliziert und fettarm ist.

Geschmack: Superlecker! Ich habe schon lange kein Kartoffelpüree mehr selber gemacht und kann gar nicht verstehen, wieso! Eine tolle leckere Beilage. Dazu die würzige sämige Soße und superzarte Schweinefilets. Hmmmm.