Nicht nur hübsch, sondern auch lecker. Das sind die Rezepte, die zu Lieblingsgerichten werden! Marmorkuchen esse ich schon immer gerne und deshalb hab ich das Basisrezept mal ein bisschen aufgehübscht und so gepimpt, dass es sogar noch leckerer schmeckt. Mal sehen? Bitteschön:

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Zutaten (für 16 kleine oder 12 große monochrome Stückle):

250g sehr weiche Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
3 Eier
50 ml Eierlikör
400g Mehl
100g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
200ml Milch
30g Kakaopulver
4 EL Milch

Anleitung:

1. Butter in Schüssel cremig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillinzucker, Salz, Eierlikör und Eier unterschlagen und so lange schaumig rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Backofen auf 180° vorheizen.
2. Mehl, Speisestärke und Backpulver in eine Schüssel sieben. Abwechselnd mit Milch vorsichtig unter die Eiermasse rühren. Jetzt nicht mehr zu stark rühren, nur noch so stark, dass sich Zutaten gut vermischen.
3. Teig halbieren und unter die eine Hälfte Milch und Kakaopulver rühren. Von einer Farbe eine dünne Schicht auf den Boden einer mit Backpapier ausgelegten Springform geben. Nun in die Mitte ein bisschen was von der anderen Farbe laufen lassen. In deren Mitte wieder die erste Farbe und so weiter, bis beide Teige aufgebraucht sind.
4. Mit den Messer von der Mitte aus vorsichtig nach außen ziehen, damit ein sternförmiges Muster entsteht. Kuchenform vorsichtig in den Often schieben und bei 180°C eine Stunde lang backen. Anschließend abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. An den Sternecken die Kuchenstücke schneiden, hier sieht das Muster am schönsten aus.

Dauert: 40 Minuten (plus 60 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Als ich ein Kind war, wohnte meine  Tante Gretl (eigentlich Großtante) in Augsburg. Immer wenn wir in der Nähe waren, gingen wir sie besuchen. Da gab es jedesmal sehr leckere Dinge, ich erinnere mich an Rindbrühe mit großen Fleischstücken, die im Mund zergingen und an ihren wunderbaren Zebrakuchen. Genau nach dem gleichen Muster wird dieser Marmorkuchen gemacht: Schicht für Schicht. Nur, dass ich am Ende mit dem Messer noch das Sternmuster hineingezogen hab.

Geschmack: Beim Rühren muss man echt vorsichtig sein, ich habe leider zu lange gerührt, weswegen der Teig nicht ganz so gut aufgegangen ist. Trotzdem schmeckt er lecker schokoladig und saftig. Außerdem isst das Auge hier defnitiv mit.
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