Uiii, 3D! Eigentlich ist ja jeder Kuchen dreidimensional. Aber eine dreistöckige Torte in einem Schwung in einer Form backen war mir neu. Das geht mit den neuen Vollbackformen von Birkmann. Guuut, die Torte ist eher ein Kuchen und auch noch die Miniaturversion. Aber mit viel Zuckerguss und Dekostreuseln macht auch die Minitorte viel her und wurde zu Recht das Symbol des 2-jährigen Kochliebe-Jubiläums. Und außerdem kann man vor lauter Dekoeifer auch wunderbar gleich die ganze Küche mit Zuckerguss und Glitzerstreuseln „mitdekorieren“.

Zutaten (für eine kleine Überraschungstorte):
150g Butter
150g Zucker
3 Eier
100g Mehl
50g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
geriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone
Guss (Saft der 1/2 Zitrone+Puderzucker, Fertigguss Dr. Oetker lila)
Dekostreusel, Minismarties, Kerze mit Zuckerständer
Cakepops (Lollistiele, 50g weiße Schokolade, 4 EL Eierlikör, Zartbitterkuvertüre, Zuckerherzen)

Anleitung:
1. Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und zu Butter sieben. Mit geriebener Zitronenschale zu einem Rührteig verrühren.
2. Die „Happy Birthday“-Vollbackform zusammenstecken und einfetten (geht am einfachsten mit Backspray). Teig einfüllen und glatt streichen. Im Ofen bei 160°C (Heißluft) 60 Minuten backen.
3. 10 Minuten auskühlen lassen und den Boden (der sich beim Backen gewölbt hat) gerade mit einem Messer abschneiden, damit die Torte gut stehen kann. dann vorsichtig die Backform entfernen. Überschüssige Ränder (wo die beiden Hälften der Backform zusammengetroffen sind) glatt abschneiden.
4. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss anrühren und Torte damit großzügig überziehen. Zuckerstreusel darüber streuen und Kerzenständer anbringen. Mit Fertigguss kreativ Linien anbringen und Smarites daran festkleben.
5. Die abgeschnittenen Teigreste zerkrümeln und mit geschmolzener weißer Schokolade und Eierlikör vermengen. Kurz durchziehen lassen. Zu kleinen Kugeln formen und Lollistiel hineinstecken. Zartbitterkuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen und Kugeln mit Schoki überziehen. Etwas fester werden lassen und dann Zuckerherzen anbringen.
6. Cakepops in die Minitorte stecken und servieren (oder hübsch in Zellophanfolie verpacken und verschenken).

Dauert: 1 Stunde (plus 1 Stunde im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung: Das Grundrezept (Zitronentorte) habe ich aus dem der Form beiliegenden Heftchen. Ist einfach, funktioniert und ist die perfekte Menge für die Form. Der Kuchen ließ sich überraschend leicht aus der Form lösen, ich brauchte nicht einmal ein Messer. Die meiste Arbeit war das Dekorieren, mit Zuckerguss und flüssiger Schokolade muss ich noch üben, meine Küche war ein Schlachtfeld 🙂 Vor allem die Cakepops sind eine Friemelei, mir sind von 6 Stück drei zerbrochen, da gibt es sicher eine bessere Technik. Mit dem Endergebnis war ich dann aber zufrieden. Und die zerbrochenen Pops und Schokoladenreste wurden von mir fachgerecht vernichtet 🙂
Geschmack: Auch wenn die Torte erstmal mehr etwas fürs Auge ist, kann sich auch der Geschmack „sehen lassen“: Der Zitronenrührteig ist saftig und schmeckt schön nach Zitrone und feiner Butter. Die Cakepops sind noch saftiger und der Eierlikör gibt eine leckere Note. Yumm.

Jede Menge Zuckerguss! Die hätte ich als Kind geliebt… Ok, auch heute noch 🙂

PS: Danke liebes Birkmann-Team, fürs Bereitstellen der Backform! Die wird noch öfter in Gebrauch sein 🙂
PSS: Ich nehme mit dem Foto der Mini-Torte beim Geburtstagstortenweltrekord von Lecker.de teil. Drückt mir die Daumen, man kann eine Kitchen Aid gewinnen 🙂

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