Da ist er – mein neuer Lieblingskuchen. Auf dem Blog gab es bereits diverse Apfelkuchen, aber der hier übertrifft sie alle! Er ist sehr saftig, weil er zum größten Teil aus Frucht besteht und nur von einem Hauch buttrig zartem Teig ummantelt wird. Nach dem Besuch auf der Apfelwiese, muss die Beute natürlich auch verarbeitet werden. Dafür habe ich ein Rezept auf Elenas Blog entdeckt und bin jetzt verliebt in diesen Kuchen, denn… er schmeckt nach Apfelstrudel! Ist das genial oder nicht?

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Zutaten (für 16 kleine Zuckerschnuten-Stücke in 20er-Springform, Menge für eine 26er Form kommt weiter unten):
250 g Mehl
225 g kalte Butter (direkt aus dem Kühlschrank)
50 g Zucker
eine Prise Salz
60 ml sehr kaltes Wasser
7 säuerliche Äpfel
100 g Rosinen
100 g Zucker
300 ml Apfelsaft
1 TL Zimt
1 Pck Vanille Pudding Pulver
60 g Speisestärke

Anleitung:
1. Mehl, Butter, Zucker und Salz schnell miteinander verkneten und am Ende das Wasser hinzugeben. Den Teig als Kugel in Frischh_MG_6079altefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
2. Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden (am besten mit der Küchenmaschine). 200 ml des Apfelsaftes mit Zucker und Zimt in einem Topf aufkochen. Äpfel und Rosinen hinzufügen und 3 Minuten mitdünsten.
3. Restliche 100 ml Apfelsaft zusammen mit dem Puddingpulver und der Speisestärke kalt verrrühren und zu den Äpfeln geben. Jetzt sehr schnell alles miteinander verrühren und von der Platte nehmen. Noch einmal kräftig rühren und abkühlen lassen.
4. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Di_MG_6076e Springform fetten und mit Backpapier auslegen.
5. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen, Boden und Deckel mit der Springform „ausstanzen“. Boden in die Form legen und mit restlichem Teig einen Rand ausrollen und hineinformen. Bis oben hin mit der Apfelmasse füllen. Dann den Teigdeckel obendrauf legen und wenn immer noch Teig übrig ist den Kuchen damit verzieren, zum Beispiel kleine Blätter formen und auf dem Kuchen anbringen.
6. Den Kuchen etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Dauert: 40 Minuten (plus 1 Stunde im Kühlschrank und 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Ich habe mich ziemlich ans Originalrezept gehalten, außer dass ich die Äpfel richtig fein in Scheiben geraspelt habe, damit die Füllung noch zarter wird. Liebe Elena, vielen Dank für dieses unglaublich geniale Rezept! Die Idee, Deckel und Boden mit der Springform auszustechen ist so toll!
Geschmack: Ein Kuchen DER NACH APFELSTRUDEL SCHMECKT. Damit ist eigentlich alles gesagt, oder? Die Füllung  des Apfelstrudelkuchen ist wirklich total fruchtig und saftig und dank Vanillepudding und Stärke trotzdem fest genug um schöne Stückle zu schneiden.

PS: Weil viele keine 20er Springform daheim haben, hier noch die Zutatenmengen für eine 26er Form: 350g Mehl, 300g Butter, 70g Zucker, Eine Prise Salz, 90ml sehr kaltes Wasser, 8-9 Äpfel (je nach Größe, lieber zu viel als zu wenig Apfelmasse!), 130g Rosinen, 350 ml Apfelsaft, 1 TL Zimt, 1 Pck. Vanillepuddingpulver, 90g Speisestärke)

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3 Thoughts on “Apfelstrudelkuchen

  1. Boa Julia, der sieht auf deinen Bilder genauso lecker aus wie er ist!!! Liebe Grüsse

  2. Carmen on 21. November 2014 at 10:16 said:

    Ein wirklich tolles Rezept 🙂 vielen Dank nochmal hierfür, hat wunderbar geklappt und seeehr lecker geschmeckt! Bekam nur positives Feedback 🙂

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