Die besten Kuchen sind die schlichten, schnörkellosen. Das sind Kuchen, die nach Kindheit und feinen Kaffeekränzchen bei der Oma schmecken. Ein solcher Kuchen ist der Hefe-Gugelhupf. Ganz ohne Chichi und am Ende reicht ein Hauch Puderzucker als Dekoration. Dank einer großzügigen Hand voll Trockenfrüchten im Teig brauchst du auch nur ganz wenig Zucker.

Zutaten für 1 Gugl, der nach Kindheit schmeckt:

500 g Mehl
125 g weiche Butter
4 Eier
1 Würfel frische Hefe
1 Prise Salz
80 g Zucker
1/2 Bio-Zitrone
250 ml Milch
150 g Trockenfrüchte (oder Rosinen)

Anleitung:

  1. Hefe mit etwas Zucker in lauwarmer Milch auflösen und 30 Minuten ruhen lassen. Zitrone auspressen, Schale abreiben (nur das Gelbe, das Weiße ist bitter!).
  2. Eier mit restl. Zucker schaumig schlagen und Butter, 1 TL Zitronensaft und Zitronenabrieb dazugeben. Alles cremig rühren.
  3. Hefe-Milch-Mischung unterrühren. Mehl, Trockenfrüchte und Salz dazugeben und so lange rühren, bis ein Teig entsteht (nicht überkneten).
  4. Teig in Gugelhupfform füllen und mit Omas bestem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort eine gute Stunde gehen lassen.
  5. Backofen auf 180°C heizen und ca. 45 Minuten backen.

Dauert: 30 Minuten (plus 1h Gehzeit und 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:

Zubereitung: Das Schöne an Klassikern ist ja, dass sie über Jahrzehnte hinweg erprobt und bewährt sind. Jeder der einigermaßen einen Hefeteig hinbringt, schafft es, diesen Kuchen zu backen. Ihr braucht keine exotischen Zutaten, die Sachen hat man eh meist daheim. Die Trockenfrüchte kannst du natürlich auch beliebig variieren, z.B. nur kleingeschnittene Datteln nehmen oder Cranberries oder oder oder…
Geschmack: „A Gugl got immr“ pflegte meine Oma früher zu sagen, wenn ich bei ihr als Kind zu Besuch war und wir gemeinsam überlegt haben, was wir backen sollen. Und es stimmt. Der Hefe-Gutelhupf ist so fein, dass man ihn bedenkenlos auch hohem Besuch anbieten kann. Trotzdem ist er auch ein Kuchen für jeden Tag, durch die Trockenfrüchte brauchst du wenig Zucker. Der Gugel hält sich luftdicht verpackt und kühl gelagert (nicht im Kühlschrank!) locker ein paar Tage frisch. Am besten schmeckt er aber ganz frisch, noch leicht warm aus dem Ofen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation