Wenn es draußen so heiß ist wie letzte Woche, hab ich viel weniger Appetit und mag nur ganz bestimmte Sachen. Eiskalte Wassermelone zum Beispiel. Und Eiskonfekt. Der gehört seit meiner Kindheit zum Sommer wie Freibad und Sonnencreme. Deshalb hab ich mich jetzt mal daran gewagt ihn selber zu machen und war überrascht wie einfach das geht. In entsprechend hübschen Förmchen macht sich die kühle Schoki auch toll als Mitbringsel. Wenn sie nicht vorher geschmolzen (ähem gegessen) ist.

Zutaten für ca. 50 Eispralinen

100g Vollmilchschokolade
100g Kokosfett
100g Puderzucker
1 EL Kakaopulver
Förmchen aus Stanniol-Papier

wer mag kann ergänzen:
z.B. mit
1 EL Instantespressopulver
oder 2 EL Strohrum
oder 2 EL gemahlene Haselnüsse oder Kokosflocken
oder ein paar Tropfen Bittermandelaroma

besonders hübsch mit Zuckerperlen oben drauf

Anleitung:

  1. Schokolade kleinhacken und mit Kokosfett überm Wasserbad erhitzen bis alles geschmolzen ist. Puderzucker und Kakao einrühren und solange rühren bis eine gleichmäßige Masse daraus geworden ist.
  2. Wer mag kann nur die Masse ganz nach Geschmack ergänzen, z.B. mit Espressopulver oder Nüssen (siehe Zutatenliste). Das gibt dem Eiskonfekt jedesmal eine besondere Note. Ich hab für meinen ersten Versuch die Hälfte ganz pur gelassen und die Hälfte mit Espresso ergänzt.
  3. Direkt in die Förmchen füllen und etwas abkühlen lassen und ggf. mit Zuckerperlen dekorieren (das hab ich weggelassen, weil ich einen Geschmack wie aus meiner Kindheit wollte). Anschließend in den Kühlschrank geben (am besten abgedeckt, damit keine Aromen von den den anderen Sachen im Kühlschrank angenommen werden). Direkt aus dem Kühlschrank genießen, bei Zimmertemperatur schmilzt der Eiskonfekt sehr schnell.

Dauert: ca. 15 Minuten

Mein Fazit:

Zubereitung: Angeblich heißt Eiskonfekt EISkonfekt, weil er früher mit Eis/Schnee gemacht worden ist. Also im Winter! Man hat die geschmolzene Schoki direkt in Förmchen in einer Schale voll Schnee gefüllt und so gar keinen Kühlschrank für die Zubereitung benötigt. Find ich auch mal toll, das ist vor allem für Kinder ein schöner Effekt und dann könnte man ja ergänzen mit Zimt oder ein paar zerstoßenen Plätzchen… hmmmm. Ich schweife ab :-) Auch im Sommer ist die Zubereitung ganz einfach, wichtig ist nur die Zubereitung im Wasserbad und dass man den Konfekt langsam runterkühlt. Ich war zu eilig mit dem Kühlschrank weshalb sich an der Oberfläche der Pralinen eine dünne weiße Schicht gebildet hat (wie auf dem Foto mit den Geschenktüten zu sehen). Das macht geschmacklich nichts aus, sieht aber halt nicht so hübsch aus.

Geschmack: Dieser Schokotraum zergeht auf der Zunge! Ich habe ja zwei Varianten ausprobiert, einmal mit Espresso und einmal ganz pur. Beide fand ich sehr lecker, die Espressovariante ist aber nix für Kinder, außer ihr wollt gemeinsam die laaaangen lauen Sommerabende genießen ;-)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation