Bei mir muss es zur Zeit oft schnell in der Küche gehen. Und manchmal muss es sogar noch schneller gehen. Dann habe ich gar keine Zeit für große Vorbereitungen, am liebsten würde ich was aufs Blech werfen, ab in den Ofen und eine halbe Stunde später das fertige Essen rausziehen. Früher landete auf besagtem Blech häufig eine Tiefkühlpizza. Heute weiß ich, dass gesundes Essen nicht unbedingt aufwändiger als die TK-Pizza sein muss. Wie zum Beispiel diese Ofenplatte. Die ist in unter 10 Minuten vorbereitet und 30 Minuten später auf dem Tisch. Die „koche“ ich sogar mit Baby im Tragetuch.
„Das lohnt sich doch nicht.“, wurde mir vor Kurzem gesagt, als ich vom Brotbacken erzählt habe. Na klar, wenn man Zeit, Energie und Zutaten-Kosten einem Discounter-Brot gegenüber stellt, dann ist selber backen aus monetärer Sicht unlogisch. Meine Antwort war trotzdem „Hast du schon mal ein Brot gebacken? Dieser Stolz, wenn es gelungen ist. Wenn der Duft das ganze Haus durchzieht, die Krume locker und gleichzeitig saftig ist und wenn du die erste Scheibe noch lauwarm runterschneidest und dünn mit Butter bestrichen direkt rein beißt. Diesen Geschmack hast du nur bei einem selbst gebackenen Brot und das ist unbezahlbar.“. Ich wette um eine Scheibe frisches Kraftbrot, mein Gegenüber wird noch innerhalb dieses Monats sein erstes eigenes Brot backen. 
Seit ich Zweifach-Mama bin, sind die Nächte noch kürzer geworden und der Cappuccino am Nachmittag ist nicht mehr wegzudenken. Das ist für mich zu einem richtigen Ritual geworden: Wenn meine Akkus leer sind, nehme ich mir trotz Familientrubel bewusst einen Moment, setze mich mit meiner Tasse hin und esse dazu eine süße Kleinigkeit. Perfekt dafür sind Cantuccini – einfach und schnell gemacht, lange haltbar und knusprig-lecker. Ich habe die berühmten Mandelplätzchen in der Toskana kennengelernt. Ergänzend zum Klassiker Mandel-Zitrone habe ich nun eine neue Variante ausgetüftelt mit Schokolade, Kürbiskernen und einem Hauch Espresso. Da kann das nächste Nachmittagstief getrost kommen.
Wenn es draußen so heiß ist wie letzte Woche, hab ich viel weniger Appetit und mag nur ganz bestimmte Sachen. Eiskalte Wassermelone zum Beispiel. Und Eiskonfekt. Der gehört seit meiner Kindheit zum Sommer wie Freibad und Sonnencreme. Deshalb hab ich mich jetzt mal daran gewagt ihn selber zu machen und war überrascht wie einfach das geht. In entsprechend hübschen Förmchen macht sich die kühle Schoki auch toll als Mitbringsel. Wenn sie nicht vorher geschmolzen (ähem gegessen) ist.

Jetzt ist aber mal Schluss mit der Funkstille hier auf Kochlie.be. Wie bei der letzten großen Pause gab es einen schönen Grund: Die Geburt meines zweiten Sohnes! Ich habe ganz bewusst eine längere Blog- und Social-Media-Pause gemacht um die Baby-Zeit so intensiv wie möglich zu genießen. Wie das so war und wie es hier auf dem Blog weitergeht, erfährst du in diesem Beitrag. Inklusive Fotos von süßen Babyfüsschen ❤

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