„Das lohnt sich doch nicht.“, wurde mir vor Kurzem gesagt, als ich vom Brotbacken erzählt habe. Na klar, wenn man Zeit, Energie und Zutaten-Kosten einem Discounter-Brot gegenüber stellt, dann ist selber backen aus monetärer Sicht unlogisch. Meine Antwort war trotzdem „Hast du schon mal ein Brot gebacken? Dieser Stolz, wenn es gelungen ist. Wenn der Duft das ganze Haus durchzieht, die Krume locker und gleichzeitig saftig ist und wenn du die erste Scheibe noch lauwarm runterschneidest und dünn mit Butter bestrichen direkt rein beißt. Diesen Geschmack hast du nur bei einem selbst gebackenen Brot und das ist unbezahlbar.“. Ich wette um eine Scheibe frisches Kraftbrot, mein Gegenüber wird noch innerhalb dieses Monats sein erstes eigenes Brot backen. 
Seit ich Zweifach-Mama bin, sind die Nächte noch kürzer geworden und der Cappuccino am Nachmittag ist nicht mehr wegzudenken. Das ist für mich zu einem richtigen Ritual geworden: Wenn meine Akkus leer sind, nehme ich mir trotz Familientrubel bewusst einen Moment, setze mich mit meiner Tasse hin und esse dazu eine süße Kleinigkeit. Perfekt dafür sind Cantuccini – einfach und schnell gemacht, lange haltbar und knusprig-lecker. Ich habe die berühmten Mandelplätzchen in der Toskana kennengelernt. Ergänzend zum Klassiker Mandel-Zitrone habe ich nun eine neue Variante ausgetüftelt mit Schokolade, Kürbiskernen und einem Hauch Espresso. Da kann das nächste Nachmittagstief getrost kommen.
„Huhu, bist du gerade zu Hause? Wir sind gerade in der Gegend und würden kurz auf nen Kaffee vorbei schaun“ – „Oh ja, schön, bis gleich, ich freu mich“ *kurznachdenk* UAAAAAH, ich hab ja gar nix daheim! Ich freue mich immer über Besuch. Auch den ganz kurzfristig angekündigten. Meine Geheimwaffe für den schnellen Kaffeetisch sind immer Waffeln. Die kann man auch problemlos zubereiten, wenn der Besuch bereits da ist, quasi extra frisch noch heiß auf die Teller. Besonders fluffig wird der Teig mit Quark und besonders hübsch werden die Waffeln mit Eisstielen in Lolli-Form. Da freuen sich nicht nur die kleinen Gäste.
So weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz… oder so weiß wie erfrischende Joghurt-Creme, so rot wie fruchtiger Kirschspiegel und so schwarz wie der Kakao im süßen Karamell-Boden. Das ist meine gesunde Variante der Schneewittchen-Torte, da wären sogar die 7 Zwerge schwach geworden – ohne Weißmehl und raffinierten Zucker, dafür mit viel Geschmack!  Mehr →

Die besten Kuchen sind die schlichten, schnörkellosen. Das sind Kuchen, die nach Kindheit und feinen Kaffeekränzchen bei der Oma schmecken. Ein solcher Kuchen ist der Hefe-Gugelhupf. Ganz ohne Chichi und am Ende reicht ein Hauch Puderzucker als Dekoration. Dank einer großzügigen Hand voll Trockenfrüchten im Teig brauchst du auch nur ganz wenig Zucker.
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