Neulich war ich Kässpätzle-Essen. Das allein gilt hier in Schwaben als ausgewachsene Freizeitaktivität. Kässpätzle-Essen-Gehen ist nicht wie normales Essen-Gehen. Die Lokalität muss wohl ausgesucht sein, entweder bei der schwäbischen Oma, oder (wenn man keine solche besitzt) in einem gutbürgerlichen Restaurant in einem Dorf das auf „ingen“ endet, wo schon die Großtante Kommunion gefeiert hat. Außerdem darf man sich für den restlichen Tag nichts mehr vornehmen, denn nach einem ordentlichen Teller Kässpätzle ist nix mehr mit tausend Schritte tun… also ruhn, z.B. mit nem faulen Sofanachmittag. Ein richtiges Kässpätzle-Gelage ist leider mit meiner Zeit nicht so gut vereinbar, wie ich es gerne hätte. Ich habe für die Video-Aktion von Food-People-Places ein großes Stück Appenzellerkäse geschickt bekommen und die Gelegenheit genutzt um ein Rezept zur Überbrückung akuter „Kässpätzles-Sehnsucht“ zu kreieren: Die Kässpätzle-Bites sind genau groß genug für einen Happs und bieten die volle Geschmacksintensität des schwäbischen Leibgerichts. Mit ordentlich geschmälzten Zwiebeln, würzigem Appenzeller-Käse und selbstgeschabten Spätzle. An Guada!

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[Anzeige] Am Dienstag hätte meine Oma Geburtstag gehabt. Sie hat den Tag IMMER gefeiert, auch noch als die 9 vorne dran stand und die Location der Gemeinschaftsraum im „Betreuten Wohnen“ war. Seit 4 Jahren feiert sie irgendwo da oben auf einer Wolke und ich trinke hier unten ein Gläschen Wein auf sie. Guter Wein war ihr wichtig, sie hat als junge Frau in den Weinbergen ihrer Heimat Bernkastel gearbeitet und in ihrem langen Leben schon viele Weine gekostet. Für meine aktuelle Wein-Kooperation wurde mir der feine Riesling von Bree* zugeschickt und als ich den Herkunftsort auf der Flasche las, traf mich fast der Schlag: Bernkastel! Manche Zufälle sind schon krass, oder?
Meine Rezeptkreation für den spritzigen Riesling hätte Oma sicher geschmeckt: Flammkuchen mit Ziegenkäse, Thymian, roten Zwiebeln und Feigen.

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[Anzeige] Grillen geht immer! Im Herbst zu grillen ist sogar besonders wichtig, weil das die Saison der Kürbisse ist! Wie, ihr habt Kürbis noch nie gegrillt? Dann wirds allerhöchste Zeit! Ich habe mein oranges Lieblingsgemüse mit saftigem Rindfleischburger-Pattie auf den Grill gepackt und zusammen mit meiner hauseigenen Chilisauce und etwas Käse auf einem Roggen-Bun serviert! Ein Gedicht! Das Rezept für den genialen Herbstburger entstand in Zusammenarbeit mit dem Grill „Master Plancha EX“ von Campingaz*.

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Ach, dieser arme immer unterschätzte Spinat! Zahlendreher, Ammenmärchen und auch noch der gute alte Popeye ließen den grünen Kindheitsschreck immer wieder kurz hochleben und dann doch wieder in der Versenkung des Gemüsefachs verschwinden. Aktuelle Studien aus Schweden belegen nun aber tatsächlich: Spinat ist ein wahres Superfood. Hatte Popeye also doch recht! Das grüne Blattgemüse ist gut für Muskeln, gegen Thrombose, gegen Übergewicht und Diabetes. Die Giftige Blonde und the Apricot Lady suchen gerade in einem Blogevent nach Rezepten mit heimischem Superfood und da lass ich mich nicht lumpen und steuer eine richtig leckere Spinatquiche bei. Die nicht nur gesund, sondern mit 9 SmartPoints pro Viertel sogar noch gut für die Linie ist. Popeye wäre stolz auf mich.

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[Anzeige] Überbackene Tortillas sind für mich ein Must-Have wenn wir zum Mexikaner essen gehen. Und weil ich meist trotzdem noch ein anderes Hauptgericht möchte *räusper*, wird meist schnell die ganze Gruppe überredet, dass man sich „Loaded Tortillas“ als Vorspeise teilt 🙂 Als ich nun in Zusammenarbeit mit Chio Tortillas* auf der Suche nach einer Inspiration für ein Überbacken-Rezept war, fiel mir genau diese Situation wieder ein. Warum nicht mal Loaded Tortillas selber machen? Am Ende war das Zeug so lecker, dass ich wohl nie wieder die Variante beim Mexikaner essen mag.

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