Es gibt fast nichts was zufriedener macht, als eine große Portion selbstgekochte Spaghetti Bolognese. Ich habe lange an der perfekten Mischung herumgetüftelt und sie nun gefunden. Megagut, ganz einfach und die hat bisher jedem geschmeckt. Mal probieren?

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Eine Inspiration aus dem letzten Kroatienurlaub: Im Restaurant Boban in Split habe ich dieses köstliche Gericht entdeckt. Es war so lecker, dass ich es gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bestellt habe!

Selbstgemachte breite Bandnudeln mit angebratenen geschälten Garnelenschwänzen geschwenkt in Trüffel-Trüffelolivenöl-Rindsfond-Kochsahne-Sauce und darüber geraspelten Trüffel (stand so detailliert in der Speisekarte, das müsste doch einfach nachzukochen sein). Gut gefallen hat mir auch die mit Rosmarin gespickte Kumquat oben auf den Nudeln.

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Zutaten (für 2 große חַלָּה*)
*hebräisch für Challa (geflochtenes Hefegebäck) 
Vorteig:
250g Weizenmehl
250g Wasser
1/4 Würfel Hefe
Später dazu:
600g Dinkelmehl 630
35g Backmalz (z.B. Rieser Goldmalz, gibt es in Mühlenläden)
15g Salz
75g Butter
3/4 Würfel Hefe
200ml warmes Wasser
Schale voll Mohn oder Sesam

Anleitung:

1. Zutaten für Vorteig miteinander verrühren und zugedeckt 6-12 Stunden stehen lassen.
2. Nach der Zeit weitere Zutaten Stück für Stück zuwiegen und vermischen bis ein geschmeidiger Teig entsteht (6-8 Minuten kneten). 20 Minuten abgedeckt stehen lassen. Nochmals leicht zusammenkneten und weitere 20 Minuten gehen lassen.
3.100g Stücke abwiegen und rundkneten. Kugeln zu langen Strängen formen. 

4. Flechten: Kann man gut mit sechs dicken Stricken gut üben: Obere Enden zusammenknoten, Stränge locker auseinander ausbreiten. Linken Arm über rechten Arm legen und in beide Hände die äußeren Stränge nehmen. Linken Strang über rechten Strang ziehen und rechten Strang innen direkt neben dem inneren rechten Strang ablegen. Der linkte Strang bleibt in der rechten Hand in der Luft. Dann nimmt man mit der linken Hand von rechts außen einen weiteren Strang und legt den linken Strang in der rechten Hand auf die innere linke Seite. Nun nimmt man wieder mit der freien rechten Hand den äußersten linken Strang und legt den Strang in der linken Hand auf die innere rechte Seite. Und so weiter bis der Zopf durchgeflochten ist.

Die Beschreibung ist wahrscheinlich nicht wirklich selbsterklärend,
das Video hier macht es sicher deutlicher:

 Wichtig ist, den Zopf sehr dicht zu flechten!

5. Geschirrtuch tropfnass machen und auf Tisch auslegen. Zopfoberseite auf dem Tuch abrollen und sie damit nass machen. In Schale wälzen bis Zopf gut mit Mohn/Sesam bedeckt ist. Mit Folie und Tuch abdecken und an einem warmen Ort gut 10 Minuten gehen lassen.

6. Bei 230 Grad 10 Minuten backen (Alternativ bei 210 Grad 20 Minuten).

Dauert: 70 Minuten (plus 6-12 Stunden für Vorteig)

Mein Fazit:
Zubereitung:  den Teig richtig gut hinzukriegen bedarf einiger Übung und viel Zeit, also nicht aufgeben! Auch das Flechten ist etwas tricky. Die Arbeit lohnt sich aber!
Geschmack: superlecker, frisch aus dem Ofen oder am nächsten Tag. Pur oder mit einem leckeren Brotaufstrich ein Gedicht!

Noch eine letzte „Inspirationen“ von meinem Besuch beim Italiener Palazzo in Heidenheim.

Meine Bekannte hatte diese leckeren Tintenfischchen bestellt. Ehrlich gesagt kannte ich Calamari bisher nur frittiert in Ringform. Im Ganzen gegrillt mit Rucola, Balsamico und frischem Ciabatta schmecken sie viel besser!