Zutaten (für 2 duftende Bleche)
200ml Milch
50g Margarine
375g Weizenmehl
1P Trockenbackhefe
50g Zucker
1P Vanillinzucker
1 Prise Salz
1 Ei
2,5kg Zwetschgen
50g Zucker



Anleitung:
1. Milch mit Margarine in einem kleinen Topf erwärmen.
2. Mehl, Hefe, Zucker, Salz und Ei vermischen und Milch-Fett-Mischung hineinrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
3. Schüssel in warmes Wasserbad stellen und Hefe ca. 30 Minuten gehen lassen, bis Teig sich sichtbar vergrößert hat.
4. Zwetschgen waschen, in der Hälfte aufschneiden und Kern herausnehmen.
5. Teig mit Mehl auf Arbeitsfläche ausrollen und auf Backblech mit Backpapier legen.
6. Zwetschgen mit der Innenseite nach oben dachziegelartig auf Teig legen.
7. Teig an einem warmen Ort nochmal 30 Minuten gehen lassen.
8. In Ofen bei 200 °C 25-30 Minuten backen lassen bis Teig schön braun geworden ist.
9. Eventuell Saft abgießen und Kuchen mit Zucker bestreuen. 

Dauert: 30 Minuten (+1 Stunde Gehzeit + 30 Minuten Backzeit)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Typischer Hefeteig, wenn man die Gehzeiten einhält eigentlich ein Kinderspiel.
Geschmack: Die Zwetschgen machen den Kuchen supersaftig und säuerlich lecker. Schmeckt am besten noch warm direkt aus dem Ofen!

Das beste Essen überhaupt gibt es im Kreuz in Dirgenheim, von den Einheimischen auch „Senz“ genannt, nach dem Wirt. Besonders lecker sind Sachen aus der gutbürgerlichen Küche wie das Rieser Pfännle oder Putenbrust in Mandelkruste an Senfsauce, aber es gibt auch Gerichte aus der mediterranen oder asiatischen Küche, die man probiert haben sollte. Dieses Restaurant ist zu jeder Jahreszeit wärmstens zu empfehlen, der Service ist sehr freundlich und die Preise absolut bezahlbar (besonders wenn man Preis-Leistung beachtet – die Mengen auf einem Teller würden teilweise eine kleine Familie satt bekommen).
Mein Lieblingsessen im „Senz“ ist die schwäbische Festtagssuppe, zuletzt gegessen auf einer Hochzeit, die das Kreuz bewirtet hat. Viele kleine leckere Einlagen finden sich in der Suppe, wie wie Leberklösschen, Grießklösschen, Minimaultaschen, Flädle (kleingeschnittener Pfannenkuchen), kleine Knöpfle. Die ganzen Leckereien schwimmen in einer köstlichen kräftigen klaren Brühe garniert mit etwas Lauch. Einfach perfekt!


Zutaten (für 4 Kinder von Mama Miracoli)
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
200 ml passierte Tomaten
150 ml Brühe
Pfeffer, getrockneter Basilikum und Oregano, Knoblauchpulver, nach Geschmack Chilipulver



Anleitung:
1. Zwiebel sehr klein schneiden und in heißem Öl in Pfanne glasig dünsten.
2. Mit Tomaten und Brühe ablöschen.Gewürze dazu und 20 Minuten einköcheln lassen. 

Dauert: 30 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung:
geht schnell und einfach, fast so schnell und einfach wie aus der Packung, nur billiger, gesünder und weniger Kalorien
Geschmack: schmeckt besser wie von Mama Miracoli, dazu passen am besten Spaghetti und frisch geriebener Parmesan.



Zutaten (für 16 Schokoholics)
310g Mehl
1 Packung Puddingpulver (Schokolade)
1 Pck.Backpulver
6 Mon Cheries
200g Butter, weich
220g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Tropfen Rumaroma
5 Eier
100g saure Sahne
3 EL Kirschmarmelade
1 Glas Sauerkirschen
30ml Kirschsaft (von Kirschen)
50g Kirschmarmelade
100g Zartbitterkuvertüre
Zuckerdeko



Anleitung:
1.Springform mit Backpapier auslegen. Die Kirschen abgießen, abtropfen lassen. Mon Cheries klein hacken.
2. Mehl mit Puddingpulver und Backpulver in einer Schüssel gut vermischen. In einer zweiten Schüssel die Butter mit Zucker, Vanillezucker und Aroma cremig rühren.
3. Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehlgemisch im Wechsel mit saurer Sahne und Marmelade unter die Masse rühren. Nun die zerhackten Mon Cheries unterrühren.
4. Zuletzt die Kirschen etwas mit Mehl bestäuben und unter den Teig heben. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.
5. Bei 175°C Ober-/Unterhitze 55-60 Minuten backen.

6. Auf einem Gitter ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann am Rand lösen und vorsichtig aus Form nehmen. Mit Marmelade-Saftgemisch bepinseln.
7. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und großzügig auf Kuchen verteilen. Mit Zuckerdekor verzieren.

Dauert: 30 Minuten (plus 55 Minuten im Ofen)
Mein Fazit:
Zubereitung:
viele verschiedene Zutaten, die aber trotzdem gut zusammenpassen
Geschmack: saftig und schokoladig

Zutaten (für 1 großen Zopf)
500g Weizenmehl
1 Hefewürfel
1 Ei und 1 Eiweiß
70g Zucker
200ml Milch
70g Margarine
1 Eigelb
20 ml Milch
10g Hagelzucker



Anleitung:
1. Hefe mit der warmen Milch und Zucker auflösen. In warmem Wasserbad ein paar Minuten gehen lassen.
2. Mehl mit Hefemilch, Ei und Margarine mit Knethaken verrühren bis ein fester Teig entstanden ist.
3. Teig in Schüssel in warmes Wasserbad stellen und zugedeckt ca 30-60 Minuten gehen lassen, bis Teigvolumen sich ungefähr verdoppelt hat.
4. Teig zu Kugel kneten und nochmal etwas gehen lassen.
5. In drei gleiche Teile teilen und zu langen Teigwürsten kneten. Zopf flechten (für mehr Halt und Angebereffekt die Challa-Flechttechnik verwenden) und auf Backblech legen. Nochmal unter Tuch 10 Minuten gehen lassen.
6. Zopf mit Eigelb-Milch-Mischung bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und in Ofen schieben.
7. Bei 180 °C 20-25 Minuten backen bis Zopf schön goldbraun ist.

Dauert: 30 Minuten (plus 80 Minuten Gehzeit und 25 Minuten im Ofen)
Mein Fazit:
Zubereitung:
so ein richtig guter Hefeteig erfordert ein bisschen Übung und auch beim Backen ist es wichtig, den Zopf genau zur richtigen Zeit aus dem Ofen zu nehmen (bevor er zu dunkel ist, aber trotzdem schon genug Farbe bekommen ist – auf dem Foto unten hat er schon zuviel Farbe bekommen). Wenn man aber alles richtig macht, bekommt man einen duftenden goldbraunen Hefezopf mit fluffigweichem Teig innendrin.
Geschmack: frisch aus dem Ofen am besten, dann kann man ihn auch ohne alles gut essen. Ansonsten passt Butter oder (selbstgemachte) Erdbeermarmelade toll dazu. Und ein Glas Kaba 🙂