Neulich war ich Kässpätzle-Essen. Das allein gilt hier in Schwaben als ausgewachsene Freizeitaktivität. Kässpätzle-Essen-Gehen ist nicht wie normales Essen-Gehen. Die Lokalität muss wohl ausgesucht sein, entweder bei der schwäbischen Oma, oder (wenn man keine solche besitzt) in einem gutbürgerlichen Restaurant in einem Dorf das auf „ingen“ endet, wo schon die Großtante Kommunion gefeiert hat. Außerdem darf man sich für den restlichen Tag nichts mehr vornehmen, denn nach einem ordentlichen Teller Kässpätzle ist nix mehr mit tausend Schritte tun… also ruhn, z.B. mit nem faulen Sofanachmittag. Ein richtiges Kässpätzle-Gelage ist leider mit meiner Zeit nicht so gut vereinbar, wie ich es gerne hätte. Ich habe für die Video-Aktion von Food-People-Places ein großes Stück Appenzellerkäse geschickt bekommen und die Gelegenheit genutzt um ein Rezept zur Überbrückung akuter „Kässpätzles-Sehnsucht“ zu kreieren: Die Kässpätzle-Bites sind genau groß genug für einen Happs und bieten die volle Geschmacksintensität des schwäbischen Leibgerichts. Mit ordentlich geschmälzten Zwiebeln, würzigem Appenzeller-Käse und selbstgeschabten Spätzle. An Guada!

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Als Foodbloggerin backe ich selten einen Kuchen mehrmals, schließlich will ich euch ja immer wieder neues Material auf dem Blog vorstellen. Die wenigen Rezepte, die ich immer wieder backe, sind meine Lieblingskuchen. Häufig sind das schon von Oma oder Mama erprobte Rezepte, die mich an meine Kindheit erinnern. Genau solche Rezepte sucht Tobi, der Kuchenbäcker gerade auf seinem Blog. Der schwäbische Träubles- (=Johannisbeer) Kuchen mit Baiserhaube ist meine Wahl, aber natürlich schon läääängst auf dem Blog (hier). Macht aber nix, ich experimentiere ja gerne und habe den Kuchen nun in eine neue Form gebracht: Träubles-Cupcakes!!! Die sehen zuckersüß aus und schmecken mindestens so lecker wie das Original. Mehr →

Ich schwebe im siebten Pizzahimmel! Stellt euch vor, süße Pizzen mit Nuss-Nougat-Belag, knackigen Waldbeeren und Marshmallows, also Choc-Mellow-Berry. Das Ganze in Miniatur-Ausgabe, denn: Die kleinen Dinge im Leben sind die Besten! Als ich mich vorhin an mein Laptop setzte und begann das Rezept für die „Piccolini Dolce“ zu tippen, hörte ich ein klägliches Summen. So konnte ich mich nicht konzentrieren, also ging ich auf die Suche. Und tatsächlich. Eine noch ganz kleine Biene saß traurig zusammengekrümmt auf dem Fensterbrett. Kam ich schon zu spät? Ich pustete sie an uns sah erleichtert, dass sie sich noch bewegte. Vorsichtig hielt ich meine Hand hin, obwohl in meinem Kopf der Alarm „Achtung! Die sticht!“ aufleuchtete. Die Fühlerchen zuckten und unendlich langsam kletterte das Bienchen auf meinen Zeigefinger. Habt ihr schon mal eine Biene aus der Nähe beobachtet?

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Ich mag ihn einfach, den Rhabarber. Die Saison ist immer viel zu kurz, deswegen koste ich sie jedes Jahr aus, so gut es geht. Zur Zeit wird natürlich kalorienarm gebacken, ich bin ja am abnehmen, hab ich euch letzte Woche erzählt. Für meine Mädels im Büro hab ich knusprige kleine Rhabarber Crumbles mit Nussstreuseln und saftiger Rhabarberfüllung gebacken. Sage und schreibe für nur 4 Weight Watchers Smart Points pro Stück! Der Frühling war nie so lecker – so macht Abnehmen Spaß 🙂

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