Neulich war ich Kässpätzle-Essen. Das allein gilt hier in Schwaben als ausgewachsene Freizeitaktivität. Kässpätzle-Essen-Gehen ist nicht wie normales Essen-Gehen. Die Lokalität muss wohl ausgesucht sein, entweder bei der schwäbischen Oma, oder (wenn man keine solche besitzt) in einem gutbürgerlichen Restaurant in einem Dorf das auf „ingen“ endet, wo schon die Großtante Kommunion gefeiert hat. Außerdem darf man sich für den restlichen Tag nichts mehr vornehmen, denn nach einem ordentlichen Teller Kässpätzle ist nix mehr mit tausend Schritte tun… also ruhn, z.B. mit nem faulen Sofanachmittag. Ein richtiges Kässpätzle-Gelage ist leider mit meiner Zeit nicht so gut vereinbar, wie ich es gerne hätte. Ich habe für die Video-Aktion von Food-People-Places ein großes Stück Appenzellerkäse geschickt bekommen und die Gelegenheit genutzt um ein Rezept zur Überbrückung akuter „Kässpätzles-Sehnsucht“ zu kreieren: Die Kässpätzle-Bites sind genau groß genug für einen Happs und bieten die volle Geschmacksintensität des schwäbischen Leibgerichts. Mit ordentlich geschmälzten Zwiebeln, würzigem Appenzeller-Käse und selbstgeschabten Spätzle. An Guada!

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Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut: Das FoodBloggerCamp in Reutlingen! Als Mama ist es für mich gar nicht mehr so einfach an mehrtägigen Bloggerevents teilzunehmen und so war es umso schöner, dass ich es mit ein wenig Vorbereitung und Organisation doch mal wieder geschafft habe (über meine erste Teilnahme 2015 hab ich hier berichtet). Ich fuhr also am 8. Juli von Vorfreude gepusht sehr früh morgens Richtung Reutlingen und mit Betreten der Location hatte ich ganz plötzlich ein ganz vertrautes Gefühl…

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Treffen sich eine halb vertrocknete Sellerieknolle, eine offene Flasche Bier und ein Salamizipfel im Kühlschrank… was klingt wie der Anfang eines Witzes ist der alltägliche Restewahnsinn bei mir zu Hause. Bekannterweise hasse ich es, Lebensmittel wegzuwerfen und versuche deshalb alles noch irgendwie zu verwerten bevor es schlecht wird. Typische Gerichte sind da Pizza, Nudelpfanne und seit neustem auch Risotto. Zuerst war es nur ein verrücktes Experiment, ein Risotto mit Bier und sonstigen Resten zuzubereiten, aber das Ergebnis des Bier-Risotto hat mich so überzeugt, dass ich mich traue, damit am Blogevent „Lecker Risotto schlemmen“ teilzunehmen. Die Italiener mögen mir verzeihen, aber ich kann ja nix dafür, dass das so gut schmeckt 🙂

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Wo gibt es den leckersten, feinsten und ultimativen Geschmack? Wenn nicht auf der eat&style – wo dann? Ein Expeditionsteam ausgewählter Genussexpertinnen machte sich vorletzten Samstag auf nach Stuttgart um dort auf kulinarische Schatzjagd zu gehen. Auf Instagram konntet ihr bereits Eindrücke unserer geschmacklichen Erkenntnisse gewinnen. Hier endlich mein wissenschaftlich ausführlicher Bericht von der Messe: Ich habe leckere Sachen probiert, liebe Blogger getroffen und neue Foodtrends kennengelernt. Seht euch einfach die vielen Fotos an, das vermittelt einen guten Eindruck vom Tag.

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