Wieso der Aufstrich so heißt, konnte ich bis heute nicht herausfinden. Den Schwiegermutter-Aufstrich habe ich jedenfalls vor einiger Zeit bei meiner Freundin Eva das erste Mal gekostet und war sofort begeistert: Ein herrlich luftiger cremiger Brotaufstrich der trotzdem würzig-deftig ist und nach Aussage meiner Freundin gar nicht schwer in der Herstellung ist. Recht hatte sie! Ich habe den Aufstrich nachgemacht, einmal mit und einmal ohne das Küchenhelferlein, das mit „mix“ endet und er ist wirklich ganz einfach. Perfekt dazu schmeckt ein frisch gebackenes kerniges Bauernbrot. Und weil es so lecker zwiebelig ist, möchte ich es zu Kathys Blogevent „Jetzt wird es zwiebelig“ beisteuern.

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Ich HASSE es Lebensmittel wegzuwerfen. Das wissen meine Gäste, meine Freunde und die Teilnehmer meiner Kochkurse :-). Als guter Schwabe habe ich tatsächlich oft „mein Tupper oder a Tütle“ dabei und vor Urlauben gibt es einen genauen Plan, wie die Reste aus Kühlschrank und Speisekammer ordentlich verwertet werden. Deshalb macht mich die Tatsache, dass jährlich ganze 82 kg Lebensmittel pro Deutschem im Müll landen wirklich fertig und so nehme ich gerne an der Blogparade „Kreative Resteküche“ von Küchenatlas teil. Denn für jedes eingereichte Rezept werden 5€ für den Verein „Über den Tellerrand e.V.“ gespendet. Mein Beitrag dafür ist ein deutscher Klassiker, den ich ein bisschen aufgepimpt habe, aber wirklich nur mit Resten aus meinem Kühschrank: Der stramme Max!

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Vespern ist besonders bei uns in Süddeutschland sehr beliebt. Wenn man spät Abends von der Arbeit kommt und keine Lust mehr hat zu Kochen, aber auch wenn man mit Gästen abends über einen längeren Zeitraum isst und nichts kalt werden lassen will, ist ein Vesper ideal. Ich vespere am liebsten frisches dunkles Brot mit cremigen oder saftigen Brotaufstrichen. Wem das genau so geht, kann ich wärmstens Stefan Wiertz Buch „Brotaufstriche“ empfehlen. Zwei Rezepte aus seinem Buch habe ich nachgebacken und stelle sie hier mitsamt dem Buch vor:
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