Meinen allererster richtiger Kochkurs war „Asiatisch Kochen“ mit der Frauengruppe des Nachbarorts und ist bestimmt 10 Jahre her. Trotzdem erinnere ich mich noch ganz genau, wie mich diese Veranstaltung begeistert hat. Eine Gruppe Menschen, von denen ich die meisten nicht kannte, kam zusammen und werkelte unter der Anleitung einer sehr sympatischen kleinen Thailänderin vergnügt plaudernd mehrere Stunden herum um anschließend gemeinsam das Festmahl zu genießen. Seitdem habe ich viele viele weitere Kochkurse besucht und bin immer noch fasziniert von diesem Gemeinschaftsgefühl, das jedes Mal entsteht.
Ein Gericht, das wir damals gelernt haben, koche ich auch heute noch regelmäßig. Immer noch nach dem Orginalrezept, weil es einfach superlecker ist.

Zutaten (für 4 sehr Hungrige):
1 EL Öl
1 große Zwiebel
3 Eier
2 Hand voll Sprossen (frisch oder aus der Dose)
1/2 Kopf Chinakohl (oder 10 Blätter Weißkohl)
ggf. weiteres Gemüse z.B. Tomaten, Sellerie, Kartotten, Lauch, Pastinaken
1 Packung Mie-Nudeln
Brühepulver
Salz, Pfeffer, Zucker
Sesamöl
Sojasoße
Oystersoße (Asia-Shop)

Anleitung:
1. Zwiebeln schälen und fein hacken. Im Wok mit Öl andünsten. Bevor sie Farbe bekommen, die verquirlten Eier dazu. Stocken lassen und verrühren. Nudeln mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.
2. Sprossen, Kohl und sonstiges Gemüse waschen, putzen, schälen und in mundgerechte Stücke zerteilen. In den Wok geben und immer wieder durchrühren.
3. Brühe, Salz, Pfeffer, Zucker, Sesamöl, Sojasoße und Oystersoße nach Geschmack zugeben und abschmecken.
4. Nudeln abgießen und unter das Gemüse mischen (am besten mit zwei Löffeln). Auf Teller anrichten.

Dauert: 20 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung: Ich habe das Gericht für ein paar liebe Kolleginnen gekocht, die zum Singstar-Spielen zu mir gekommen sind. Das Kochen geht so nebenher, weil man nur ein bisschen Schnibbeln und in die Pfanne werfen muss. Zum Schluss die Mie-Nudeln untermengen und schon kann man essen.
Geschmack: Wie gesagt, ich liebe dieses Rezept und es hat bisher auch immer allen geschmeckt. Man kann hier natürlich auch variieren, andere Gemüsesorten nehmen, oder doch mal Geflügel oder Garnelen mitbraten.
Nachtrag (4.1.2015): Ich koche dieses Gericht so oft, es gehört definitiv zu meinen Top-10 auf dem Kochplan. Deshalb habe ich diesem Blogpost noch ein paar Bilder vom Kochvorgang hinzugefügt.

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