Mein Lieblingsmonat war schon immer der Mai. Zum einen natürlich, weil ich da Geburtstag habe. Aber auch, weil im Mai der Frühling in vollem Gange ist, alles blüht und es gibt endlich wieder frische regionale Sachen wie Spargel und Rhabarber! Für Rhabarber gibt es sehr viele Rezepte und ich probiere gerne immer wieder neue Kuchen aus. Nun habe ich mich mal an die Baiservariante getraut um meine Kolleginnen an meinem Geburtstag mit etwas besonders Feinem zu überraschen.

Zutaten (für 20 Stück Rhabarbertraum):
400g Mehl
100g Zucker
1 Prise Salz
200g kalte Butter
2 Eier
2 EL Joghurt
1kg Rhabarber
40g Zucker
Vanille (Schote oder Vanillemühle)
1/2 l Milch
80g Zucker
1 EL Speisestärke
50g gemahlene Haselnüsse
2 Eier

Anleitung:
1.Eier trennen und Eiweiß beiseite stellen. Mehl mit Zucker, Salz, Butter, Eigelb und Joghurt kräftig verkneten und zu Kugel geformt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
2. Rhabarber waschen und Haut abziehen. In Würfel schneiden. Mit Zucker mischen und Saft ziehen lassen.
3. Vanille mit Milch, Zucker und Stärke verrühren. Eier trennen. Haselnüsse und Eigelb untermischen und Milch unter stetigem Rühren bei mittlerer Hitze erwärmen bis sie dickflüssiger wird und anschließend gleich vom Herd ziehen.
4. Backofen auf 180° vorheizen. Teig zwischen zwei Backfolien rechteckig mit glattem Rand ausrollen und auf Backblech 10 Minuten vorbacken.
5. Rhabarber abtropfen lassen und auf Teig legen. Vanilleguß darauf verteilen und nochmal 20 Minuten backen lassen.
6. Alle 4 übrigen Eiweiße sehr steif schlagen. Wenn der Eischnee fast steif ist, den Zucker nach und nach einrieseln lassen und weiterschlagen bis der Eischnee sehr fest ist. In einen Spritzbeutel füllen.
7. Rhabarber mit einem Gitter aus Baiser verziehen und nochmal 15 Minuten mitbacken. Abkühlen lassen und am besten frisch servieren.

Dauert: 50 Minuten (plus 45 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Dieser Kuchen ist durch seine vielen einzelnen Elemente etwas aufwändiger. Aber wie so oft: Das lohnt sich! Bei der Vanillecreme muss man aufpassen, dass nichts anbrennt, also viel rühren und bei der Baisermasse wirklich sehr lange rühren (5-8 Minuten) bis sie wirklich steif ist.
Geschmack: „Schmackofatz“ war der Kommentar meiner Chefin und es ist so: Dieser Kuchen ist ein Traum! Der Boden buttrig und leicht knusprig. Darauf fruchtig saurer Rhabarber und cremigsüßer Vanilleguß und oben auf hauchzarte Baisermasse. Den wird es bei mir sicher noch öfter geben!

Wenn man den Kuchen eine Weile zugedeckt stehen lässt, wird der Baiser weich und es bilden sich diese hübschen bernsteinfarbigen Tränen.
Ein Stückchen in Ehren kann keiner verwehren 🙂
teilen:Share on FacebookShare on Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation