Diesen Apfelkuchen habe ich bereits als Jugendliche gern gebacken, weil er einfach ist und immer gelingt. Das Rezept stammt aus einem unglaublich hässlichen 80er-Jahre Kochbuch das bei uns daheim immer rumstand – ist aber wirklich genial lecker!

DSC02831

Zutaten (für 12 feine Stücke):

25 g Butter geschmolzen
125 g Butter
150 g Zucker
Abrieb von einer Zitrone
3 Eier
200 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
3 EL Milch
600 g Äpfel
2 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Wasser

Zubereitung:
1. Eine Springform einfetten und Backofen bei 180 Grad vorheizen
2. Äpfel schälen, vierteln, entkernen, und mehrmals der Länge nach einritzen.
3. Butter in einer Rührschüssel mit Zucker und Zitronenabrieb verrühren.
4. Eier unterrühren und Mehl mit Backpulver dazugeben.
5. Solange Milch zugeben bis Teig eine gebunde Konsistens hat.
6. Teig in die Springform geben. Äpfel kranzförmig auf den Teig legen und leicht eindrücken. Mit zerlassener Butter bestreichen.
7. Etwa 45 Minuten backen.
8. Konfitüre durch ein Sieb drücken und mit Wasser in einem Topf unter Rühren aufkochen lassen.
9. Kuchen sofort nach dem Backen bestreichen und aus der Form lösen. Auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Dauert: 70 Minuten (davon 45 Minuten Backzeit)

Mein Fazit:

Zubereitung: unkompliziert, tolles Ergebnis für so wenig Aufwand
Geschmack: lecker, eben wie von Großmutter

2 Thoughts on “Apfelkuchen Großmutters Art

  1. Ja, den kenne ich auch aus meiner Kinder-/Jugendzeit. Den hat meine Mama immer gebacken und ich hätt mich da ein setzen können. Schön saftig.
    In Folge hab ich das Rezept dann auch übernomen – stammte übrigens aus einem alten Backbuch von Dr. Oetker, das ich immer noch zu Hause habe. Zerflettert und ohne Umschlag, aber übernommen von meiner Mutter für die das mal ein Hochzeitsgeschenk war (ja so war es früher einmal…..)

    Was auch superschmeckt: ca. 60 – 100g durch Dinkelmehl ersetzen…

    • kochliebe on 27. August 2018 at 12:46 said:

      Lieber Uwe,
      das sind eh die besten Kochbücher, die zerfledderten :-)
      Danke für den Tipp, das mit dem Dinkelmehl probier ich gern mal aus.

      Liebe Grüße
      Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Post Navigation