Es gab eine Zeit, da bedeutete „Abschmecken“ für mich, Salz und Pfeffer über den Teller zu streuen. An verrückten Tagen vielleicht noch Chilisauce drüber. Diese Zeiten sind Gott sei dank schon lange vorbei und zu meinem riesigen Gewürzlager kommen regelmäßig neue exotische Pülverchen und duftende Körner dazu. So kam ich auf die Ideen mal einen weniger winterlichen Apfelstrudel zu zaubern.
Leicht-Tipp: Obst-Strudel sind trotz Butter im Teig durch die vielen Früchte meist fettärmer als Kuchen. Wem der Strudel pur zu trocken ist, sollte statt Sahne lieber fettarme Eiscreme dazu genießen.

Da gerade die letzte Woche meines Luftig-Leicht-Blogevents läuft, habe ich den Apfelstrudel natürlich fettarm gebacken (und um meinen angeschlagenen Magen zu schonen :-)). Als Rezept habe ich mein altbewährtes WW-Rezept für den Sommerapfelstrudel genutzt und die Apfelmischung mit der Herbaria-Gewürzmischung „Süße Geisha“ (meine Entdeckung, daher unentgeltliche Werbung) und gehobelten Mandeln bestreut, bevor ich den Strudel zusammengerollt habe. Diese Mischung verleiht dem Apfelstrudel dank exotischen Fruchtflocken, Matcha-Grüntee, Ingwer und Vanille einen frischen fast asiatischen Geschmack. Auf dem familiären Kaffeetisch kam der Strudel jedefalls sensationell gut an, was mich immer ganz stolz macht.

Ich habe den Strudelteig zwischen zwei Backfolien ausgerollt, dann benötige ich weniger Mehl und der Strudel wird saftiger.
Mit etwas Puderzucker (und wer mag etwas Eierlikör) darüber schmeckt der Apfelstrudel perfekt.

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