Ein Highlight auf jedem meiner Kindergeburtstage war früher die Schokokusstorte. Dafür wurde eine Sahne-Quark-Schokokuss-Mischung auf Biskuitboden gestrichen und mit den Waffeln der Schokoküsse dekoriert. Ich habe diese Torte geliebt und deshalb nun Schokokuss-Cupcakes entwickelt. Für den Boden habe ich statt Biskuit einen leichten Rührteig mit Joghurt verwendet.

Zutaten (für 12 Kindheitserinnerungen):
100g Butter (weich)
90g Zucker
3 Eier
150g Joghurt
280g Mehl
2 Tl Backpulver
200ml Sahne
eine Packung Sahnesteif
300g Magerquark
2 EL Zucker
4 Schokoküsse

Anleitung:
1. Eier, Zucker, Butter und Joghurt gut verquirlen. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach zugeben bis ein sämiger Teig entstanden ist und sich alle Zutaten gelöst haben.
2. Muffinpapierförmchen in Muffinblech legen und Teig auf die 12 Förmchen verteilen. Im Ofen bei 180°C für 30 Minuten goldgelb backen. Auf einem Kuchengitter gut abkühlen lassen.
3. Sahne mit Zucker und Sahnesteif steif schlagen. Schokoküsse mit einem Messer von der Waffel trennen und Waffeln beiseite legen. Den Rest mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark vermischen. Anschließend unter die Sahne heben. Masse für 10 Minuten im Kühlschrank ankühlen lassen.
4. Schokokussmasse in einen Spritzbeutel (oder die Deko-Queen*) füllen und mit Sterntülle auf jeden Muffin einen schönen Sahnetuff spritzen. Mit je einer Drittel Waffel dekorieren.
5. Bis zum Servieren kühl stellen.

Dauert: 20 Minuten (plus 30 Minuten im Ofen)

Mein Fazit:
Zubereitung:
Eigentlich bin ich ja gar kein großer Cupcake-Fan. Meine ersten Versuche mit Buttercreme haben nämlich nicht so toll funktioniert und waren mir von der Konsistenz auch immer zu schwer. Diese Schokokuss-Cupcakes sind aber ein ganz anderes Kaliber! Superschnell angerührt und die Schokoküsse geben der Creme eine schöne fluffige Konsistenz. Ganz begeistert bin ich von meinem neuen Küchen-Helferlein: Die „Deko-Queen*“ ist so etwas ähnliches wie ein Spritzbeutel, aber aus festerem Plastik, so dass man sie auch aufstellen kann. Durch Zusammendrücken des ziehharmonika-artigen Behälters kann man auch als Anfänger ziemlich akkurat mit Sahne und Cremes arbeiten. Wenn Creme übrig bleibt, lässt sich der Behälter verschließen und so kann man mit dem Rest am nächsten Tag noch Desserts und ähnliches zaubern.
Geschmack: Hach, wie toll. Schmeckt wie in meiner Erinnerung! Der Teig ist schön saftig und bietet die perfekte Basis für die süße Schokokusscreme.

Ein paar übrige Schokoküsse zwischen den Muffins kommen auch gut an.
Wenn  noch Creme übrig bleibt, einfach mit ein paar Keksen in hübsche Gläser füllen und verschenken.
Kurz vorm Verzehr von die Kollegen.

Nachtrag (9.6.2014): Eine Leserin hat eine Sketchnote von diesem Rezept gemacht. Einfach genial, ich wünschte, ich könnte sowas auch!

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2 Thoughts on “Schokokuss-Cupcakes

  1. Andrea on 3. April 2016 at 10:27 said:

    Huhu,
    ich hab diese Cupcakes neulich für einen Kindergeburtstag gemacht. In den Teig hab ich für die Optik noch ein paar Schokosplitter gegeben und in das Topping ein paar mehr Schokoküsse (ich hab allerdings auch nicht die Originalen verwendet, vielleicht waren meine etwas kleiner ;) ) und einen Schuss Joghurt, damit der Quark nicht ganz so herb durchkommt.
    Leider war die Creme etwas flüssig und lief z.T. von den Muffins runter, hat aber dem Geschmack keinen Abbruch getan. ;) Das nächste Mal würde ich noch etwas Sahnesteif o.ä. verwenden.
    LG :)

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