Freut ihr euch schon auf den Urlaub? Auf Sonne, Strand, Meer oder See? Ich hab gerade Urlaub, zwar nur eine Woche und auf Balkonien, aber ich hole mir den Strand einfach nach Hause. Seit einer Weile gehört mir nämlich das wunderbare Buch „Sansibar – Partyküche“ vom berühmten Sansibar-Besitzer Herbert Seckler. Darin sind so viele Rezepte, die einem den Urlaub direkt an den Esstisch zaubern zum Beispiel auch das fruchtige „Pfirsich-Chutney vom Löffel“, dass ich euch heute hier verrate. Und weil es immer mehr Kochbücher in meinem Regal werden, habe ich nun ein digitales Bücherregal für euch angelegt, da könnt ihr nach Herzenslust stöbern!

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Was gleich auffällt, wenn man „Partyküche“ in die Hand nimmt: Das Buch ist sehr hochwertig gemacht, gebunden mit dicken dunkelroten Buchdeckeln und einem hübschen Einband, in einem für ein Kochbuch ziemlich großen Format und mit vielen hochauflösenden brillianten Fotos. Auch die einzelnen Seiten sind dicker als gewöhnlich und leicht glänzendem Papier. Ich mag das sehr, so kommen die Bilder schön zur Geltung, hat ein bisschen was von einem Bildband.

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Das Buch ist im Südwest Verlag erschienen, auf 192 Seiten verrät Herbert Seckler viele Rezepte von Gerichten die er auch in seinem Restaurant serviert. Herr Seckler hat aus einer Bretterbude am Strand ein Kultrestaurant auf Sylt geschaffen. Die Sansibar-Produkte sind mittlerweile Kult und können auch außerhalb des Restaurants erworben werden. So bekommt man zum Beispiel bei Air-Berlin-Flügen exklusive Sansibar-Menüs serviert. Neben dem Partyküche-Kochbuch gibt es noch weitere, zum Beispiel „Strandküche“ und „Pirates Cooking“.

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Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, aber nicht in das übliche Salate, Suppen, Fleisch, Fisch, vegetarisch, Dessert usw. sondern nach hübschen Mottos, die richtig Lust machen die Freunde einzuladen und einen schönen Abend auszurichten:

  • Editorial + Interview mit Herbert Seckler
  • Freier Himmel – open end
  • Zwanglos, aber mit Stil
  • Lange Nacht am Lagerfeuer
  • Flucht in die Karibik
  • Überfall der Gäste
  • Wir rocken die Nacht
  • Streetfood & a Taste of Holiday
  • Hüftgold – das Beste zum Schluss
  • Register & Impressum

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Die Rezepte halten was die Kategorienamen versprechen: Besondere Gerichte, viel Strand-Food aber auch richtig feine Sachen für besondere Gelegenheiten. Einfache Gerichte wie „Currysuppe mit Reis“ werden mit exotischen Zutaten (Banane, Vanille, Apfel) aufgepeppt und aufwendigere Sachen wie „Duftendes Lamm vom Spieß“ locken mit so herrlichen Fotos, dass man sich die Arbeit gerne machen will. Sehr gut gefallen mir auch die vielen im ganzen Buch verstreuten kleinen Geschichten und Anekdoten von Sansibar-Mitarbeitern, die einen am Restaurant-Alltag teilhaben lassen. Mehr zum Buch und eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite: „Sansibar – Partyküche“.

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Und last but not least, das Rezept:

Pfirsich-Chutney vom Löffel

Zutaten (für 4 Einmachgläser):
200g kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 Pfirsiche
1/2 TL Ingwer gemahlen
1/2 TL Chili gemahlen
70g Rosinen
120g Zucker
1 großes Lorbeerblatt
160ml weißer Aceto Balsamico
100ml Apfelsaft
Salz, Pfeffer

Anleitung:
1. Zwiebeln, Knoblauch abziehen und fein hacken. Pfirsiche waschen, entsteinen und in Scheiben schneiden.
2. Alles mit Ingwer, Chili, Rosinen, Zucker, Lorbeer, Essig und Apfelsaft in einen Topf geben und bei geringer Hitze 40 Minuten köcheln lassen.
3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in ausgekochte Einmachgläser abfüllen. Hält kühl gelagert mindestens 3 Monate.

Dauert: 10 Minuten (plus 40 Minuten köcheln)

Mein Fazit:
Zubereitung: So einfach wie Marmelade kochen! Nur liegt hier der Trick darin, dass man die Früchte mit den Gewürzen sehr lang köcheln lässt, damit die Flüssigkeit etwas verdampft.
Geschmack: Das Chutney ist die perfekte Mischung aus süß und salzig und passt perfekt zu Gegrilltem. Man kann es aber auch einfach (wie im Rezepttitel beschrieben) auf kleinen Löffeln als Aperitif servieren.

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Mit hübschem Papier die Deckel umwickeln und zur nächsten Grillparty mitnehmen. Kommt immer gut an!

Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Südwest Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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