Ich habe euch ja bereits einmal gestanden, dass ich liebend gerne die Küchen anderer Menschen anschaue. Da gibt es soviel zu sehen, Inspirationen für die eigene Küche, aber auch wie der jeweilige Küchenbewohner so lebt. Nun ist mit „Küchengeheimnisse erfolgreicher Frauen“ ein Kochbuch erschienen, in dem Promi-Frauen Geheimrezepte verraten und (noch viel besser) dem Leser einen Blick auf ihre Küchen und Wohnräume gewähren. Ein paar dieser Fotos darf ich euch heute auf dem Blog zeigen und dazu noch ein ganz einfaches Dessert, das schwer was her macht.

Das Buch „Küchengeheimnisse erfolgreicher Frauen: Raffiniert einfach – Menüs, die jedem gelingen“ aus dem Callwey-Verlag hat sich schon optisch gleich angesprochen. Es hat ein sehr großes, quadratisches Format und wirkt ganz in schwarz sehr hochwertig. Mit 36€ ist das Buch (ISBN: 978-3766720542) nicht gerade günstig, ihr bekommt dafür aber einen exklusiven Einblick in Promi-Küchen – wo gibt es das sonst noch? Das Buch ist erst Ende September erschienenen und ein tolles Geschenk für Karrierefrauen, die trotz Job auch in der Küche aktiv sind. Die Autorinnen Kathleen Beringer und Valerie Wizemann haben das Buch ist nicht in Kapitel gegliedert, sondern nach den Powerfrauen, die ihre Menüs vorstellen.

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Gegliedert ist das Buch so:

  • Vorwort
  • 21 Menüs von 21 Powerfrauen
  • Lieblingsmusik
  • Lieblingsweine
  • Register
  • Danksagung
  • Impressum
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Nach dem Vorwort bekommt jede Dame dann genügend Platz: Zuerst mit einer ganzen Seite für ein Portraitfoto, daneben die Vorstellung der Karriereköchin, es folgen drei Doppelseiten mit je einem Rezept und vielen Fotos und dann kommt die nächste. Die Vorstellungen sind sehr persönlich gehalten, mit kleinen Geschichten aus deren Leben. Ebenso die Fotos, die immer in der jeweiligen Wohnung der Frauen geschossen wurden. Faszinierend finde ich, dass man auf den Fotos gleich erkennen kann, dass jede Wohnung stark den Stil ihrer Besitzerin wiederspiegelt. Die Rezepte sind gut erklärt und auf manchen Seiten findet man unter dem Titel „Pssst…“ einen Geheimtipp für die Zubereitung.

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Manche Rezepte sind sehr einfach gehalten, manche dafür sehr raffiniert. Ein paar wenige Rezepte haben mich etwas enttäuscht (Fertig-Fruchtquark mit Trauben und zerbröselten Keksen – Wirklich, Frau Liermann?), aber es sind auch richtige Knaller dabei (Loup de mer in Meersalzkruste mit Kirschtomaten-Fondue, natürlich von der Poletto). Insgesamt aber jede Menge Inspiration und wenn man dann die dazugehörigen Promis sieht, macht das Kochen gleich noch mehr Spaß. Auf der Verlags-Seite von Callwey findet ihr noch weitere Infos zum Buch und eine große Leseprobe inklusive einigen Rezepten!

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Nachgekocht habe ich dann gleich mal den Granatapfel-Orangensalat von der Fotografin Camilla Fischbacher, der zwar ebenfalls aus wenigen Zutaten besteht, deshalb aber nicht weniger raffiniert ist:

Granatapfel-Orangensalat

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Zutaten (für 2 Bauchtänzerinnen):
2 große Orangen
1 Zitrone
2 EL Puderzucker
1 Granatapfel
8 Minzblätter

Anleitung:
1. Orangenschale so abschneiden, dass auch die weiße Haut weg ist. Orangen in Scheiben schneiden.
2. Zitrone auspressen und Saft mit Puderzucker vermengen. Mit den Orangen vermischen.
3. Granatapfel schälen und Kerne auslösen (geht am besten unter Wasser). Kerne mit den Orangen vermengen, kleingeschnittene Minze darüberstreuen.
4. In schönen Schalen anrichten.

Dauert: 5 Minuten

Mein Fazit:
Zubereitung:
Ein richtiges Blitzgericht, ideal wenn man nicht groß kochen möchte. Das geht in jeder Studentenküche, weil man keine Küchengeräte braucht! Trotzdem ist das Gericht sehr hübsch anzusehen!
Geschmack: Fruchtig, frisch mit angenehmer süße. Und dank weniger Kalorien das perfekte Frauen-Dessert!

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Schmeck die Heimat:
Dieses Rezept ist so gar nicht regional, aber ich halte trotzdem die Regeln ein, denn: Den Granatapfel habe ich aus dem Kroatienurlaub mitgebracht, wo ich ihn direkt bei einer Bäuerin gekauft habe (also fair trade vom feinsten), die Minze stammt aus meinem Garten und die Orangen und Zitrone habe ich fair trade gekauft.

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Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Callwey-Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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