Kochkurse könnt ihr nie zu viele besucht haben! Bei jedem Kurs bekommt ihr neue Inspirationen, außerdem lernt ihr nette Menschen kennen und darf am Ende des Kurses schlemmen. Ein ganz besonderes Erlebnis sind für mich die Kurse der Aalener Kochschule Hageney. Hier kocht man auf sehr hohem Niveau in stylischer Atmosphäre und mit besten Zutaten. Vor Kurzem habe ich am Kurs „Schwäbisch, regional, saisonal und einfach lecker“ teilgenommen und möchte euch dieses Event nicht vorenthalten.

Normalerweise melde ich mich Anfang Oktober immer für eine ganze Reihe Kochkurse bei der lokalen VHS an. Durch meine Teilnahme bei „Schmeck die Heimat“ ist das nun aber gar nicht so einfach, weil viele Kurse eben nicht mit regionalen Lebensmitteln stattfinden. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, einen Platz für den Kurs „Schwäbisch, regional, saisonal und einfach lecker“ bei meiner Lieblingskochschule ergattert zu haben.

Kochschule der Extraklasse

Bei „der Hageney“ durfte ich bereits zwei Mal an Kochkursen teilnehmen, was jedes Mal ein Highlight für mich war. Die Kurse sind mit VHS & Co eigentlich gar nicht zu vergleichen: Man kocht hier immer mit einem ausgebildeten Koch, lernt also wirklich vom Meister. Nervige Jobs wie Spülen oder Tischdecken wird einem von lieben Helferlein der Kochschule abgenommen, man kann sich also voll aufs Kochen konzentrieren. Die Location ist direkt neben dem Aalener Bahnhof im gleichen Gebäude wie die Tanzschule und sehr gemütlich und modern eingerichtet. Die Kurse sind nicht gerade günstig (der Schwäbisch Kurs kostet 75€), aber für die entgegengebrachte Leistung absolut angemessen. Inklusive sind die Zutaten (von höchster Qualität), Rezeptunterlagen, Aperitif, Weine, Wasser und frisch gerösteter Kaffee.

Lernen vom Profi

Der regionale Kochkurs begann um 18 Uhr an einem Montag, weshalb ich direkt von der Arbeit mit leichter Verspätung dort ankam. Die meisten Teilnehmer waren schon da und nippten an ihrem Begrüßungscocktail (ein sehr leckerer Sekt-Cocktail, natürlich regional hergestellt). Besonders gut gefällt mir, dass bei den Kursen auch die Leiterin der Kochschule, Marietta Hageney anwesend ist und durch ihr herzliches, sehr angenehmes Wesen zur entspannten Atmosphäre beim Kochen beiträgt. Und schon gab es etwas zu essen, obwohl wir Kochschüler noch keinen Finger gerührt hatten: Ein Kürbissüppchen aus der Espressotasse! Tolle Idee und geschmacklich überragend! Sie stellte uns auch gleich den Maestro des Abends vor: Hubert Högg, Küchenmeister im Wilden Mann Wasseralfingen. Der sympathische Koch erklärte uns das Menü und gab gemeinsam mit Frau Hageney Hinweise zur Herkunft der Zutaten. Wieder mal war ich fasziniert was man für tolle Sachen von der Ostalb bekommen kann.

Nun mussten wir aber doch noch ran, was ganz gut war, ich hatte schon ganz kribbelige Finger bei den duftenden bunten Zutaten auf dem Tisch. Wir teilten uns nach den Gängen in Gruppen auf, so dass jeder direkt an einem Gang mitkochen durfte. Ich war beim Hauptgang, wuselte aber zwischendurch immer wieder zu den anderen Gruppen um nichts zu verpassen. Herr Högg ging von Gruppe zu Gruppe und erklärte die Zubereitung, gab Tipps und half auch mal dazu, bevor etwas von uns vermurkst wurde.

Das Beste kommt zum Schluss

Nun kam der beste Teil: Essen! Wir setzten uns an den hübsch gedeckten Tisch und jede Gruppe servierte nach und nach das gekochte Gericht. Jeder war natürlich stolz auf seinen Gang und die anderen Gruppenmitglieder stellten immer wieder Fragen zur Zubereitung oder den Zutaten.

Und das war das Menü:

Vorneweg:

Vorspeise:
Tartar vom Ostalbrind mit Meerrettichschmand, Forellenkaviar und herbstliche Blattsalate

Zweiter Gang:
Kocherlachsforelle auf Rahm Alblinsen

Hauptspeise:
Medallions vom schwäbisch-hällischen Landschwein mit Knusperkruste auf Spitzkohlgemüse

Dessert:
Mousse vom Ziegenkäse mit Hägermarkeis und glacierten Apfelspalten

Mein Fazit:

Ich kann die Kochschule Hageney wirklich jedem weiterempfehlen. Sowohl passionierte Hobbyköche, als auch blutige Anfänger werden hier einen tollen Abend verbringen, weil man sich je nach Können mal mehr, mal weniger einbringen kann. Dazulernen tut hier jeder was! Ich jedenfalls habe an dem Abend sehr viel gelernt, am meisten bringen wir die kleinen Kniffe, die der Küchenmeister so nebenher gemacht hat und ich in meiner Küche daheim auf jeden Fall umsetzen möchte. Aber auch das Menü werde ich zu Hause mal wieder nachkochen, vielleicht in abgespeckter Version 🙂

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Die Kochschüler und der Meister – eine tolle Gruppe in der ich mich für diesen Abend sehr wohl gefühlt habe!

Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt, einen Kochkurs bei der Kochschule Hageney zu machen, schaut doch mal vorbei: www.kochschule-aalen.de. Für dieses Jahr sind noch freie Plätze in einigen Kursen frei!

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