Advent, Advent, die Zeit die rennt! Der erste Advent ist da und ich hinke schon wieder total hinterher! Ich wollte eigentlich bis zum 1. Advent (ja, HEUTE!) so viel erledigen und es hat sich eine riesige Liste Aufgaben angesammelt.

Die LISTE:

  • jeden Tag einen Blogpost schreiben und vorbereiten – es gibt ja so viele Themen!
  • bereits alle Weihnachtsgeschenke gekauft haben um nicht mit den anderen Millionen Menschen herdenweise in die Läden strömen zu müssen
  • mindestens 10 Sorten Plätzchen gebacken und gebloggt haben – in der Vor-Adventszeit schmecken die doch am besten
  • meine vielen neuen Back- und Kochbücher gelesen, etwas daraus gekocht und hier auf dem Blog vorgestellt haben
  • einen neuen Laptop gekauft habe – meiner ist jetzt nämlich endgültig kaputt und ich tippe auf dem Notebook meines Mannes
  • eine neue Kamera gekauft haben – ich ärgere mich täglich über meine alte
  • mein neues Gewinnspiel für euch gestartet haben, hier liegen ein paar wunderbare Preise vom LV-Verlag für euch
  • das Haus richtig aufräumen, putzen und weihnachtlich schmücken
  • dazu noch viele weitere Sachen, die ich gar nicht alle aufzählen kann

Und was davon hab ich schon gemacht? Genau. NICHTS. Diese kleine Panik in meinem Magen wurde langsam immer größer und was mache ich? Prokrastinieren. Also die Zeit mit anderen – plötzlich ganz wichtigen – Sachen vertrödeln. Und wisst ihr was? Das war gut so! Sowas muss nämlich auch mal sein! So habe ich gestern spontan mit den Soroptimistinnen für einen Adventsbasar Plätzchen gebacken (jaja, Bericht folgt) und mich abends endlich mal wieder mit meinen Mädels getroffen, die ich in letzter Zeit viel zu selten sehe. Bei Glühwein und Cappuccino haben wir bis spät in die Nacht gequatscht und heute merke ich wie gut mir das getan hat. Einfach mal die To-Do-Liste links liegen lassen und die Akkus aufladen ist gerade in hektischen Tagen wie jetzt unglaublich wichtig.

Wie sieht eure Liste aus? Unglaublich lang und bedrohlich? Dann macht es wie ich gestern. Legt sie mal bewusst einen Tag zur Seite, genießt diesen wunderbaren ersten Advent mit euren Liebsten. Geht raus in die neblige Kälte um eine Stunde später mit roten Backen wieder in der molligen Wohnzimmerwärme einen Tee zu trinken oder den Adventskranz anzusingen oder gemütlich einen schönen Film anschaun (kleiner Tipp, auf Kika kommt um 12 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel :-)).

Die lange To-Do-Liste könnt ihr dann morgen mit neuer Kraft durchgehen und vielleicht sind manche Punkte plötzlich gar nicht mehr so wichtig und dringend.

Ich wünsche euch einen wunderbaren entspannten ersten Advent!

PicMonkey Collage

Ein bisschen Weihnachtsdeko hab ich dann doch noch hinbekommen und freue mich gerade über das warme Kerzenlicht.

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One Thought on “Wie ich der Weihnachtshektik entflohen bin

  1. Oh Julia, das kenne ich nur zu gut! Ich hatte eigentlich auch geplant, dass ich bis zum 1. Advent mit allem fertig bin. Ich hab noch zig Plätzchenrezepte, die ich backen möchte, das Haus ist noch nicht geputzt, ich hab unmengen Zeug, was ich bloggen muss, tolle Dinge, die verlost werden wollen und und und. Immerhin habe ich es gestern geschafft, die Weihnachtsdeko raus zu kramen. Ich bin mittlerweile ziemlich schmerzfrei – was ich nicht schaffe, schaff ich halt nicht. Davon geht die Welt auch nicht unter. Wer ist schon perfekt? oO

    Viele liebe Grüße
    Moni

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