Kommst du schon langsam in Weihnachtsstimmung oder willst du lieber den Herbst noch so lang wie möglich festhalten? Bei mir schwankt das täglich, ich habe zwar noch keine Lust auf das kalte Winterwetter, die Weihnachtsbäckerei läuft allerdings bereits auf Hochtouren. Deshalb habe ich heute für dich einen besonders saftigen Gewürzkuchen mit süßen Birnen und feinen Mandeln. Den habe ich für Inas Blogevent „HochgeNUSS“ kreiert und war schwer begeistert von der fluffig-saftigen Konsistenz des Kuchens. Perfekt für den ersten Adventskaffee!

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„Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir…“. Laternenumzüge liebte ich schon als Kind abgöttisch: Obwohl es bereits dunkel war durfte man gemeinsam mit Freunden und Eltern draußen sein, stolz die selbstgebastelte Laterne in der Hand (und immer darauf bedacht sie nicht abzufackeln) und im Chor mit hundert anderen Stimmen die heimeligen Lieder singend, die man so lange im Kindergarten geübt hatte. Mit meinem kleinen Käferle darf ich dieses Gefühl heute endlich wieder erleben – sein erster Kita-Laternenumzug steht kurz bevor. Ich geb’s zu, die Laterne haben die lieben Kita-Tanten gebastelt (ich bin sowas von unbegabt am Basteltisch). Dafür habe ich Martinsgänse aus Quark-Öl-Teig gebacken, die werden dann am Basar nach dem Umzug zusammen mit heißem Punsch verkauft. Vielleicht hast du ja Lust, auch noch schnell welche zu backen? Morgen ist Sankt-Martins-Tag und der Quark-Öl-Teig ist ganz schnell gemacht. Versprochen.

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Der Oktober hat gezeigt, was er kann: Sonnige Spaziergänge durchs gold-farbige Laub gingen Hand in Hand mit neblig-düsteren Spätnachmittagen, die für mich ohne eine große heiße Schokolade mit Mini-Marshmallows schwer erträglich gewesen wären. Ihr müsst das verstehen, ich wohne hier auf der Ostalb, das ist vergleichbar mit Winterfell – düstere Nebeltage sind hier bis Ende April (!) gang und gäbe. Wie gut, dass es noch viele sonnige Momente gab, bevor der Winter kommt:

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Neulich war ich Kässpätzle-Essen. Das allein gilt hier in Schwaben als ausgewachsene Freizeitaktivität. Kässpätzle-Essen-Gehen ist nicht wie normales Essen-Gehen. Die Lokalität muss wohl ausgesucht sein, entweder bei der schwäbischen Oma, oder (wenn man keine solche besitzt) in einem gutbürgerlichen Restaurant in einem Dorf das auf „ingen“ endet, wo schon die Großtante Kommunion gefeiert hat. Außerdem darf man sich für den restlichen Tag nichts mehr vornehmen, denn nach einem ordentlichen Teller Kässpätzle ist nix mehr mit tausend Schritte tun… also ruhn, z.B. mit nem faulen Sofanachmittag. Ein richtiges Kässpätzle-Gelage ist leider mit meiner Zeit nicht so gut vereinbar, wie ich es gerne hätte. Ich habe für die Video-Aktion von Food-People-Places ein großes Stück Appenzellerkäse geschickt bekommen und die Gelegenheit genutzt um ein Rezept zur Überbrückung akuter „Kässpätzles-Sehnsucht“ zu kreieren: Die Kässpätzle-Bites sind genau groß genug für einen Happs und bieten die volle Geschmacksintensität des schwäbischen Leibgerichts. Mit ordentlich geschmälzten Zwiebeln, würzigem Appenzeller-Käse und selbstgeschabten Spätzle. An Guada!

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[Anzeige] Am Dienstag hätte meine Oma Geburtstag gehabt. Sie hat den Tag IMMER gefeiert, auch noch als die 9 vorne dran stand und die Location der Gemeinschaftsraum im „Betreuten Wohnen“ war. Seit 4 Jahren feiert sie irgendwo da oben auf einer Wolke und ich trinke hier unten ein Gläschen Wein auf sie. Guter Wein war ihr wichtig, sie hat als junge Frau in den Weinbergen ihrer Heimat Bernkastel gearbeitet und in ihrem langen Leben schon viele Weine gekostet. Für meine aktuelle Wein-Kooperation wurde mir der feine Riesling von Bree* zugeschickt und als ich den Herkunftsort auf der Flasche las, traf mich fast der Schlag: Bernkastel! Manche Zufälle sind schon krass, oder?
Meine Rezeptkreation für den spritzigen Riesling hätte Oma sicher geschmeckt: Flammkuchen mit Ziegenkäse, Thymian, roten Zwiebeln und Feigen.

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