Im Herbst habe ich jede Menge Kürbisse in meiner Speisekammer gebunkert. Ein Hokkaido hat mich gestern so angelacht, dass ich eine Suppe daraus machen musste. Auf Kochliebe gibt es bereits eine cremige Kürbissuppe und eine würzige Amerikanische Kürbissuppe. Diese hier schmeckt aber wieder anders, sämiger und schön cheeeesy.

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Zutaten (für 4 Schleckermäuler):
2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
1 kleiner Hokkaidokürbis
200g Kartoffeln
100g Karotten
50g Sellerie
1/2 Lauch
1/2 Chilischote
800 ml Gemüsebrühe
100g Schmelzkäse (Scheibletten)
1/2 Bund Petersilie
50ml Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Zwiebeln schälen und würfeln. In Topf mitb Öl anschwitzen. Hokkaidokürbis waschen, halbieren. Kerne mit Löffel herausschaben.
2. Kürbis in Würfel schneiden, etwa 100g Würfel (vom inneren weichen Kürbisfleisch) zur Seite legen. Restlichen Kürbis zu Zwiebeln geben. Restliches Gemüse (Kartoffeln, Sellerie, Lauch und Chili) waschen, putzen, in kleine Stücke schneiden und in Topf geben. Übrige Kürbiswürfel in kochendem Wasser blanchieren.
3. Mit Brühe übergießen und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Vom Herd nehmen, mit einem Pürierstab fein pürieren.
4. Bei kleiner Stufe wieder auf den Herd stellen und Schmelzkäse einrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. 40ml Alpro Soja Kochcreme einrühren.
5. In tiefe Teller füllen, restliche Kochcreme oben auf träufeln, Kürbiswürfel oben auf geben und gehackte Petersilie darauf streuen.

Dauert: 30 Minuten

Fazit:
Zubereitung:
Hach, ich liebe solche Suppen. Gemüse reinwerfen – kochen lassen – pürieren – Fertig! Total easy und unkompliziert. Man sollte allerdings nicht (wie ich diesesmal *schäm*) zulange vom Herd weggehen, weil das Gemüse sonst am Boden anbrennt. Falls euch das mal passieren sollte: Auf keinen Fall umrühren oder am Boden rumkratzen. Nehmt einen anderen frischen Topf gießt da vorsichtig die Suppe rein, bis ihr unten an die Schicht kommt, die festgebrannt ist. Dieser Rest ist verloren – gleich mit Wasser aufgießen und einweichen. Alles andere im neuen Topf wieder aufkochen und ganz normal weitermachen. Sollte es leicht verbrannt schmecken, eine große geschälte Kartoffel mitkochen, die zieht den verbrannten Geschmackt raus.
Geschmack: Eine superaromatische cremige Suppe. Wer für Veganer kocht kann den Käse natürlich auch weglassen und die Sahne durch vegane Kochcreme ersetzen. Zur Suppe passt ein dunkles Brot (hier beim Bäcker gibt es gerade ein Winterbrot mit Maronen – Mjamm!).

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