Die Mama meiner Kollegin macht jedes Jahr ganz feine kleine buttrige Ausstecher-Plätzchen. Wenn diese Kollegin dann in der Weihnachtszeit Plätzchen von zu Hause mitbringt stürze ich mich jedes Mal darauf um dann andächtig die winzig kleinen Kekse zu bestaunen und natürlich auch zu essen. Dieses Jahr wollte ich diese Sorte mal selbst probieren und habe mir deshalb ein einfaches Butterplätzchen-Rezept geschnappt. Das war dann auch der letzte Teil meines „Post-aus-meiner-Küche„-Pakets.

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Zutaten (für 200 kleine feine Miniplätzchen)

150g Puderzucker
1P. Vanillezucker
200g Butter
1 Pr. Salz
1 Ei
380g  Mehl
Deko:
100g Zartbitterkuvertüre
100g Vollmilchkuvertüre
2 EL Zuckerstreusel Silber
30 Puderzucker

Zubereitung:
1. Alle Zutaten außer Deko zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Über Nacht in Kühlschrank stellen.
2. Auf bemehlter Arbeitsfläche ein Stück Teig möglichst dünn ausrollen. Kleine Ausstech-Formen in Hasen-, Glocken- und Sternform nehmen, jeweils kurz in Mehl tupfen (damit nichts klebt) und kleine Kekse ausstechen.
3. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und im Ofen bei 150°C (Umluft) auf unterer Schiene ungefähr 8 Minuten backen (immer beobachten, Butterplätzchen sollen hell bleiben, je dünner und kleiner, desto kürzer die Backzeit!).
4. Aus dem Ofen nehmen, die Hasen nur ganz kurz ankühlen lassen und dann noch warm in Puderzucker wälzen. Glocken und Sterne dürfen kompette abkühlen. Kuvertüren jeweils im heißen Wasserbad schmelzen. Glöckchen mit Vollmilch-Kuvertüre wild beträufeln, damit die Schoki möglichst gleichmäßig darauf verteilt ist. Sterne mit Zartbitter-Kuvertüre ebenso wild beträufeln und gleich mit Silber-Streuseln bestreuen, damit diese noch an der Schokolade kleben bleiben.

Dauert: 60 Minuten (plus eine Nacht Kühlzeit)

Fazit:
Zubereitung:
Der Teig ist nicht sehr kompliziert und wenn man ihn im Kühlschrank gut durchziehen lässt, lässt er sich auch gut verarbeiten. Aufwändig sind natürlich die vielen kleinen Ausstecherle, weil bei der Teigmenge einfach sehr sehr viele kleine Plätzchen rauskommen. Wers eiliger hat, kann den Teig auch nur 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und größere Förmchen nehmen. Aber wers eilig hat, sollte vielleicht eh noch warten mit dem Plätzchenbacken 🙂
Geschmack: Jaaaa, sie kommen schon nahe an die Mutti-Plätzchen ran. Meine sind aber nicht so perfekt ausgestochen und auch nicht so dünn. Außerdem sind sie noch recht knusprig, weswegen ich Apfelschnitze mit in die Schüssel lege (regelmäßig auswechseln, damit sie nicht schimmeln). So werden sie hoffentlich bis Weihnachten mürbe.

 

Schokoglöckchen läuten den Advent ein

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Schneehasen sehen genauso zuckersüß aus wie sie schmecken.

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Funkelnde Silbersterne, die man nicht vom Himmel pflücken muss um sie zu essen

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