Vor Kurzem bin ich zufällig mitten auf einem italienischen Spezialitäten-Markt gelandet und ich möchte euch unbedingt noch davon erzählen. Der Markt wurde in meinem neuen Heimatort Aalen veranstaltet. 15 Marktbeschicker aus verschiedenen Regionen Italiens boten landestypische Spezialitäten an und ich war ganz aus dem Häusschen, dass ich vom Markt zwar vorher nichts mitbekommen hatte, aber ihn dann doch noch durch Zufall entdeckt habe. Die Sonne schien und ich kam mir kurzzeitig wirklich kurz vor wie mitten in der Toscana. Die Käseleiber stapelten sich auf den Tischen, es roch nach Pesto und Salami und überall standen neugierige Genußfreunde und probierten ein Stück luftgetrockneten Schinken oder ein Gläschen Wein. Besonders gut gefielen mir die süßen Stände, einer bot alle möglichen Formen der Schokolade an und andere verschiedene Süßigkeiten, auf italienisch Dolci.

„Probiere? Isse guuuut!“ – hier kauft man nur, was einem auch schmeckt

Nachdem ich alle Stände ausgiebig bestaunt hatte, ging ich wieder zurück zum Dolce Stand, wo mir sofort ein netter Verkäufer von verschiedenen Keksen ein Stück abbrach und zum Probieren über die Theke reichte. Hmmm. Dieses Aroma! Da konnte ich nicht nein sagen und ratzfatz landeten einige bunte Dolce in einer Tüte und dann in meiner Tasche.

Da fällt Zurückhaltung schwer…

Ich mag Dolce ganz gern mal zum Kaffee; gerade wenn ein Stück Kuchen zu viel ist, aber der süße Zahn trotzdem noch etwas verlangt. Deshalb finde ich es toll, dass die Segafredo-Bar bei meinem Arbeitgeber ebenfalls kleine Dolce anbietet.
Dolce sind meist nicht ganz billig, auf dem Markt habe ich für die 5 kleinen Dolce 8 € bezahlt und für den Krokant um die 4€. Klingt viel für so kleine Häppchen, aber da die Dolce erstens viel reichhaltiger sind als sie aussehen und zweitens handgemacht aus guten Zutaten, sind sie meiner Meinung nach ihr Geld wert.

Folgende Dolce habe ich mir vom netten Italiener einpacken lassen (die italienischen Namen weiß ich leider nicht, deshalb die deutsche Umschreibung), Beschreibung im Uhrzeigersinn:


– Pistazien-Krokant: ein schokotafelgroßes Stück geröstete Pistazien in Karamell-Krokant, mit Schokoglasur auf einer Seite. Super knusprig und geschmacklich sehr edel
– Schoko-Marzipan: Innen eine feste Keksmasse, die ziemlich an Marzipan erinnert, sehr weich, saftig und geschmacksintensiv. In Kakao gewälzt.
– Mandel-Honig-Hörnchen (Cornetto): Noch festere Keksmasse, etwas trockener aber dafür weniger süß, mit feinen Mandelstückchen außen.
– Haselnuss-Schoko-Dolci: Diese runde makronenartige Form ist die mir bekannteste für Dolce.
– Pistazien-Dolci: Sehr mürber grüner Keks mit Pscazien und Mandeln
– Orangen-Dolci: Dieses Leckerchen ist wieder deutlich saftiger als die nussigen Kollegen und schmeckt schön fruchtig nach Orangen. Oben ist ein sehr fester Fruchtklecks, vielleicht eingekochte Marmelade oder so.

So, ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Umschreibung ein bisschen den Mund wässirg machen und meine Begeisterung für Dolce näher bringen. Solltet ihr also in nächster Zeit einen italienischen Markt besuchen oder vielleicht sogar euren Urlaub im Land der Köstlichkeiten verbringen, probiert unbedingt eines dieser Zungenfreuden!

An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Stadt Aalen, die immer wieder Aktionen, Themenwochen und Genußmärkte veranstaltet und durch die tolle Organisation Märkte wie diesen möglich machen. Zum Abschluss noch weitere Impressionen vom Markt:

Alles aus Schokolade! Werkzeuge für den hungrigen Handwerker 🙂
Auch die Mädels kommen auf ihre Kosten, obwohl diese Schuhe sicher nicht lange im Schrank stehen.
In die Schäfchen hatte ich mich gleich verliebt. Zuckersüß, oder?
Marmelade, Pesto, Limoncello und Co – vieles handgemacht, alles sehr süß verpackt
Ein Fest für die Augen.
Wenn ihr das riechen könntet!
Noch mehr Käse – wieder mit Probiererleins
Der Dolce-Stand meiner Wahl
Mein Schatz mag Süßes ja nicht so gerne, deshalb gabs für ihn ein riesiges Spanferkel-Sandwich…
…und Mandel-Chocolate-Dolce für mich 🙂
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