Fluffige rosa Mandel-Baisers mit süß-cremiger Fruchtfüllung – Das sind Macarons! Die feinen Kekse aus Frankreich sind ja mittlerweile auch in Deutschland sehr beliebt. Schon lange wollte ich sie selbst mal backen und weil ich zum Geburtstag von meiner lieben Kollegin Birgit eine Macaron-Backmatte geschenkt bekommen, ging das nun umso leichter.
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Zutaten (für ca. 25 Macarons):
110g Mandelmehl (gemahlene blanchierte Mandeln)
170g Puderzucker
Eiweiß von 3 Eiern (90g, idealerweise am Vortag getrennt und über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen)
2 EL Zucker
1 paar Tropfen Lebensmittelfarbe* (rot)
25 TL Himbeer-Kirsch Curd oder sonstige Konfitüre

Anleitung:
1. Mandelmehl mit dem Puderzucker mischen und durch ein feines Sieb sieben, falls grobe Stückchen im Sieb bleiben diese weg nehmen.
2. Eier mit Zucker zu einem sehr festen Eischnee schlagen. Mandel-Zucker-Mehl und Speisefarbe solange unterheben bis eine flüssige fluffige Masse entstanden ist. In eine Spritztülle füllen und auf Backmatte oder Backpapier 50 gleichmäßige runde Kleckse spritzen, die etwas größer als ein 2€ Stück sind. Die Kekse mindestens 45 Minuten, maximal 2 Stunden antrocknen lassen.
3. Im Ofen bei 130°C Heißluft ca 20-30 Minuten backen. Die Kekse sind dann fertig, wenn die Oberfläche immer noch blass ist, sie sich aber leicht von der Matte abheben lassen. Guckt immer wieder rein, bei mir hat es sogar über 30 Minuten gedauert, das hängt sicher vom jeweiligen Ofen ab. Abkühlen lassen.
4. Nun immer zwei möglichst gleiche Kekse zusammenlegen. Curd oder Konfitüre in einen Spritzbeutel füllen und einen großen Klecks auf eine Kekshälfte spritzen (die Macaronkekse ziehen später noch einiges an Flüssigkeit, lieber etwas mehr Füllung verwenden). Zweite Hälfte daraufsetzen und vorsichtig andrücken.
5. In einer Tupperdose im Kühlschrank über mehrere Stunden weich werden lassen. Die Macarons halten gekühlt mindestens 4-5 Tage.

Dauert: 2-3 Stunden (plus Kühlzeit)

Mein Fazit:
Zubereitung: Es gibt ganze Bücher über die richtige Zubereitung von Macarons, deshalb war mir schon vorher klar, dass es nicht ganz einfach werden würde. Wenn man sich aber ganz genau an die Anleitung hält, ist es nicht schwierig, dauert aber seine Zeit. Bei mir hat es jedenfalls gut geklappt, nur leider hat sich die Lebensmittelfarbe beim Backvorgang von hübschem Knallrosa in ein Lachsrosa verändert. Muss ich mir wohl doch mal Profifarben zulegen. Die Backmatte ist auf jeden Fall ein nettes Hilfsmittel, weil die Macarons viel gleichmäßiger werden, als wenn man sie direkt aufs Backpapier spritzt. Sie haben auch einen stärkeren Glanz, werden aber leider teilweise etwas rissig in der Oberfläche.
Geschmack: Ich habe die Macarons für ein Hüttenwochenende mit Freunden gebacken, wo sie sehr gut ankamen. Sie sind wirklich ganz ganz fein, ein Hauch Mandelbaiser. Und sehr süß, wobei die Konfitüre eine schön frische leicht säuerliche Note hineinbringt. Der Aufwand hat sich gelohnt!

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Sind sie nicht wunderschön geworden?

 

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Perfekt fürs Kaffeebuffet im Garten!

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Wenn man die Macarons hochkant in einer Tupperdose stapelt, kann man sie gut transportieren.

Hinweis: Mit diesem Rezept nehme ich am „Presley, Pin Ups & Petticoats“-Blogevent von „cook’n’roll“ teil, denn genauso stelle ich mir ein Gebäck der 50er vor. Pastellrosa, süß und sooo fein.

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3 Thoughts on “Himbeer-Macarons

  1. Auch ich habe zwei Bücher über Macarons. Aber da ich schon so oft gehört habe, dass es nicht ganz einfach ist, sie herzustellen, habe ich die Finger davon gelassen. Deine Macarons sehen allerdings total super aus. Klar hat Dr. Oetker mit seiner Farbe versagt. Nimm das nächste Mal andere Lebensmittelfarbe, denn deine Macarons sind einfach genial und würden mit mehr Farbe noch toller sein. Echt, tolles Kompliment – ich weiß nicht, ob ich das so gut hinbekommen hätte. LG Sabine

  2. Liebe Julia,
    die eleganten Damen und Herren auf einer 50er Jahre Dinnerparty hätten bestimmt ihre Freude an deinen zuckersüßen Macarons – sie sind einfach klasse geworden!

    Schön, dass du dabei bist!

    Alles Liebe,
    Conny

  3. Pingback: We love the 50s - Die Zusammenfassung zum Blogeventmoment in a jelly jar

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