Hier kommt das gestern angekündigte zweite Rezept für die #antifoodwastechallenge. Wer das erste verpasst hat, kann im Post von gestern nachlesen, was es mit der Challenge auf sich hat. Aus den übrigen Zutaten des Pakets habe ich zum Dessert kleine Pralinen gezaubert, nämlich Kürbis-Aprikosen-Trüffelchen. Perfekt für Halloween oder ein herbstliches Dinner:
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Zutaten (für 30 Pralinen):
1/4 Hokkaidokürbis (ca. 100g)
100g getrocknete Aprikosen
Schale von 1 Bio-Zitrone
35g Zartbitter-Schokolade (75% Kakao)
50g Ricotta
1 EL Zucker

Anleitung:
1. Kürbis entkernen und sehr klein häckseln. In einem Topf mit etwas Wasser bei mittlerer Temperatur 10 Minuten andünsten.
2. Aprikosen sehr klein schneiden und zu Kürbis geben. Schokolade zerbrechen und mit Zitronenschale im Topf unter die Kürbismasse rühren und schmelzen lassen.
3. Ricotta und Zucker hineinrühren und vom Herd nehmen. Wenn die Masse abgekühlt ist mit zwei Teelöffeln in Pralinen- oder Minimuffin-förmchen füllen. Vor Verzehr mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Dauert: 30 Minuten (plus 2 Stunden Kühlzeit)

Mein Fazit:
Zubereitung: Kürbis in Pralinen? Wieso nicht? Die Idee kam mir, als ich ein Zucchini-Schokokuchen-Rezept las. Meine herbstlichen Pralinen funktionieren jedenfalls sehr gut, der sämige Kürbis ist eine gute Basis und bekommt mit der Schoki eine tolle Konsistenz. Die Pralinen halten sich gekühlt 3-5 Tage.
Geschmack: Man schmeckt den Kürbis nur ganz leicht heraus, da Aprikosen und Schokolade dominieren. Schon allein kalorientechnisch ist die Kürbis-Basis eine tolle Sache, weil die Pralinen so wenig Fett und trotzdem viel Geschmack haben. Geschmacklich super, optisch könnte man sicher noch was verbessern (vielleicht als Bällchen geformt und in Schokosplittern gewälzt?).

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PS: Die Lebensmittel für dieses Gericht wurden mir von Marley Spoon kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Rezeptkreation stammt aber natürlich von mir selbst!

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