Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass ich für die „Schmeck die Heimat“-Aktion jede Woche eine Aufgabe löse. Aufgabe Nummer eins handelte passend zu Halloween von Kürbissen. Ich habe mir meine drei Lieblingssorten ausgesucht und verschieden interpretiert: Als Suppe, Pastagericht und sogar als Brot.

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Die Aufgabe

Suchen Sie 3 unterschiedliche Kürbissorten die momentan im Angebot sind. Welche Zubereitungsart ist für die jeweilige Sorte besonders gut geeignet? Kochen Sie innerhalb von 10 Tagen 3 unterschiedliche Gerichte, in den der Kürbis die Hauptrolle spielt und berichten Sie darüber in Wort und Bild.

Folgende drei Sorten habe ich ausgewählt:

Muskat-Kürbis

Da der Muskatkürbis ziemlich groß ist, kann man ihn auf dem Markt auch stückeweise kaufen. Ich habe meinen auf dem Wochenmarkt in Unterkochen gekauft, natürlich aus regionalem Anbau. Die Schale des Muskatkürbis ist gerippt und eher dünn, trotzdem muss man ihn schälen. Das knallorange Fruchtfleisch hat einen fruchtig-säuerlichen Geschmack, der aber (anders als der Name es vermuten lässt) nicht nach Muskat schmeckt. Der Kürbis ist besonders gut geeignet für Suppen und Süßspeisen und kann sogar roh gegessen werden, ich habe mich für die Suppe entschieden.

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Dieses Stück Muskatkürbis reicht für eine Suppe für zwei Personen.

Muskatkürbis-Suppe

Zutaten (für 2 Personen):
1 EL Rapsöl (Heimatsmühle)
1 Zwiebel
1/8 Muskatkürbis (ca. 400g)
400ml Gemüsebrühe
1-2 TL Kräutersalz (z.B. vom Heimatblume)
100 ml Apfelsaft (Heimatsmühle)
4 EL saure Sahne
2 EL Kürbiskernöl
1 Zweig Thymian

Anleitung:
1. Öl in Topf erhitzen. Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Im Öl glasig dünsten.
2. Muskatkürbis schälen und in Würfel schneiden. In Topf geben und kurz anbraten.
3. Mit Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit Kräutersalz abschmecken und Apfelsaft für die Süße dazugeben. 2 EL saure Sahne einrühren.
4. In Teller füllen und mit je 1 EL saurer Sahne und Kürbiskernöl beträufeln. Thymian zerrupfen und über die Suppe streuen.

Dauert: 25 Minuten

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Kürbis „Summer Satellite“

Ich habe leider nicht daran gedacht, den Kürbis zu fotografieren bevor ich ihn verkocht habe. Dabei sieht er besonders hübsch aus. Er war in meinem Starter-Paket der Aktion, ist aber auch auf dem Wochenmarkt zu haben. Der Satelliten-Kürbis sieht aus wie ein kleines weißes Ufo, ist sehr fest und hat eine dicke Schale. Weil er so schwierig zu schälen ist, habe ich ihn erst im Ofen geröstet und dann ganz einfach das Fruchtfleisch aus der Schale gelöffelt.

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Kürbis-Pasta „Satellite“

Zutaten (für 2 Personen):
1 Kürbis „Summer Satellite“
4 Hand voll getrocknete Röhrennudeln (Heimatsmühle)
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl (Heimatsmühle)
1 Bratwurst (Heimatsmühle)
4 Tomaten
4 EL saure Sahne
Kräutersalz nach Belieben

Anleitung:
1. Kürbis in grobe Stücke schneiden und entkernen. Die Stücke auf einem Backblech bei 200°C 15 Minuten rösten. Anschließend lässt sich das Kürbisfleisch leicht aus der harten Schale lösen.
2. Röhrennudeln in kochendem Salz-Wasser al dente kochen. Zwiebel in Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Bratwurst in Stücke schneiden und in Pfanne mitbraten. Kürbisfleisch würfeln und ebenfalls in Pfanne geben.
3. Tomaten würfeln und mit dem Rest in der Pfanne 5 Minuten weiterbraten. Saure Sahne einrühren und mit Kräutersalz abschmecken.
4. Nudeln abgießen und mit Kürbis-Pfanne servieren.

Dauert: 25 Minuten

Hokkaido Kürbis

Der Hokkaido ist meine Lieblings-Kürbissorte. Er sieht hübsch aus, hat einen intensiven Geschmack, kann roh und gekocht gegessen werden und das beste: Er hat eine so dünne Schale, dass er nicht geschält werden muss! Das heißt: Waschen, Kerne raus und fertig. So hab ich ihn schon zu unzähligen Suppen, Pastagerichten und sogar schon in Kuchen verarbeitet. Diesesmal habe ich ein Brot damit gebacken, das Rezept für das „Kürbis-Käse-Brot mit Rosmarin“ habe ich bereits vor ein paar Tagen gepostet. Es schmeckt wunderbar würzig und frisch, viiiiel besser als gekauftes Brot.

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Soviel Kürbis und ich habe immer noch nicht genug! In meiner Speisekammer liegen bereits ein neuer Hokkaido und ein Butternut-Kürbis und ich freue mich auf viele weitere Kürbis-Leckereien!

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